Forum: Politik
Meinungsfreiheit: Was genau darf man nicht sagen?
DPA

Ex-Handballer Stefan Kretzschmar redet missverständlich - und wird übers Wochenende zum Testimonial der Rechten. Was meinen die eigentlich wirklich, wenn sie sagen, es gäbe in Deutschland keine Meinungsfreiheit?

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aquitas69 14.01.2019, 18:28
150. Freiheit bedeutet doch die Wahl zu haben...??

Die Freiheit seine eigene persönliche Sicht äußern zu dürfen... Ohne gleich in eine Ecke, Kategorie, Schublade gedrängt zu werden... Ist aus meiner Persönlichen Sicht... Meinungsfreiheit!!!

Eine Grundvoraussetzung ist dafür der Zugang zu sämtlichen Informationen... ALLER Seiten...

Am Bsp unserer Heutigen "Manieren losen" Zeit...

Muss Ick für eine Nachricht die Ick bspw auf pro westlichen (kapitalistischen) Medien sehe... mir die Mühe machen... Dass a kritisch zu hinterfragen und abzugleichen mit pro kommunistischen Nachrichten.

Selbst dann... besteht immer noch eine große Möglichkeit der Manipulation dieser Informationen...

Hmm...

Wie soll Ick mir denn überhaupt eine Meinung bilden können... wenn Ick mir garnicht sicher sein kann... Dass die Informationen net Fake news sind...

Solange Medien wie "Bild"... Jede Woche Adi H. bringen... Ob er mit sissy oder nicht...Solange kann man garnicht zur Ruhe kommen als DEUTSCHER!!!

Kann man nicht mal aufhören mit Hass, Angst... Verunsicherung... Das ist ja letztlich "Terrorismus"... Die ständig suggerierte Möglichkeit... es könnte was passieren...Somit ist doch Deutschland eines vom Terrorismus bedrohtes Land?!?

Letztlich hat die USA und die christliche Kirche... Diesem Planeten... Dass größte Leid zugefügt... Keine instanz die da mal sagt... Aufhören!!!

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tschortpoberi 14.01.2019, 18:29
151. in SPON

offen schreiben, was man denkt ( Keine Beleidigungen oder strafbare Behauptungen natürlich), ist quasi die Quadratur des Kreises.
Relotius wäre nicht möglich gewesen, wenn man hier immer nur eine bestimmte Meinung bedient haben wollte und alles andere ausblendet, verschweigt , verniedlicht oder aufbauscht, je nachdem.
Das ist das immer noch schwere Erbe des GröFaZ, dass man einfach gewisse Dinge nicht laut sagen darf, obwohl sie jeder weiß und jeder sieht.

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Frust 14.01.2019, 18:30
152. Ächtungsmaschinerie

Grundsätzlich denke ich schon, dass wir eine Meinungsfreiheit haben. Allerdings inzwischen auch eine simplifizierende Ächtungsmaschinerie durch fast alle Parteien und Medien. Die einfachen Gleichungen: Gegen die aktuelle Migrationspolitik = rechts. Kritik an Asylanten/Migranten = rechts. Für Abschiebung = rechts. Beim Thema Migranten hat die Meinungsfreiheit leiderveinen sehr bitteren Beigeschmack bekommen.
Simplifizierer raus.

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Sharoun 14.01.2019, 18:30
153.

Zitat von tschortpoberi
was man nicht sagen darf, würde ich sofort hier gesperrt werden und niemand würde es erfahren. Deshalb erfährt es niemand , ich denke es mir und wähle dementsprechend. Das Forum ist also eine Chimäre.
Was wäre denn das, also das "Gedachte"?
Hitler ist scheiße -- denn er hat den WK II verloren?
Und die Sache mit den Juden und den Kommunisten nicht bis zu Ende gebracht?

Also genau in der Art, wie es in dem Artikel steht?!

Aber natürlich ist man nur rechtskonservativ und besorgt - wie vor 80 Jahren schon...

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kurosawa 14.01.2019, 18:31
154. Meinungsfreiheit oder Meinungshoheit

Zitat von remedias.cortes
von fehlender Meinungsfreiheit redet, meint sie in Wirklichkeit, dass ihre rassistischen, antifeministischen, homophoben und antisozialen Meinungen (strafrechtliche) Konsequenzen haben. Aber ich verstehe es nicht, dass sie sich nicht danach drängen "sich für die Sache zu opfern" und die Konsequenzen zu tragen wie ein rechter Mann, anstatt da gerade nach dem Staat zu greinen, den man soeben noch vehement abgelehnt hat.
Ich denke die rechten beklagen eigentlich den Mangel an Meinungshoheit. Die Meinungsfreiheit sehe ich beim besten Willen nicht beschnitten bei all den Auftritten im Fernsehen, der Flut an Kommentaren in diversen Foren.
Die Meinung soll nicht nur gehört sondern ohne Wiederrede akzeptiert werden.

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adal_ 14.01.2019, 18:32
155. Ausgrenzende Diskussionskultur

sysop: [i]Man muss als öffentliche Person mit Werbevertrag also gut aufpassen, was man sagt und tut ...die Profis haben sich wissentlich in diese Vertragsverhältnisse begeben und bekommen dafür eine Menge Geld. Das hat mehr mit Kapitalismus als mit Meinungsfreiheit zu tun...[/url]

Was für eine billige Relativierung.
Wer hat sich hier wem angepasst? Die Diskussionskultur an die Werbeindustrie (und ihre Auftraggeber)? Oder die Werbeindustrie an die gewandelte Diskussionskultur?

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thomasconrad 14.01.2019, 18:33
156. Grundsätzliche Probleme

Wenn ich meinem Bekanntenkreis vorschlagen würde das wir uns so ne anders/Nichtgläubige schnappen und wir vergewaltigen sie alle zusammen dann bin ich sicher das ich hinterrücks erschlagen würde und das auch verdienet.
Wenn ich dann sage das eine neue gesellschaftliche Gruppe dieses Regulativ schon mal nicht hat und die Vergewaltigung in Betracht zieht oder ausführt dann attestiere ich dieser Gruppe die Nichtbefähigung in unserer Gesellschaft zu leben.
Wenn ich das öffentlich äussere werde ich als Nazi beschimpft wo ich mich doch als Sozialdemokraten sehen würde, gäbe es noch welche
Meinungsfreiheit ? Sicher, wenn man Lust auf die Beißreflexe der Kritikunwilligen hat...Funny fact...wenn das Merkel die humanitäre Nummer der ungeregelten und ungesetzlichen Aufnahme von Millionen nur angekündigt hätte wäre ihr der angestrebte Friedensnobelpreis wohl sicher ( Obama-phänomen, lol)
Funny fact 2...das Land in dem ich lebe gibt dieser Gruppe Flüchtlinge nur das Notwendige und Taschengeld, ist wohl der Grund warum diese nicht in der sicheren Schweiz bleiben sondern sich bei Mutti bewirten lassen, doie übrigens dafür faktisch weggewählt wurde...Armes, doofes Deutschland...

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Sharoun 14.01.2019, 18:33
157.

Zitat von cyrano11
Genaus so ist. Das muss so gesagt sagen. Mir geht es seit geraumer Zeit genau so. Meinungsmache statt Diskurs. Fake news aber nur , wenn von rechts kommend. Ein Fall Relotuis wird sanftweich hinausgespült.
Das Forum hier ist voll mit reaktionären Wortmeldungen!

Lest ihr euch das hier überhaupt noch mal durch?
Oder habt ihr dafür einfach zu viel Schaum vorm Mund in euren Wahn?!

Sry, aber anders kann ich diese Massenpsychose bei gewissen Leuten einfach nicht mehr bezeichnen.

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carlitom 14.01.2019, 18:33
158.

Zitat von seinedurchlaucht
Ganz einfach, Herr Kuzmany: Möchte man eine andere Flüchtlingspolitik als CDU/SPD/Grüne/Linke, eine andere oder gar keine EU, bekommt den Stempel: Nazi. Das ist dann Meinunsfreiheit in Deutschland. Es ist das Totschlagargument, wenn man sonst keine Argumente hat. Trotzdem möchte ich eine andere Flüchtlingspolitk, keinen Euro mehr und keine EU.
Wissen Sie, wie es klingt wenn man wirklich keine Argumente hat? "Merkel muss weg", "Volksverräter", "Ausländer raus"....

Einen Menschen, der Nazi-Positionen vertritt wie Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus usw., einen Nazi zu nennen, ist sogar ein schlagendes Argument - logisch und stringent, begründet und belegt.

Eine Gruppe Politiker als "Volksverräter" zu bezeichnen dagegen ist eine Naziparole, unlogisch, nicht zu belegen und alles andere als ein Argument.

Aber Argumente sind es ja auch nicht, was die Rechten hören wollen oder gar verwenden. Parolen reichen. Nazis halt!

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freekmason 14.01.2019, 18:35
159.

Zitat von prisma-4d
Wie stehts damit? Sie wissen ganz genau was Sie nicht hören wollen. Sie sollten nicht vergessen: die AfDler werden öffentlich und ungestraft im BT als Nazis bezeichnet.
"ungestraft"? aha, jetzt mal klartext. wollen Sie eine niedrige oder hohe geldstrafe, evtl. gefängnis oder gar noch etwas anderes als strafe dafür, dass man einen afdler "nazi" oder ienen von der linken "kommunisten" nennt? was schwebt Ihnen da konkret vor? und wie begründen Sie das?

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