Forum: Politik
Mega-Bahnstreik der GDL: "Weselsky verliert jedes Maß"
DPA

Der geplante Mega-Streik der Lokführer sorgt für großen Unmut in der Politik. CDU und SPD greifen GDL-Chef Weselsky scharf an und fordern ihn auf, seine Streikpläne sofort zu stoppen.

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Handschlag 04.11.2014, 18:16
210. Streik ist gutes Recht! GDL sollte Vorbild sein

Wieso wird die GDL so angegriffen? Die Bahn ist doch stur!

Die Forderung der GDL auch andere Mitarbeiter zu Vertreten ist nachvollziehbar. Die Bahn ist das Problem nicht die GDL.

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katzenheld1 04.11.2014, 18:16
211. Viel zu wenig??

Zitat von herbiekarlgustav
sind einfach viel zu wenig für die Verantwortung für einen ICE. Ein Investmentbanker ohne jede Verantwortung - der nicht für 10.000 im Monat arbeitet -würde sich darüber totlachen. Die Unternehmer, die nur 10% ihrer Gewinne reinvestieren - also streiken - werden von allen Seiten hofiert. Was für eine wundervolle Welt.
Ich sage es mal mit einem Auszug aus http://www.welt.de/wirtschaft/article133325141/Werden-Lokfuehrer-wirklich-so-schlecht-bezahlt.html

"Lokführer verdienen bei der Deutschen Bahn OHNE Zulagen zwischen 2500 und 3400 Euro brutto im Monat. Die Gehälter sind abhängig von Qualifikation und Dienstjahren. Hinzu kommen Zulagen in Höhe mehrerer hundert Euro, die ebenfalls von verschiedenen Faktoren abhängig sind. Damit liegen die Löhne von Lokführern unter dem allgemeinen durchschnittlichen Verdienst der deutschen Arbeitnehmer von 3449 Euro brutto im Monat.

Tatsache ist aber auch, dass die Anforderungen, Lokführer zu werden, vergleichsweise gering sind. Es reicht ein Hauptschulabschluss, um den Beruf lernen und ausüben zu können. Und es gibt Mitarbeiter mit verantwortungsvollen Aufgaben in der Verkehrsbranche, die noch deutlicher weniger verdienen."

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Rudolf_56 04.11.2014, 18:16
212. Unsinn

Wenn nur noch streiken darf, der niemanden damit schadet, was ist das denn dann für ein Streik.
Wer das fordert, kann das Streikrecht abschaffen.
Was dabei herauskommt, wenn gestreikt wird, und keiner merkt´s, ist so sinnlos wie ein Kropf.
Ob hier nun zu Recht gestreikt wird oder nicht.
Davon mal abgesehen ist die Grundstimmung hier im Forum gefährlich.
Gut, dass es nicht für jeden Kram eine Volksabstimmung gibt.
Dieses Volk ist mehrheitlich nicht in der Lage, Demokratie zu leben.
Einer schrieb von lebenslänglich wegsperren.
Wer hier ins Heim unter ärztliche Aufsicht gehört, müsste klar sein.

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wolfjuergendeckert 04.11.2014, 18:16
213.

Zitat von oscarherz
und das sollte man zur Kenntnis nehmen. Als die Verbeamtung der Lokführer abgeschafft wurde, mußten sich die handelnden Politiker im Klaren sein, daß ein Streik als Arbeitskampfmaßnahme den Bahnverkehr lahmlegen könnte. Was sollen jetzt die Krokodilstränen in den Medien? Auch wenn es mir nicht gefällt und ich mit dem Auto zur Arbeit fahren muß, ein Streik ist nicht der Weltuntergang und dieser im Besonderen sollte Allen zu denken geben, welche das Beamtentum weiter abschaffen wollen.
Streiken ist ein Grundrecht. Es wird aber geflissentlich übersehen, dass die vom Streik Betroffenen auch Grundrechte haben, z.B. das Recht auf Freizügigkeit und die allgemeine Handlungsfreiheit (Art.2 GG). Das eigene Grundrecht darf aber nicht so ausgeübt werden, dass in unverhältnismäßiger Weise in die Grundrechte Anderer eingegriffen wird. Im übrigen ist es auch mehr als unlogisch, wenn man auf die hohe Zahl der Überstunden verwiesen wird, gleichzeitig aber eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit um 2 Stunden gefordert wird. Das führt doch automatisch dazu, dass die Überstunden mehr und nicht weniger werden. Zusätzliche Lokführer lassen sich nicht so einfach aus dem Boden stampfen.

Rechnet man die 2 Stunden Arbeitszeitverkürzung in Geld um und addiert sie zu den geforderten 5 % Lohnsteigerung, dann ergibt das geforderte Gehaltserhöhung, die angesichts der derzeitigen Inflationsrate nachgerade als unverschämt bezeichnet werden muss.

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heldfuergeld 04.11.2014, 18:17
214. Strasse statt Schiene

leider wird hier gerne übersehen, dass die Bahn ja auch Partner der Wirtschaft in zweierlei Hinsicht ist.
1. liefert sie Rohstoffe
2. bringt sie die Beschäftigten zur Arbeit
wenn dieser Partner regelmäßig ausfällt, egal ob durch eigenes Verschulden, oder durch Verschulden ihrer Partner, ist uninteressant. wird sich die Wirtschaft auf neue Partner einlassen.
Konsequenz daraus ist dann noch mehr LKWs auf der Strasse und eigener PKW als EinstellungsKriterium.
bis das Straßennetz kollabiert, und dann ist es geschafft...
aber scheinbar haben wir alle schon lange vergessen, woher unsere Wohlstand kommt...

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sappelkopp 04.11.2014, 18:17
215. Man kann nur hoffen...

...dass es nun zahlreiche Austritte aus der GDL gibt. Vier Tage Streik werden für mindestens sechs Tage Chaos sorgen. Weselsky benimmt sich wie ein kleiner Provinzkönig, ganz übler Klassenkampf. Vielleicht sollte man diesem Ossis sagen, dass wir Wessis darüber lang hinweg waren.

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michaelboebel 04.11.2014, 18:18
216. aufwachen!

....dauernd werden irgendwelche gesetze geändert, angepasst, neu formuliert etc.
liebe gesetzgeber, passt endlich das alte streikgesetz an die reale situation heute an und schützt die bevölkerung vor machtgeilen gewerkschaftsfunktionären -
und zwar in ganz europa.

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Feuervogel1971 04.11.2014, 18:19
217. Weselsky schon austherapiert?

Weselskys persönliche Frustration gehört medikamentiert, da müssen Spezialisten ran.

Lokführer können weniger als jeder Taxifahrer, sind vom Status in etwa auf Pfandsammler-Niveau.

Die wenigen, die noch einigermaßen bei Verstand sind, bitte ein Angebot auf Verbeamtung unterbreiten, den Rest ausselektieren zum Pfandsammeln...

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einfachgedacht 04.11.2014, 18:19
218.

Zitat von joey55
Grundrechte sind nicht grenzenlos und können missbraucht werden. Leider ist es nicht so einfach ein paar Zeilen zu zitieren, wenn man den Sinn und die Systematik nicht verstanden hat.
und dann sollte man beim Artikel 14 auch den 2. Absatz lesen.

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mr.anonym 04.11.2014, 18:19
219. @Blaufrosch

Hier wird nicht der DB die Kante gegeben sondern den Bahnfahrern und der Wirtschaft. Ich bin Student und die Machtspielchen der GDL sind für mich gleichbedeutend mit einem Zwangs-Urlaubsemester. Hoffentlich greift da die Politik durch!

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