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Meinungsfreiheit: Was genau darf man nicht sagen?
DPA

Ex-Handballer Stefan Kretzschmar redet missverständlich - und wird übers Wochenende zum Testimonial der Rechten. Was meinen die eigentlich wirklich, wenn sie sagen, es gäbe in Deutschland keine Meinungsfreiheit?

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mostly_harmless 31.01.2019, 15:50
600.

Zitat von blackmax69
[...] Wenn Bürger auf die Straße gehen, Stichwort Kandel ist überall kommt die Staatsfinazierte Antifa und schreit Nazis raus !
Wenn Rechtsextremisten auf die Straße gehen, die von sich selbst denken, sie seien keine Rechtsextremisten, müssen die - wie jeder andere auch - damit leben, dass andere Leute ihre Meinung sagen. Und das beinhaltet auch den Spruch "Nazis raus". Das diese Rechtsextremisten unfähig sind, andere Meinungen als die eigene zu ertragen, ist nichts Neues.

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mostly_harmless 31.01.2019, 15:54
601.

Zitat von robert.rosen
MITTEN im "Mainstream" stehen - besonders an dieser Stelle - was praktisch und bezeichnend dafür ist, KEINE eigene Meinung zu haben. Im Mainstream zu stehen bedeutet nicht zwangsweise auch als ein "Leuchtturm" im Fahrwasser der Meinungsfreiheit zu stehen. Sie jedenfalls benutzen die Meinungsfreiheit dazu, alles und jeden der nicht in Ihrem Mainstream vor sich hin paddelt zu diffamieren. [...]
Schon die ständige Benutzung des Wortes Mainstream reicht aus, um zu wissen woher bei Ihnen der Wind weht. Und NIEMAND hat Sie hier diffamiert. Sie ertragen nur Reaktionen nicht, die von ihrer eigenen Meinung abweichen.
Achja: Es ist keine Gehirnleistung (und schon gar keine eigene), statt des bösen "Mainstream" alles nachzuplappern, was AfD, Pegida & Co. produzieren

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Senf-o-Mat 27.10.2019, 19:20
602. Ingroup/Outgroup-Denken

Zitat von Rage-Guy
Ich glaube, dass die Menschen verschiedener Kulturen sehr unterschiedliche Auffassungen, Interessen und Begabungen haben. Nicht alle Eigenschaften sind miteinander vereinbar oder kompatibel. Und deshalb mag man im Mittel Menschen, die so ähnlich aussehen, denken und handeln wie man selbst. Eine Form von "Sippschaft", angeboren. Ich halte das auch für legitim und schützenswert. Es gibt Dinge, die tief in uns verankert sind. Ablehnung von Fremdheit gehört dazu. Eine ungesteuerte Vermengung verschiedener Kulturen birgt Konfliktpotenzial und sollte daher nur in einem geringen Maße erfolgen. Eine Vermischung mit Kulturen, die z.B. eine besonders geringe Ausprägung für Friedfertigkeit, Gleichheit der Geschlechter etc. zeigen, sollte sogar aktiv unterbunden werden. Die ungesteuerte Zuwanderung aus arabischen bzw. muslimischen Staaten halte ich für die größte mittel- bis langfristige Gefahr bzgl. Krieg und Freiheit. Das Verhalten von Frau Merkel habe ich als Angriff auf mich und mein Land, in dem ich geboren wurde empfunden. Das ist meine Meinung, die ich selbst als fundiert empfinde und kein Verbrechen ist. Dennoch würde ich diese niemals unter meinem Klarnamen sagen, da ich Sorge vor körperlichen Übergriffen habe.
Nun, das sind zwar Ansichten im Stil der "Identitären Bewegung", dennoch machen die Sie nicht automatisch zum "Nazi" oder auch "nur" Rechtsradikalen. Die entscheidende Frage ist: wie gedenken Sie, sich gegen diesen "Angriff auf (Sie) und (Ihr) Land" zu wehren? Durch Wahl einer entsprechend ausgerichteten Partei? Im Falle der AfD wird es hier schon brenzlig, aber noch ist es ja eine zugelassene Partei, die zumindest offiziell nicht nach Nazi-Methoden verlangt (bei einigen ihrer Vertreter sieht das anders aus). Darauf hinzuweisen, dass Ihre Argumentation grobe Unzulänglichkeiten enthält, wäre vermutlich wenig aussichtsreich, aber Sie dürfen und können sie hier problemlos äußern, so what? Nur eins: wer vor Krieg und Terror flieht, ist m. E. eher unverdächtig, diese Dinge hier importieren zu wollen und das - tatsächlich tief verankerte - Ingroup/Outgroup-Denken ist in einer zunehmend globalisierten Welt nicht mehr sinnvoll, so wie zu den Zeiten, als Menschen in Gruppen von vielleicht 40 Individuen zusammengelebt haben. Da eine entsprechende genetische Anpassung nicht so schnell möglich ist, müssen wir eben umdenken lernen. Ihre Ansichten sind nämlich eben nicht unausweichlich logisch, sondern überholt und gestrig.

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mostly_harmless 27.10.2019, 19:26
603.

Zitat von Rage-Guy
Ich glaube, dass die Menschen verschiedener Kulturen sehr unterschiedliche Auffassungen, Interessen und Begabungen haben. Nicht alle Eigenschaften sind miteinander vereinbar oder kompatibel. Und deshalb mag man im Mittel Menschen, die so ähnlich aussehen, denken und handeln wie man selbst. Eine Form von "Sippschaft", angeboren. Ich halte das auch für legitim und schützenswert. [...]
Nun, und ich glaube, das ein Demokrat in Deutschland mit einem demokratisch gesinnten Argentinier oder Japaner oder Australier mehr gemeinsam hat, als mit einem AfD-Wähler in Dunkeldeutschland. Und das halte ICH für schützenswert

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Senf-o-Mat 27.10.2019, 19:56
604. Das kenne ich so:

Zitat von mundi
Diskutiere nie mit eunem Irren, denn Die Leute werden den Unterschied nicht erkennen, (Murphy)
Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau runter und besiegt dich aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung ;-)

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