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Mehr als 200 zusätzliche Mitarbeiter: Steuerzahlerbund kritisiert Personalausgaben de
REUTERS

Mehr als 100 neue Stellen bekommt allein das Innenministerium, insgesamt will die Regierung 209 zusätzliche Mitarbeiter einstellen. "Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln", sagt der Präsident des Bunds der Steuerzahler.

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ulrics 04.04.2018, 05:28
1.

Auch der angebliche Bund der Steuerzahler ist eine Lobbyorganisation, welche m.W. Privatisierung bevorzugt. Wundert da natürlich wenig, dass ein paar neue Beschäftigte kritisiert werden obwohl viele Behörden am Limit arbeiten.

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doggiedog 04.04.2018, 05:48
2. Neue Stellen in der Bundesregierung

Hier werden Prioritäten falsch gesetzt. Ich habe nicht das Gefühl, dass dieser Regierung klar ist, wo es auf ministerieller Ebene brennt - wenn denn der Stellenzuwachs nur auf dieser Ebene betrachtet werden soll. Allein daran zu denken im Auswärtigen Amt weitere Stellen zu streichen (dort wurden seit Fischers Zeiten ca. 1,2% p.a. eingespart) ist abenteuerlich. Im Ergebnis ist es das Ressort mit den meisten und bestbezahlten Mitarbeitern im höheren Dienst im Vergleich zu anderen Häusern. Seine Bedeutung schrumpft dennoch stetig, denn das Bundeskanzleramt ist längst Herr der Aussenpolitik . Berichte und Analysen des Aussenministeriums werden entweder nicht gelesen oder weggebissen. Die durchaus immer kritischer werdende Berichterstattung, gerade aus Afrika und mit Blick auf dort eingesetzte Bundesmittel, wird permanent ignoriert, weil Frau Merkel glaubt, es sei so alles in Butter. Ein Blick z.B. in die Sahelzone lehrt anderes. Dort bereichern sich alle Staatschefs mit unseren Steuergeldern, natürlich auch den Geldern der Internationalen Gemeinschaft schlechthin. Es ist bereits fünf nach Zwölf - wenn jetzt nicht Realismus einkehrt wird diese Bundesregierung ein Waterloo erleben, von dem sie sich nicht mehr erholt. Und da habe ich noch nicht an die zu Recht geforderten (und m.E. auch wichtigeren Stellen) bei Polizei und z.B. im Bereich der Steuerfahndung gedacht. Deutschland - quo vadis?

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HolmWolln 04.04.2018, 05:53
3. Demut vor dem Souverän? ...der war gut

Wer angesichts der fortgesetzten Rechtsbeugungen und Rechtsbrüche der Regierungen unter Merkel von dem Wunsch nach Demut vor dem Wähler spricht, setzt sich der Vorhaltung naiver Realitätswahrnehmung aus. Untersuchungsausschüsse werden sabotiert, deren Ergebnisse umgedeutet, Rechtsbrüche eigener und fremder Dienste als rechtskonform verkauft während im Hintergrund Gesetze verwässert werden, Mäzene aus der Wirtschaft werden mit Milliardensummen aus dem Staatsvermögen für ihren Beitrag zum Machterhalt der politischen Potagonisten belohnt während Sie Staatshilfen nicht zurückzahlen, Indexes manipuliern, Edelmetallpreise frisieren und den staat gut organisiert um Millairdenbeträge an nie gezahlter Steuer betrügen. Der Verkehrsminister vergiftet und betrügt in Tateinheit mit der Industrie die Bürger und Autokäufer, wobei ihm eine Bundesbehörde assistierend zur Seite steht und ein Minister entscheidet gegen die kommunizierten Interessen der Bürger und der Koalitionspartner ungestraft das krebserzeugende Gifte weuterhin unsere Flora, Fauna und uns selbst vergiften dürfen. Es liesse sich unendlich fortführen. Ich frage mich angesichts dieser Erinnerung, wann wir Bundesbürger die Strassen und Plätze fluten, um diese kriminellen Vereinigungen Recht und Gesetz zuzuführen...während ich in Schockstarre eingestehen muss das meine Mitbürger diese Leute immer wider mit einem Mandat betrauen. da fallen 200+ neue Ministerialbeamte wirklich nicht sehr ins Gewicht.

