Forum: Politik
Meinungsforscher: Rechts-Konkurrenz zur Union könnte 20 Prozent bekommen

Eine Partei rechts von CDU und CSU? Eine solche Neugründung wäre ein Auffangbecken für frustrierte Unions-Wähler. Und weil es davon sehr viele gibt, sagt ein führender Meinungsforscher der möglichen Gruppierung auf Anhieb 20 Prozent bei Wahlen voraus.

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Rübezahl 25.07.2010, 16:52
60. Wem wundert es da noch ?

Nach dem die Volksparteien allesamt uns jahrelang verarscht und sich Ihre Pfründe selbst gesichert haben, hätte ein neuer Haider große Chancen.

Auch wird die Bundesrepublik immer mehr zur Oase, an deren sozialle Qulle, sich die verschiedensten K...treiber der Welt niedergelassen haben.

Wem wundert es da noch ?

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friedrichii 25.07.2010, 16:54
61. ach je

Zitat von isnogud75
Eine Partei rechts von der CDU? Das kann ich mir nur unter Schmerzen vorstellen. Die CDU ist ja immer noch die autoritäre und reaktionäre Obrigkeitsstaatspartei. Die hat von gelebter Demokratie weniger Ahnung als von schwarzen Kassen. Und auch Angela Merkel regiert auf diese konservative Weise. Ich glaube nicht, daß eine Rechtspartei mit den Nazis gleichzusetzen wäre. Aber wir würden es wohl mit einem Wertekanon zu tun kriegen, gegen den die Kaiserzeit noch fortschrittlich wäre.
Ach je, was glauben Sie denn, welche Partei diese Bundesrepublik in der meisten Zeit regiert hat? Schauen Sie mal zurück.

Und was das Werteverständnis angeht: Sehen Sie sich mal die Vorgänge in der Odenwaldschule an.
Welchen politischen Ideen waren diese Lehrer wohl verhaftet?

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...678961,00.html

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Dr. Martin Hofmann 25.07.2010, 16:54
62. aber genau das ....

Zitat von altruist
noch eine partei fänd ich schlecht. die CDU/CSU sollten die rechten themen wieder aufnehmen,sich mehr auf die bürger und deren anliegen in der mitte konzentrieren.die mitte(arbeitnehmer,rentnern,kleingewerbetreibende) wurde ausgeplündert,damit randgruppen(sich selbstverwirklichende alleinerziehende,wirtschaftsflüchtlinge,migranten) besser leben können. die reformen sind bekannt(z.b.GKV-Karte mit Bild,schnellverurteilung von kleinkriminellen incl.führerscheientzug,einfaches steuersystem,leistungsprinzip an schulen/hochschulen/uni,verstärkte abschiebung,aberkennung der deutsche staatsbürgerschaft für migranten etc).
... werden Sie von der Merkel-CDU und der Seehofer-CSU nicht bekommen. Geben Sie sich bitte keiner Illusion hin: die CDU, wie sie einmal für konservative Werte stand, gibt es längst nicht mehr. Die heutige CDU ist nun wirklich "bereinigt" von allen kantigen, profilierten Politikern; es fehlen eben Leute mit Rückrat wie Koch und Merz. Auf Seiten der SPD übrigens genau so: Wolfgang Clement und Peer Steinbrück waren ebenfalls Leute, die Klartext reden konnten. Auch sie fehlen ... zurückgeblieben sind die total Biegsamen, die Gabriels, die Röttgen und die Pofallas dieser Welt.

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mr.gamer 25.07.2010, 16:54
63. Klare Forderungen/ keine Wahllügen!

Zitat von sysop
Eine Partei rechts von CDU und CSU? Eine solche Neugründung wäre ein Auffangbecken für frustrierte Unions-Wähler. Und weil es davon sehr viele gibt, sagt ein führender Meinungsforscher der möglichen Gruppierung auf Anhieb 20 Prozent bei Wahlen voraus.
Wenn eine solche Partei oder Bürgerbewegung heute Erfolg haben will, dann muß sie mit einigen wenigen klaren Forderungen antreten und sie darf diese nach der Wahl nicht einfach über Bord werfen, nach dem Motto: "Was geht mich mein dummes Geschwätz von gestern an!"
CDU und vor allem SPD balgen sich um eine "Mitte" die es schon bald nicht mehr gibt.
Meine Prognose:
Das Resultat wird zunehmende Bedeutungslosigkeit sein, bzw. die Wahlergebnisse der bis jetzt im Bundestag vertretenen Parteien werden sich bei sinkender Wahlbeteiligung einander annähern. Es bleibt abzuwarten, ob tatsächlich jemand kommt, dem es gelingt, die Stimmen der zunehmenden Anzahl der Nichtwähler zu bündeln.

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k4l 25.07.2010, 16:56
64. d

Zitat von tkrampitz
Die Gesamtsituation ist bedrohlich. Eine Partei am rechten Rand ist zwingend erforderlich, um die von Links drohenden Gefahr, entgegen zu wirken. Ich denke, gewisse Parallelen zwischen der Gegenwart und dem Ende der Weimarer Republik, sind nicht zu leugnen. Deutschland droht von Linkspopulisten überrollt zu werden.
linke gefahr? ich wuerde eher momentan einen rechtsruck befuerchten; wobei ich direkt gesagt, die meisten grundeinstellungen der cdu politiker eher im rechten gedankengut anzusiedeln ist.

des weiteren wissen wir genau wie es nach dem ende der weimarer republik weiter gegangen ist!

