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Medienbericht: 40 Prozent der AfD-Mitglieder im Osten gehören rechtem "Flügel" an
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Der "Flügel" der AfD ist im Osten besonders stark. Nun fordern mehrere Landesvorsitzende aus dem Westen, der Gründer der Gruppe Björn Höcke solle als Parteichef kandidieren - aus Kalkül.

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damianschnelle 14.07.2019, 13:00
110. @thor.z1367

So kann man Gegendemonstrationen und Wähler demokratischer Parteien auch beleidigen und diskreditieren.

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damianschnelle 14.07.2019, 13:05
111. @grosser47

Ich sag es gern nochmal. Die Führungsriege der AFD ist fast komplett aus Westdeutschland. Das macht die Mitläufer nicht besser.

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dirkcoe 14.07.2019, 13:09
112. Wäre es nicht einfacher

von der AfD konkretes einzufordern? Keiner weis mit welchen grandiosen Ideen zu den wichtigen Themen Rente, Miete, Klimaschutz und vieles mehr die AfD denn überhaupt Politik machen will - falls sie jemals die Gelegenheit erhält. Fordern wir doch einfach ein paar Fakten - und schon ist der Spuk vorbei. Ohne Plan, ohne Hirn - aber mit lautem Getöse sollte sich eigentlich kein Bürger zufriedengeben. Da wird gefaselt von einer Alternative - aber real ist da nur heisse Luft.

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spon_12 14.07.2019, 13:11
113.

Zitat von Peletua
Wenn Sie mir 'Legendenbildung‘ vorwerfen, darf ich dies getrost an Sie zurückgeben. Ihre Argumentation klingt mir mächtig nach dem alten Slogan: 'Ohne Atomkraftwerke gehen alle Lichter aus', der bekanntlich pure Angstmache im Interesse der Energiekonzerne und ihrer - äh - Verbündeten in der Politik war. Was die Treuhand angeht, liest man u.a. bei Wikipedia: „Im Jahr 1998 schätzte der Untersuchungsausschuss des Bundestages DDR-Vermögen den Schaden, der durch Veruntreuung, Betrug und andere kriminelle Handlungen im Zusammenhang mit der Privatisierung der DDR-Volkswirtschaft verursacht wurde, auf drei bis zehn MilliardenDM. Insbesondere in den Anfangsjahren sorgten fehlende Organisationsstrukturen und damit einhergehend fehlende effektive Kontrollmechanismen und -maßnahmen für eine hohe kriminelle Angreifbarkeit der Anstalt. Häufig kamen Fälle von Bilanzfälschung und Unterwertverkauf vor, insbesondere bei nicht betriebsnotwendigen Grundstücken. In vielen Fällen wurde auch durch Insider-Wissen ein persönlicher Vorteil erzielt. Ausschreibungsbetrug in Verbindung mit Bestechung ... kam ebenfalls vor. Hierzu gehören auch Fälle von Preisabsprachen im Zusammenhang mit Auftragsvergaben durch die Treuhandanstalt.“
Und? Glauben Sie, wenn dem nicht so wäre, wäre auch nur einer dieser Betriebe in seiner damaligen Struktur erhalten geblieben?
Ich kann den Frust derer, die verstanden haben, dass es Treuhand-Mitarbeiter gab, die die unklaren Zeiten genutzt haben, verstehen. Nur sollen diese Leute im Gegenzug begreifen, dass das NICHT der Grund für den eigenen Frust ist. Grund für eigenen Frust liegt IMMER und AUSSCHLIEßLICH in der eigenen Unbeweglichkeit. Deshalb tun sich sozialisierte Ostdeutsche oft schwer. Bis 1990 mussten diese sich nämlich gar nicht bewegen.

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gewi1 14.07.2019, 13:12
114. Hausvertrauensmann*In

@ramaport (110)
Geehrter Forist, wie ihnen sicherlich aus Presse, Funk und Fernsehen bekannt, ist die politisch korrekte Bezeichnung für " linke Blockwarde" Hausvertrauensmann*In. Ich persönlich würde den von Ihnen attackierten Mitforisten sogar als "Linksfaschist" bezeichnen, da er ganz offensichtlich nationalsozialistischer Methoden empfiehlt.

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spon_12 14.07.2019, 13:18
115.

Zitat von Heitgitsche
Höcke ist im Osten nicht verankert. Vermutlich wird der Flügel trotz Höcke und nicht wegen Höcke gewählt. Er führt einen Teil der Ossis am Nasenring durch die Arena. Wer legt ihm das Handwerk?
Was soll das? Höcke ist so etwas wie der "Poster-Boy" der Ost-AfD. Er ist für alle offensichtlich sehr prominent platziert - aber doch nun beileibe nicht allein. Kalbitz oder Urban - um Mal die beiden Vorsitzenden aus Brandenburg und Sachsen (LTW 2019!) zu nennen, verstehen sich gut mit Höcke und sind der gleichen Strömung zuzurechnen. Dahinter wirds noch dunkler.

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SigismundRuestig 14.07.2019, 13:20
116. Stramm nach Rechts außen!

So ist sie halt, die AfD: Pietätlos! Respektlos! Menschenverachtend! Undeutsch! Und auf dem Weg noch weiter nach rechts-außen durch den „Höcke-Flügel“, der sich aufgemacht hat, die ganze Partei einzuverleiben.
Nachdem viele AfD-Protagonisten - also die Elite unter den AfD-Mitgliedern (ja, auch die AfD-Führer gehören der viel gescholtenen Elite an!) - regelrecht danach gieren, als rassistisch, fremdenfeindlich, religionsfeindlich, rechtspopulistisch und als Nachahmer von Hitlers Schergen - typisch hierfür sind ihre in ihren Hass-Parolen gewählte Sprache und Ihre in der öffentlichen Diskussion gewählten Methoden - wahrgenommen zu werden, wäre es für alle ehrlicher, die AfD als Nazi-Partei zu bezeichnen! Insbesondere, nachdem im Zusammenhang mit den rechten Aufmärschen und Kundgebungen in Dresden und Chemnitz im August 2018, die AfD mit rechtsextremen, rassistischen, fremden- und demokratiefeindlichen Gruppierungen wie PEGIDA/Identitären und anderen den Schulterschluß öffentlich vollzogen hat, auch wenn jetzt deren Funktionäre im üblichen AfD-Stil händeringend versuchen, dieses berechtigte Image wieder loszuwerden! Ein Mittel ist dabei u.a. die dummdreiste und falsche Behauptung, Hitlergruß und ähnliche Nazi-Symbole wären gar nicht von Rechten, sondern von eingeschleusten linken Provokateuren gezeigt worden. Ähnlich hatte ja auch der unselige Maaßen argumentiert.
In diesem Sinn ist also die AfD auch eine der Alt-Parteien - bezeichnet sie doch sogar ihre alten Nazi-Positionen als abweichend vom - heutigen - Mainstream!
Wer die AfD, die übrigens auch lauthals und antidemokratisch die „Abschaffung des Systems“ fordert und die „Bundesrepublik verachtet“, unterstützt und sich u.a. auf deren Aufmärschen tummelt, muss also wissen, dass er einer Nazi-Partei und deren -wie es Ex-AfD MdL Swoboda zutreffend charakterisiert - rechtsradikalen Gesinnungshasardeuren anhängt! Und wer rechte Aufmärsche und Hass-Prediger wie in Dresden und Chemnitz verharmlost, muss auch wissen, dass er Nazis verharmlost! Da gibt es keine Ausreden mehr! Letzteres gilt im übrigen auch für Leute wie Kretschmer, Seehofer und Maaßen! Und auch die beschwichtigenden Aufrufe von Alt-Bundespräsident Gauck zur Toleranz gegen Rechts gehen in die falsche Richtung! Die überwiegende Mehrheit der Deutschen braucht keine Nachhilfe in Toleranz!
Keine christliche Nächstenliebe für Gegner der christlichen Nächstenliebe - auch nicht, wenn diese ein Kreuz hochhalten! Keine Menschlichkeit für die Unmenschlichkeit! Die Unmenschlichkeit gehört nicht (mehr) zu Deutschland!
Kein Gehör den Propagandisten einfacher Lösungen für schwierige Sachverhalte! Stop den selbsternannten Richtern über Alles und Jedes, die für alle Probleme nur eine Ursache und einen Schuldigen sehen: den Flüchtling!
Null-Toleranz für Fremden-Feinde, Hass-Prediger und Nachahmer von Hitlers Schergen! Diese grenzen sich selbst aus! ...