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axel1958 04.04.2018, 06:07
4. Ich frage mich...

weswegen die Bundesregierung zusätzlich neues Personal einstellen will.Die werden die "Qualität" dieser Regierung auch nicht anheben können.Und meistens werden doch noch zusätzlich Unsummen für sogenannte Beraterfirmen hinausgeworfen.Die könnte man doch gleich hinzuziehen und dann eigentlich mit weniger Personal auskommen.

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suedseefrachter 04.04.2018, 06:30
5.

Die meisten realisieren doch überhaupt nicht mehr wie viel Steuern und Abgaben sie zahlen. Wäre das ein größeres Thema dann würde die Welt in Deutschland gleich anders aussehen.

Während das kleinste Steuervergehen geahndet wird bleibt Steuerverschwendung nach wie vor straffrei.

Im Grunde stünde uns Steuerzahlern für die ganzen Vergehen der Staatsmitarbeiter eine Entschädigung zu - direkt bezahlt (abgezogen) von den Gehältern der Beamten und Politiker.
Wenn das so geregelt wäre dann würden einige aber überhaupt nichts mehr verdienen.
In der freien und globalisierten Wirtschaft hätten viele dieser Möchtegerne überhaupt keine Chance.

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Spessartplato 04.04.2018, 06:32
6. Nihil novi sub sole

Alles schon im folgendem Buch vor 15 Jahren genauestens beschrieben, lediglich die Namen haben sich geandert
H.H. von Arnim
"Der Staat als Beute."
Literatur zu diesem Thema sehr umfangreich, geändert hat sich selbstverständlich nichts...
Aber schön, daß SPON mal wieder darüber berichtet.

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willhelm.schmitz 04.04.2018, 06:32
7. Na und?

Es hat halt schon immer Spass gemacht, das Geld anderer Leute auszugeben....
Vor allen Dingen sollte man bei diesen ganzen Spitzenjobs auch an die späteren Pensionsverpflichtungen denken.... aber so ist das eben, für den zukünftigen Rentner gibt es 45% des durchschnittlichen Lebensnettos und für die Beamten halt 90% vom letzten Netto.... und solange die doofen Rentner diese Politiker und Parteien wieder wählen, finden sie das wohl in Ordnung..... so wie die dämlichen WhatsApp User ihren Datenstriptease Richtung Facebook...

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worldwidephil 04.04.2018, 06:44
8. Von mir aus können auch 400 neue Stellen geschaffen werden

...wenn denn endlich auch die Probleme dieses Landes angepackt werden würden, aber so wie es den Eindruck macht, werden dort lediglich alte Seilschaften mitgebracht, die mit an den Regierungstropf gehängt werden. Aber was reg ich mich auf...

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kunzite 04.04.2018, 07:06
9. Kein Wille!

Wenn es die Parteien wollten, gäbe es immer eine festgelegte Anzahl von zum Beispiel 600 Abgeordneten.
Typischerweise besteht fast ausschließlich bei den beiden Regierungsparteien hierzu:
Kein Wille!
Nicht eine Partei sollte mehr Sitze erhalten, wie sie durch die Zweitstimmen gewonnen wurde.
Mehr Mandate direkt als durch die Zweitstimme erreicht?
Die Überhangmandate durch eine Reihenfolge verhindern.
Politiker, dessen Siege am meisten knapp waren, ziehen nicht in den Bundestag ein.
Diese Härte mag durchaus Verdrossenheit bei Politiker und Wählern hervorrufen.
Doch die jetzige Regelung ist eine weit größere Härte für unser Land und führt zu weit mehr Verdrossenheit.
Schließlich stellt die Zweitstimme den Willen des ganzen Volkes dar und sollte über den Willen der Bürger in einem Wahlkreis stehen.
Wie in einem Selbstbedienungsladen aufführend.
So kommen doch viel zu vielen, die Politiker vor.
Das muss man diese harte Nuss verkraften.
Wer als eigentlich gewählter dafür kein Verständnis hat, sollte erst gar nicht antreten.

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