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Meinungsfreiheit: Was genau darf man nicht sagen?
DPA

Ex-Handballer Stefan Kretzschmar redet missverständlich - und wird übers Wochenende zum Testimonial der Rechten. Was meinen die eigentlich wirklich, wenn sie sagen, es gäbe in Deutschland keine Meinungsfreiheit?

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testuser2 14.01.2019, 18:00
110. Stefan Kretzschmar hat Recht

Stefan Kretzschmar spricht das aus, was viele Menschen in Deutschland denken - auch jede Menge Nicht-AfD-Wähler. Einn beachtliches Maß an Ausgrenzung, Diskriminierung und Unterdrückung geht von den Leuten aus, die die sogenannte bunte Gesellschaft proklamieren. Auch Nicht-AfD-Wähler sehen, dass es zu Arbeitsplatzverlusten, zu Rausschmissen aus Kinos und Restaurants, zu körperlichen Angriffen auf AfD-Politiker kommt und unter Beifall denen eine Opferinszenierung unterstellt wird. Die "Bunten" sind längst selbst Täter geworden - und Stefan Kretzschmar hat Recht mit seiner Beobachtung znd Aussage, Spon hat Unrecht.

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axel.klenk 14.01.2019, 18:02
112. Berufsprovokateur

darf ich ganz kurz das Thema wechseln? Danke.
Komisch, dass Ihnen als Berufsprovokateur Boris Palmer einfällt, wo die Beschreibung doch genau auf Ihren Kollegen Jan Fleischhauer passt.
MfG.

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KuGen 14.01.2019, 18:02
113. Na, zum Beispiel

zu sagen, was Watson gesagt hatte.

Komplett irre pc

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thorstenu2000 14.01.2019, 18:02
114.

Dem hervorragenden Kommentar Nr. 49 (Meinungsfreiheit wird angegriffen) ist kaum was hinzuzufügen. Gerade von linksgrüner Seite glaubt man, alle,. die eine abweichende Meinung haben, mit noch so unverhältnismäßigen Mitteln ausgrenzen, diffamieren, zum Schweigen bringen zu können und erklärt, dass Kritiker dieses Vorgehens einfach Meinungsfreiheit "nicht verstanden" hätten. Das Gegenteil ist der Fall: Meinungsfreiheit bedeutet, dass man seine Meinung sagen darf, ohne unverhältnismäßige (!!!) Folgen dafür tragen zu müssen. Die Ansicht "Du darfst deine Meinung doch sagen, musst halt nur damit rechnen, anschließend fertigt gemacht zu werden" zeigt, dass dieser Grundsatz nicht verstanden wird. Die letztere letztere falsche Ansicht auf die Spitze getrieben, gibt es auch in Nordkorea Meinungsfreiheit - denn öffentlich "KIm Jong Un" rufen kann ich ja schließlich; dass ich hinterher angeblich irgendwelchen Löwen zum Fraß vorgeworfen werde, tja, damit muss man halt rechnen, sonst habe man Meinungsfreiheit halt nicht verstanden. Nein, liebe Linksgrüne, IHR habt Meinungsfreiheit nicht verstanden.

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dgross4 14.01.2019, 18:03
115. Theoretisch ja, aber...

Der erste Kommentar zum Beitrag hat es sehr gut aufgezeigt. Es gibt heute Themen, zu denen man keine (gesetzlich gedeckte) Meinung äußern kann, ohne nicht mit wesentlichen Konsequenzen (nicht Widerspruch) bedroht zu werden: Verlust des Arbeitsplatzes, Bedrohung, Zerstörung des Eigentums, Ausschluss aus öffentlichen Diskussionsrunden, Gewalt, Ausschluss aus Vereinen usw.
Zu jedem einzelnen o.g. Aspekt findet man ganz schnell aktuelle Beispiele (Guido Reill, Eintracht Frankfurt, Uni Siegen usw.). Man kann zu bestimmten Aspekten (z. B. Migrations- und Asylpolitik, EU) als normaler Bürger sich nur bedingt mit seiner Meinung „outen“. Genau das ist es ja auch, was weite Teile der Medien wollen: dass man sich im Foucaultischen Sinne so selbst führt, wir man es lange Zeit von den Menschen gewohnt war. Dazu produziert man einfach toxische Diskursthemen und -räume. Verrückt, dass man heute mit Foucault gegen den Spiegel ziehen muss.

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mick richards 14.01.2019, 18:03
116.

