Forum: Politik
Meinungskompass: Verunsichert das neue Zivilschutz-Konzept die Bürger?
DPA

Die Bundesregierung hat ihr Konzept für die zivile Verteidigung überarbeiten lassen, unter anderem sollen Bürger Vorräte anlegen. Die Opposition kritisiert das als Angstmache. Was denken Sie?

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pfälza 22.08.2016, 16:03
170. Es handelt sich hierbei um die Aktualisierung eines Konzeptes aus den 60ern

welches schon 2012 in Auftrag gegeben wurde. Völlig irrwitzige Panik- und Angstmacherei. In jedem Unternehmen gibt es Notfallkonzepte, die vorgeben, was wann gemacht werden muss. In den Medien, auch in einigen Qualitätsmedien, kommt dies so rüber, als wenn die Regierung das jetzt im August sofort rät, weil es im September schon zu spät sein könnte. Absolut verantwortungslos, es gibt sehr seichte Menschen im Netz, die sowas sofort glauben und auch direkt den Flüchtlingen in die Schuhe schieben.

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hman2 22.08.2016, 16:07
171.

Zitat von a-mole
verstehe die Aufrgeung nicht. Die empfehlung gibt es doch schon seit ... sehr lange. Ich habe grad vonr ca. 8 Monaten die Liste & Empfehlung als PDF von der Webseite runtergeladen, nachdem hier im Forum mal einer davon sprach. Ist ja auch gar nicht so dumm ein paar Tage autark leben zu können. Ich denke da zB an akute Seuchenfälle
Der letzte solche Seuchenfall, die spanische Grippe, liegt einhundert Jahre zurück!

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auweia 22.08.2016, 16:07
172. Noch'n Tip

Was die Bevorratung mit Bargeld betrifft:
Hier kann es in krisenbedingten Knappheitssituationen zu starken Inflationserscheinungen kommen. D.h. Sie kriegen Brot und Raviolidose nicht mehr für den bekannten Preis, da die Nachfrage wahrscheinlich sprunghaft ansteigt und die Leute bereit sein werden, viel Papier auf den Verkaufstresen zu legen.
Für diesen Fall wäre auch Gold als Zahlungsmittel in Betracht zu ziehen. Es gibt im Handel ganz praktische 50g-Tafel-Barren mit Ein-Gramm-Stückchen zum Abbrechen.
Kosten heute: ~40 €/g

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hubert heiser 22.08.2016, 16:08
173.

Zitat von Max Super-Powers
Ich sags mal so: Wer nicht sowieso zuhause Vorräte für zehn, vierzehn Tage hat, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Das gebietet einfach die Vernunft (weil man eben nicht alle paar Tage einkaufen gehen muss)
Warum sollte ich mir Kram für 2 Wochen in den Schrank legen, wenn ich alles notwendige in Gehentferrnung zu meiner Wohnung bekomme?
Ich halte es für vernüftiger, das was ich brauche frisch einzukaufen.

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wieselk 22.08.2016, 16:09
174. die wissen wohl mehr...

Jetzt könnten ja Hacker für ein Blackout sorgen ect.
Das Trinkwasser könnte ja vergiftet werden oder Lebensmittel...Es könnte aber auch die Natur dafür sorgen.
Wie oft kam es schon vor das Stundenlang oder Tagelang der Strom weg war.Und ich nichts mehr im Supermarkt kaufen konnte weil die Kasse ja nicht ging.*g*Wie oft war unser Trinkwasser schon vergiftet gewesen?
Was mache ich aber wenn die Vorräte an Wasser nach solchen Szenario zu ende gehen.Tagelang der Strom weg ist?Draussen die Menschen am Plündern sind ect.
Denk mal darüber danach.*g*

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nils1966 22.08.2016, 16:09
175. Gründe ?

Sicher darf man annehmen, daß es triftige Gründe gibt, daß man politischerseits gerade jetzt dran denkt:

- die für Deutschland ungewöhnliche Wettereignisse, insbesondere Überschwemmungen. