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Medienbericht: Bayerische Opposition will offenbar Strauß-Gedenken boykottieren
DPA

Auch nach seinem Tod bleibt der Übervater der CSU umstritten: Die bayerische Opposition will laut einem Zeitungsbericht nicht an einer Gedenkfeier für Franz Josef Strauß teilnehmen. Es werde Geschichtsklitterung betrieben.

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halitd 28.08.2015, 07:44
1. Der Übervater der Korruption

Was bitte gibt es an diesem Mann zu feiern? Seine Oktoberfestretorik oder das Betreiben von Scheinfirmen zur persönlichen Bereicherung oder die Lobbyarbeit für die Rüstungsindustrie? Vll den Milliardenkredit an die DDR? Den er völlig uneigennützig vergeben hat? Nein, der war für die Autobahn nach West-Berlin.
Ich kann dem Mann nichts abgewinnen.

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jujo 28.08.2015, 07:49
2. ...

Die CSU soll ihn feiern, in Bayern!
Strauss hat sich um Die CSU und Bayern (?) verdient gemacht, um Deutschland nicht!

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fatherted98 28.08.2015, 07:50
3. Je länger...

...er tot ist, desto mehr wird er verklärt...das ist halt so...und in Bayern gleich gar. Der FJS war für die CSU eine Art Übervater um nicht den Gottesbegriff zu verwenden...entsprechend ist jede kritische Haltung gegen ihn ein Sakrileg...das bestenfalls mit ewiger Verbannung aus der Partei oder besser noch aus Bayern geahndet wird. Immerhin...wenn die Hälfte der Bayern CSU wählt, heißt das ja auch das die andere Hälfte es nicht tut....Hoffnung gibt es also..wenn auch sehr geringe.

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Bueckstueck 28.08.2015, 07:54
4. Sag mal...

Was hört man eigentlich aus der csu zum Thema "Der korrupte Strauß"? Ich krieg nix mit. Äusserte sich da mal wer? Ich habe eigentlich einen typischen csu shitstorm erwartet, wenn man mit der Wahrheit am Strauß-Baum sägt, aber es ist mir nichts zu Ohren gekommen.

Haben die kapituliert und wollen es jetzt einfach aussitzen in ihrer kleinen von Kungelei und Selbstbedienung geprägten Welt?

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herbert 28.08.2015, 08:17
5. Der christliche Ganove

Seine Auftritte und Reden waren an deutschen Gröl Stammtischen willkommen.

Seine politische Tätigkeit hatte den schmierigen Amigo Charakter!

Sein größter Feind war der SPIEGEL, der Strauss seine vielen politischen Sünden vorhielt.

Doch Strauss scheiterte damit.

Gott sei Dank wurde damals als Kanzler der Schmidt gewählt und nicht der wild gewordene Stier aus Bayern.

Der Spiegel sollte vor der Gedenkfeier über Strauss eine Art Stichwortliste herausbringen, die man auch als Sündenregister bezeichnen könnte.

Die CSU macht sich mal wieder massiv lächerlich, wenn sie aus dem Sünder Strauss nun einen Heiligen machen möchte.

Da können die katholischen Kirchen noch so bimmeln in Bayern, der Strauss war ein sündiger Politiker.

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Bernhard.R 28.08.2015, 08:23
6. Solange Parteispenden erlaubt sind,

wird es Bestechung geben. Spenden von Unternehmen dienen nicht nur dazu, eine Partei zu unterstützen, die die Interessen des Spenders am besten unterstützt. Sie dienen auch dazu, jene Politiker in dieser Partei zu fördern, von denen sich die Spender am meisten verpricht. Politiker, denen es nicht gelingt, Spenden einzuwerben, haben es etwas schwerer.
Und neben den offiziellen Parteispenden gibt es einen grauen und einen schwarzen Bereich. Der Schwarzgeldkanzler war da nur die Spitze des Eisberges.
Ergo: Verbot aller Spenden an Politiker und Parteien. Dann würde auch diese überblähte Wahlwerbung schrumpfen.

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brazzy 28.08.2015, 08:33
7. In Bayern ticken die Uhren halt anders.

Selbst in China darf man heutzutage schon sagen dass Mao "zu 70% gut und zu 30% schlecht" war. So weit ist die CSU was Strauß angeht halt noch nicht.

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schamot 28.08.2015, 08:40
8. Ich erinnere nur an WAA

und wie Strauß die Proteste hat nieder knüppeln lassen!

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rickmarten 28.08.2015, 08:44
9. Sieg der Mittelmäßigkeit

Auch für Menschen, die politisch Strauß in manchen Fragen fern standen, war er meist ein großer Politiker. Nun erleben wir den vermeintlichen Sieg der Mittelmäßigkeit unbekannter Regionalpolitiker über eine weit über Deutschland hinaus bekannte Persönlichkeit. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal zur Verteidigung von Strauss etwas schreibe. Mehr Angst habe ich vor den Kleingeistern und selbsternannten Moralwächtern.

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