" Für ihn wäre es das Schönste, "wenn man ehrlich seine Meinung sagen könnte, ohne dass das gleich als Kritik aufgefasst wird".
Sagte der fußballbundesligaprofi Martin Hinteregger vom FC Augsburg in einem interview im august vergangenen jarhres.
Auch Heike Herrlich beklagte schon die "schnelllebigkeit" des sports.

...und wenn ich im t-com nur schon etwas kritik gegenüber Putin übe, wird man sofort mit unnatürlich vielen minus-daumen und schmäh-comments überzogen.
MMn hängt das was ich eben beschrieben hab auch iwie. zusammen, das wenn ein angesehener mensch wie zb. Kretschmer mal so etwas berechtigtes sagt, direkt mit unnatürlich viel kritik überzogen wird.

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muunoy 14.01.2019, 18:03
117. Mattusek

Zitat von ralph.lobenstein
Meinungsfreiheit beim Spiegel? Gibt es schon lange nicht mehr. Reihenweise werden kommentare zensiert die nicht auf der linken Spiegel Linie liegen. Linke Foristen können dagegen ungehindert teilweise üble Unterstellungen und sogar Beleidigungen vom Stap lassen. Auf dem Auge sind die Zensoren blind. Manchmal hat man das Gefühl die Redaktion sieht jeden auch nur im Ansatz konservativen Kommentar automatisch als rechtsradikal an.Weiter so und der Spiegel gräbt sich mittelfristig sein eigenes Grab
O. k., dieser Post kommt sicher nicht durch. Falls doch: In der aktuellen Print-Ausgabe von TE beschreibt der ehem. Spiegel-Journalist M. Mattusek ziemlich gut wie es zum Niedergang des vormaligen Sturmgeschützes der Demokratie zum Luftgewehr des Haltungsjournalismus kam. Lesen Sie den Artikel. Es wird vieles klar. Auch ich habe vor vielen Jahren den Spiegel häufiger mal gekauft, meistens aber in der Lounge bei der Lufthansa für lau abgegriffen. Das geschieht heute nicht mehr. Warum dem so ist, können Sie hervorragend bei TE nachlesen.

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thorstenu2000 14.01.2019, 18:06
118.

Dem hervorragenden Kommentar Nr. 49 (Meinungsfreiheit wird angegriffen) ist kaum was hinzuzufügen. Gerade von linksgrüner Seite glaubt man, alle, die eine abweichende Meinung haben, mit noch so unverhältnismäßigen Mitteln ausgrenzen, diffamieren, zum Schweigen bringen zu können und erklärt, dass Kritiker dieses Vorgehens einfach Meinungsfreiheit "nicht verstanden" hätten. Das Gegenteil ist der Fall: Meinungsfreiheit bedeutet, dass man seine Meinung sagen darf, ohne unverhältnismäßige (!!!) Folgen dafür tragen zu müssen. Die Ansicht "Du darfst deine Meinung doch sagen, musst halt nur damit rechnen, anschließend fertigt gemacht zu werden" zeigt, dass dieser Grundsatz nicht verstanden wird. Die letztere letztere falsche Ansicht auf die Spitze getrieben, gibt es auch in Nordkorea Meinungsfreiheit - denn öffentlich "KIm Jong Un ist doof" rufen kann ich ja schließlich; dass ich hinterher angeblich irgendwelchen Löwen zum Fraß vorgeworfen werde, tja, damit muss man halt rechnen, sonst habe man Meinungsfreiheit halt nicht verstanden. Nein, liebe Linksgrüne, IHR habt Meinungsfreiheit nicht verstanden.

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nobronski 14.01.2019, 18:07
119. Das Problem liegt wohl eher darin......

...., in welche politische Richtung sich die Äußerung der eigenen Meinung orientiert. Schreibe oder sage ich etwas in linke Richtung, werbe für einige vermeintlich positive Eigenschaften des Sozialismus, stellt meine Meinung kein Problem für "die Öffentlichkeit" dar.
Aber wehe, ich äußere mich kritisch gegenüber "der Asylpolitik", störe mich an nach meinem Empfinden zu vielen Ausländern in meinem Wohnviertel oder wettere gegen den Anstieg von Brutalität durch kriminelle Ausländer - dann ist ein Shitstorm nicht mehr weit.
Weil es nicht opportun ist. Nicht gesellschaftsfähig. Nicht dem "Mainstream" entspricht - und moralisch ohnehin höchst bedenklich.
Und das wiederum empfinde ich als äußerst bedenklich - und letztlich erschütternd. Dieses reflexhafte "Schubladisieren" - weil es so schön einfach - und "en vogue" ist, gegen vermeintliche "rechte Tendenzen" zu wettern.
Gute Nacht, Deutschland.

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