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Mega-Bahnstreik der GDL: "Weselsky verliert jedes Maß"
DPA

Der geplante Mega-Streik der Lokführer sorgt für großen Unmut in der Politik. CDU und SPD greifen GDL-Chef Weselsky scharf an und fordern ihn auf, seine Streikpläne sofort zu stoppen.

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laotse8 04.11.2014, 17:17
10. Gesichtsverlust

droht hier nur Politikern der GroKo, die als Staatsvertreter und Bahneigner ihren kaiserlichen Senf dazugeben müssen, statt sich grundgesetzkonform aus Kämpfen von Arbeitnehmern mit Arbeitgebern herauszuhalten.

Will der Staat Arbeitskämpfe schlagkräftiger Gewerkschaften an Schaltstellen ausschließen, muss er dies im Wege der Verbeamtung tun.

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Blaufrosch 04.11.2014, 17:18
11. Durchhalten GdL!

Der Streik hat meine volle Unterstützung! Herr Weselsky lassen sie sich nicht unterkriegen! Der DB AG muss endlich Kante gezeigt werden.

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cherrypicker 04.11.2014, 17:18
12. Mehr streiken!

Alle Räder stehen still, wenn mein starker Arm es will ...

Die Bahn verlangt von der GDL bedingungslose Kapitulation, das ist nicht hinnehmbar. Es wird Zeit, dass diejenigen, die vor Ort die eigentliche Arbeit für das Unternehmen machen, den ganzen Rechenschiebern, Frühstücksdirektoren und Sesselpupsern in den Chefetagen mal sagen, wie die Realität aussieht. Weiter so!

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Immanuel_Goldstein 04.11.2014, 17:19
13.

Die Krokodilstränen der Politik sind unerträglich. Laut Grundgesetz ist dies eine alleinige Sache der Tarifparteien und der Streik kann durch Gespräche abgewendet werden. Dazu müßte die DB AG eigentlich nur von ihren Vorbedingungen für Gespräche ablassen und schon gäbe es keinen Streik, sondern Verhandlungen. So ist nun mal das Recht. Wer das Recht nicht will, sondern eine Diktatur mit staatlich bestimmten Löhnen, der muss die Verfassung ändern. Inzwischen traut man ja der SPD in dieser Hinsicht alles zu.

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Luna-lucia 04.11.2014, 17:19
14. wir werden auf jeden Fall

im Münchner Hauptbahnhoh, gegen diese GDL - aber mit saftigen Texten - demonstrieren! Sowas muss gesetzlich verboten werden! Und hoffentlich denken jetzt die Busunternehmer über mehr Busse nach! Und größere Firmen sollten sich zu Straßentransporten entscheiden, oder gleich eigene Züge mit firmeneigenen - nicht an die DGL gebundenen Lokführern, auf die Gleise bringen.

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bwlo 04.11.2014, 17:20
15. Mr. Größenwahnsinn

Was hat Hr. Weselsky vor? Will er der Bahn und damit seinen Lokführern langfristig schaden? Will er die Wirtschaft in Knie zwingen? Will er die Bahnkunden, die endlos vielen Pendler ins Auto oder in den Fernbus zwingen? Der Mann hat JEDES Maß verloren! Andere Gewerkschaften haben Ihren Mitgliedern durch kurze Warnstreiks von einigen Stunden geholfen, aber hier geht es um die Vernichtung von Arbeitsplätzen auf kosten ALLER!!! Das ist auch nicht im Interesse von Euch Lokführern oder?

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spon-1306656981518 04.11.2014, 17:21
16. Das ist kein Zeichen

Lieber Herr Weselsky,
heute haben Sie in einem Interview gesagt, dass Sie oft Bahn fahren und bei allen Gesprächen viel Verständnis für Ihren Streikkurs erfahren. Leider haben wir uns nicht getroffen. Daher auf diesem Wege: Nein, für Ihren Streik habe ich kein Verständnis. Allerdings hätte ich endlich ein deutliches Zeichen von Ihnen erwartet: 4 Tage Streik im Personenverkehr - was ist das schon? 14 Tage oder gar die biblischen 40 Tage - das wäre ein Zeichen. Ein Zeichen dafür, dass es auch ohne Bahn geht, weil dann alle umgestiegen sind. Ein Zeichen dafür, dass es auch ohne Sie geht. Denn bitte verstehen Sie mich recht: Lokführer brauchen wir. Gute Arbeitsbedingungen brauchen wir. Aber Egotrips sind überflüssig. Sie haben nun mal nicht das Mandat für die Verhandlungen für das Begleitpersonal. Auch wenn Sie noch so lange auf Streiks setzen.

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freespeech1 04.11.2014, 17:21
17.

Wie soll eine Gewerkschaft ihre Forderungen vertreten ohne Streikrecht? Früher stand die SPD auf der Seite der Arbeiter, heute dagegen.

Leider ist das Streikrecht aber ein verfassungsmäßig garantiertes Recht, da können die Politiker noch so sauer sein. Da stört eine Gewerkschaft das Lohndumping.

Ohnehin sind die Löhne in D zu niedrig, wie Ökonomen immer wieder feststellen. Da kommt dem Arbeitskampf der Lokführer eine besondere Pilotfunktion zu.

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harald_haraldson 04.11.2014, 17:21
18. Wirtschaft und Politik

haben sich daran gewöhnt, dass Gewerkschaften im Arbeitskampf den Schwanz einziehen. Es wird Zeit, dass der Begriff Arbeitskampf wieder mit Leben gefüllt wird. Bravo GDL, bravo Herr Weselsky!

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Thunder79 04.11.2014, 17:22
19.

Mein Frust über die GDL kann man nicht in Worten fassen... Unglaublich diese Menschen!!

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