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Medienbericht: Kramp-Karrenbauer und Merz vereinbaren offenbar Zusammenarbeit
AFP

Sie war die Siegerin, er der Verlierer der Stichwahl um den CDU-Vorsitz. Dennoch will Annegret Kramp-Karrenbauer ihren Kontrahenten Friedrich Merz offenbar weiter mitreden lassen. Der will aber in der Wirtschaft bleiben.

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Tahlos 17.12.2018, 02:11
10. Logisch

in der Wirtschaft lässt sich mehr verdienen und jegliche Verantwortung für eine Entscheidung innerhalb der CDU kan er von sich weisen, da er dort ja nicht offiziell tätig ist. Er durfte nicht Chef sein und hat kein Bundestagsmandat, warum sollte er.... War doch abzusehen.

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labellen 17.12.2018, 02:45
11. "in der Wirtschaft bleiben" ist doch etwas

euphemistisch ausgedrückt. Der Mann ist Lobbyist und sitzt wegen seiner politischen Verbindungen in diversen Aufsichtsräten.

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Alfred 17.12.2018, 03:10
12. Chance vertan

Die CDU hat die einmalige Chance vertan einen welterfahrenen, oekonomisch kompetenten Kandidaten, der sich auf internationalem Parkett behaupten kann, an ihre Spitze zu holen.
Stattdessen hat sie sich fuer die Verwalterin des pro Kopf hoechst verschuldeten Flaechenstaates Deutschlands, die die Nase niemals ueber den Tellerrand gestreckt hat, entschieden.
Da erfahrungsgemaess der Parteivorsitzende zum naechsten Kanzlerkandidaten gekuehrt wird, bleibt nichts anderes uebrig als dem Michel mit seiner Schlafmuetze eine gute Nacht zu wuenschen.
Scheinbar hat man immer noch nicht bemerkt wie weit Deutschland technologisch zurueck gefallen ist.
Nach dem Schliessen der CBIT schlage ich vor IFA in Berlin zu schliessen, damit es fuer die Wenigen die es bemerken nicht jedes mal so schmerzlich ist.

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dasfred 17.12.2018, 04:08
13. Perfekt für Merz

Er behält sein Einkommen und kann dafür seine politischen Kontakte noch besser versilbern. Ein Lobbyist, der ganz oben mit am Tisch sitzen darf, ist genau das, was die Wirtschaft sich immer erträumt hat.

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joachim.stiller 17.12.2018, 04:18
14. Großartig

Also, ich finde es großartig... Es fehlt nicht viel und es steht schon ein halbes Kabinett...

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dirkcoe 17.12.2018, 04:57
15. Zusammenarbeit?

Schwer vorstellbar, das Merz auch nur das geringste Interesse daran haben sollte, unter einer Merkel oder einer AKK zu arbeiten. Das ist in etwa so wahrscheinlich, als wenn das Wasser dem Feuer seine Unterstützung anbietet. Ich denke, Merz kann AKK einfach aussitzen. Ende 2019 ist die doch Geschichte - dann hat die CDU in den neuen Bundesländern ihr Waterloo erlebt.

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RalfHenrichs 17.12.2018, 05:06
16. Jetzt regiert Blackrock also offiziell

in der CDU - und damit in Deutschland - mit. Bislang regierte die Finanzindustrie heimlich mit, aber nun eben offen. Welches Mandat hat Merz denn, außer dass eben keins? Für jeden Demokraten ist die CDU damit unwählbar geworden.

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Kanalysiert 17.12.2018, 06:55
17. Nur Chef sein wuppt sein Ego.

Das sagt doch schon genug aus - wenn der Friedrich nicht Chef im politischen Sandkasten sein darf, will er nicht für die paar Kröten als Untergebener mitmachen. Davon lassen sich Privatflieger so schlecht finanzieren. Zum Glück hat Herr “gehobener Mittelstand” die Stichwahl verloren. Jetzt kann er seine duften Tipps wieder Leuten geben, die sich das leisten können.

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netroot 17.12.2018, 07:03
18. Meine Empfehlung

Politiker und Parteien sollten lieber unprominente Köpfe aus der Bevölkerung als Berater einladen. Dann ist man breit aufgestellt und vor allem hört man dann auf die, die man vertritt.

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mangote 17.12.2018, 07:04
19. Beraterkreis

... ein Beraterkreis aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ... mit anderen Worten ein privilegierter Zugang zu Entscheidungsträgern ohne das für dieses Zugang irgendeine Form demokratischer Legitimation bestünden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Team ein Querschnitt der tatsächlichen Gesellschaft darstellen wird und nicht nur aus EY und Kirchenleuten bestehen wird.

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