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Profdoc1 14.07.2019, 13:34
117. Blöde Frage, einfache Antwort

Zitat von bluereef
Björn Höcke, Alice Weidel aus NRW. Die Chefs der NPD in Mecklenburg Vorpommern Udo Pastörs und Stefan Köster aus NRW. Besonders Herr Höcke hat einen interessanten Lebenslauf: Studium in NRW (Lehramt) und beamteter Lehrer in Hessen. Von dort beurlaubt um in Thüringen Parteikarierre zu machen. Die Lebensläufe liegen in Wikipedia offen. Man muss sie nur lesen. Warum kommen so viele Funktionäre aus NRW?
Sie versuchen etwas zu implizieren, was nicht da ist. die AfD spielt in NRW, abgesehen vielleicht von kleinen Teilen im Ruhrgebiet keine große Rolle. https://interaktiv.waz.de/europawahl-nrw/. Gleiches gilt für die Landtagswahl 2017. So, dass also dazu.
Jetzt zu Funktionären: In Parteien ist es üblich ein Mandat sonstwo in der Republik anzutreten. Das ist in allen Parteien so. Wieder zurück zu ihrer Implikation.
Offensichtlich trifft die AfD, insbesondere die Nationalisten und Faschisten, den Ton, der in östlichen Bundesländern gehört werden will. Weiterhin erscheint es so, dass ca. 25 Prozent der Wählenden breit sind nationalistische Funktionäre zu wählen. Auch die, die urspünglich aus NRW kamen. 'Karrieristinnen und Karrieristen' gehen dorthin, wo sie Karriere machen können. Und das ist nicht NRW.

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Peletua 14.07.2019, 13:41
118. #94, sozialismusfürreiche

Ihr Wort in Gottes Ohr. Was der 'Werteunion'-Flügel der Unionsparteien von sich gibt, ist teilweise nicht allzu weit von Höcke & Co. entfernt; auch Mitglieder wie ein gewisser Herr Maaßen deuten in eine stramm rechte Richtung. Dass die Anhängerschaft dieser 'Werte'-Truppe nur im Promillebereich liegt, bezweifle ich. Ganz allgemein werfe ich den Unionsparteien vor, dass sie - warum auch immer - der Ausbreitung der Nazis durch Tatenlosigkeit Vorschub geleistet haben.

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escherischiacoli 14.07.2019, 13:44
119. ich vertraue

immer noch darauf, dass die Wähler unterscheiden können zwischen Denkzettel erteilen und Verfassungsfeinde ins Parlament wählen. Der Anteil der Unbelehrbaren war immer schon so bei 10 %. Es gibt sicher nirgendwo mehr breite Zustimmung für eine Politik, die solche Fehlleistungen generiert wie die Groko, und damit meine ich das Ausbluten und funktionsunfähig machen der Bereiche Bildung , Infrastruktur, innere Sicherheit, Kranken- und Altenpflege. Wenn das in Berlin jemand interessieren würde, wäre es nicht so wie es ist. Die Generation der Politiker, die seit nun mehr als 20 Jahren an der Spitze ist, sind doch völlig überfordert mit dem Heute, das nicht nur eine andere Politik in den eben gesagten Bereichen braucht, sondern auch eine sinnvolle Gegenreaktion auf die Versuche der Amerikaner oder Chinesen, unser know how zu bekommen und/oder uns ihrer Politik zu unterwerfen. Auch das Gezänk um Pateivorsitz, EU Posten etc das bei uns geführt wird, ist doch nur ein Eingeständnis der Unfähigkeit, die wichtigen Themen anzugehen, ein Kampf auf Nebenkriegsschauplätzen. Da hilft nur ein Wechsel zu einer jungen Generation von Politikern, die was bewegen. Und, mal abgesehen von den Träumereien von einem Führerkult, verstehen die AFD Spitzen diese Dinge altersbedingt schon gar nicht und sind daher am wenigsten geeignet irgendeine zukunftsorientierte Politik zu gestalten. Aber dafür braucht es Alternativen zur Groko, und keinen Finanzminister (egal ob CDU oder SPD) der nichts in die og Bereiche investiert, wenn die Steuereinnahmen blendendst sind, aber sobald ein dunkles Wölkchen auftaucht, uns auf höhere Steuern einschwört, um nur mal ein Highlight der Groko zu nennen. Da hilft nur noch der Generationenwechsel. Und bitte nicht die alten Knacker mit verklärter Jugenderinnerung an weniger demokratische Zeiten.

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