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aeneas66 25.07.2010, 16:57
65. Rechts-Links Debatte Veraltet - Konservativ ist, was das Gut des Landes "bewahrt"

Diese Recht-Links Debatte ist nicht mehr zeitgemäß. Konservativ vs. progressiv? Was soll das denn heutzutage bedeuten? Survival of the fittest (also die, die sich am besten an bestehende Situationen anpassen) gilt auch für Gesellschaften. Als konservativer, werteorientierter Mensch unterstütze ich natürlich auch den Umweltschutz. Natürlich möchte ich eine Energiepolitik, in der Atomkraft keine Rolle mehr spielt, sondern aller Strom sauber aus Sonne, Wind und Wasser kommt. Die Zeiten, dass Umweltschutz das "Spontiimage" hatte, ist schon so lange vorbei wie die Mode des Vokuhila. Und warum bitte machen berufstätige Frauen das Kreuz bei der SPD? Heutzutage arbeiten Männer und Frauen. Punkt. Und ich mach bei den Menschen mein Kreuz, die mir eine Kinderbetreuung von Anfang bis Ende bieten können. Denn das ist das, was wir Eltern - in der Realität - benötigen. Und das hat mit rechts, links, oben, unten GAR NICHTS mehr zu tun. In China werden jedes Jahr mehr Kinder geboren, als wir Menschen haben. D.h. es werden jedes Jahr mehr Hochbegabte Kinder (rein statistisch betrachtet) geboren, als wir Ingenieurstudenten auf den Markt werfen. Da heißt es für uns - survival of the fittest -, diesen Fakt durch eine bessere Bildung auszugleichen. Links rechts spielt da gar keine Rolle. Es wird Zeit, die eindimensionale Politikbeschreibung zu verlassen und mal zeitgemäß ein paar mehr Dimensionen aufzumachen.

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ykarsunke 25.07.2010, 16:58
66. applaus!

Zitat von grafkoks2002
Während der junge CDU-Wähler eher liberal denkt und handelt und keine Berührungsängste gegenüber anderen Denkmustern kennt - ist der engagierte Jung-CDUler meist ein Verfechter fundamentaler konservativer Lehren. Sehr schön lässt sich dies in den Momenten erkennen, in denen solche Jung-Christdemokraten auf die christlich-soziale Arbeitnehmerschaft trifft. Die Unterschiede zwischen der CDU und Linkspartei sind nicht größer.
chapeau! einer der seltenen kommentare mit echtem erkenntniswert. und dann auch noch witzig formuliert.

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jolip 25.07.2010, 16:58
67. Humanismus oder Terrorismus

Zitat von tkrampitz
Sie haben den okönomischen Humanismus offenbar nicht verstanden. Der okönomische Humanismus ist die Förderung und Unterstützung der Menschen, entsprechend ihrer ökonomischen Leistungsfähigkeit.
Unter ökonomischen Humanismus verstehen Sie dann Ihre hier im Forum geäußerte Auffassung, dass Sie mehr wert seien als z.B. so ein verkiffter Student.

Schön auch Ihre Meinung, dass jemand der nichts zu einer Gemeinschaft beiträgt, auch keinerlei Ansprüche gegen eben diese Gemeinschaft habe.

Das mag vielleicht ökonomisch sein, aber bestimmt nicht humanistisch.
MFG
jolip

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p.meyer 25.07.2010, 16:59
68. Brd

Bürger geRechte Demokratie
So würde ich eine solche Partei taufen. Das Spricht den Parteipolitikerenttäuschten genauso an wie den BRD und D-Mark Nostalgiker, sowie diejenigen an, die Angst vor einem Verlußt von Recht und Ordnung haben.
Es gibt genug Menschen, die das Tempo der Gesellschaftveränderung für unerträglich halten und meinen, dass ihre Leistungen in der heutigen Gesellschaft nicht genügend gewürdigt werden (Angestellte, kirchlich Engagierte, Ruheständler und Gewerbetreibende, die Meister und nicht nur Manager sein wollen). Solche Menschen fühlen sich von Grauen Panthern oder Extremisten nicht angesprochen.
Auf der anderen Seite des Spektrums zeigen Die LINKE und die Grünen, dass Eigenvertretungsprojekte erfolgreich sein können, wenn sich die Mutterpartei dauerhaft den Interessen ihrer Kernmitglieder wiedersetzt.

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franzdenker 25.07.2010, 17:00
69. konservativ = kein Fortschritt

Zitat von sysop
Eine Partei rechts von CDU und CSU? Eine solche Neugründung wäre ein Auffangbecken für frustrierte Unions-Wähler. Und weil es davon sehr viele gibt, sagt ein führender Meinungsforscher der möglichen Gruppierung auf Anhieb 20 Prozent bei Wahlen voraus.
Mit platten rechtspopulistischen Parolen ließe sich in unserer Ellenbogengesellschaft Stimmung machen, dass ist richtig. Nur wenn diese Partei dann auch tatsächlich regieren müsste, dann würde jeder die Verlogenheit und Einfältigkeit erkennen.

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