Forum: Politik
Medienbericht: Olaf Scholz schließt erneute Große Koalition aus
Rainer Jensen/DPA

"Eine Fortsetzung der heutigen Koalition will niemand": Finanzminister Olaf Scholz hat sich gegen eine Bündnis-Neuauflage von SPD und Union nach der kommenden Bundestagswahl ausgesprochen.

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kenterziege 02.06.2019, 09:31
110. Hat Herr Scholz die Europa-Wahl und die Ereignisse danach ....

....verschlafen? Die Frage nach einer Regierungsbeteiligung stellt sich so oder so nicht mehr. Einerseits ist die Stimmung in der SPD völlig dagegen und andererseits reicht die erwartete Anzahl der Mandate nicht aus, um jemals mit der CDU eine Groko zu bilden.
Da Herr Scholz nicht dumm ist, frage ich mich, was er mit dieser Aussage bezweckt?
Wenn er Pech hat ist noch diese Woche die Groko kaputt und Frau Nahles wieder in der Eifel, wo sie übrigens noch nie gewählt wurde.

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karlo1952 02.06.2019, 09:33
111. Ich weiss gar nicht,

Wie Olaf Scholz von der SPD noch von einer großen Koalition reden kann, bei 15 Prozent Wahlergebnis. Von zukünftiger großen Koalition kann wohl nur noch die Rede sein bei CDU und den Grünen. Die SPD braucht sich auch um einen Kanzlerkandidaten keine Gedanken mehr zu machen.

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joerg.vossbrink 02.06.2019, 09:34
112. "Olaf Scholz schließt erneute Große Koalition aus"

Seit wann kann ein SPDler eine Grün-schwarze Koalition nach der nächsten Bundestagswahl negieren?

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Gegenanflug27 02.06.2019, 09:34
113.

Das wirklich lustige daran ist, dass Scholz der Meinung ist, dass irgend jemand in diesem Land, einem derartigen Bekenntnis eines "Sozial"-Demokraten, noch Glauben schenken würde, ja Mitglieder dieser Partei, wenn es nicht gerade um Macht und Posten geht, überhaupt noch ernst nehmen würde.
Nee, ist doch nicht lustig, sondern leider wahr.

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whitewisent 02.06.2019, 09:34
114.

Wie kann man besser die eigene Unfähigkeit als Politiker dokumentieren, als mit solcher These? Entweder ist es billiger Populismus oder politische Überzeugung, welche die eigene Rückgratlosigkeit zum System erklärt.

Der Niedergang der SPD wird durch den Aufstieg der AfD begleitet. Wenn man Koalitionen mit dieser Partei ausschließt, muss es möglich sein, unter den 85% anderer im Parlament vertretenen Abgeordneten eine Mehrheit von 50% zu finden. Wenn man dabei gerade die Partei ausschließt, mit der man 10 der letzten 14 Jahre zusammen regiert hat, wirkt das unglaubwürdig. Vor allem von einem Politiker, der es bislang sehr eindeutig vermieden hat, sich positiv über eine Koalition mit der Linkspartei auf Bundesebene auszusprechen!

Es ist nicht die Stärke der politischen Gegner, welche die SPD fertig machen, sondern diese Truppe von Parteifunktionären, die sich selbst in immer neue unlösbare Widersprüche verstrickt.

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europa2 02.06.2019, 09:34
115. Rette sich wer kann.....

soweit das Spitzenpersonal der SPD sich genötigt sieht, heute bereits Aussagen über die nächste eventuell mögliche große Koalition zu machen, haben diese Damen und Herren nichts aus der Vergangenheit gelernt und zeigen ein ausgeprägtes Demokratieverständnis …..Inhalte, Inhalte, Inhalte....wofür steht die SPD?

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max-mustermann 02.06.2019, 09:35
116.

Nas klar jetzt wo mann die Pöstchen noch hat kann mann wunderbar über die Zukunft palabern. Nach der nächsten Wahl wird die SPD so oder so in keiner Regierung mehr sitzen, da kann sie froh sein wenn sie noch zweistellig ist. Hätte mann sich dagegen an seine Aussage vom Wahlabend bei der Bundestagswahl 2017 gehalten und wäre direkt in die Opposition gegangen würde es heute anders aussehen aber die SPD Spitze ist eben absolut lern- und beratungsresistent.

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juppi45.1 02.06.2019, 09:38
117. Das hat Schulz auch mal gesagt!

Und was haben wir bekommen? Die Groko mut CDU und SPD. In Wirklichkeit kämpft die SPD ums Überleben, gerade wenn im Herbst die Wahlen in den 3 Ostländern sind. Dann ist es eh vorbei für Nahles und Co.Die Versprechungen an den Wähler hat man eh schon vergessen.Deshalb will auch niemand dagegen Antreten damit man nicht den Sündenbock zugeschoben bekommt.

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Feerix 02.06.2019, 09:38
118. Groß?

Für eine große Koalition braucht man auch mindestens zwei große Fraktionen. Die SPD ist nicht mehr groß.

Jahrelanges steigbügelhalten wird eben nicht belohnt und die Versenkung in die Niederungen ist die Konsequenz daraus.

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Leser00815 02.06.2019, 09:40
119. Das erledigt schon der Wähler

Herr Scholz braucht sich um die Frage einer großen Koalition überhaupt nicht zu kümmern, denn das erledigt der Wähler schon ganz allein.
Nach der nächsten Wahl wird es keine rechnerische Möglichkeit geben, eine schwarz-rote Groko aufzustellen.

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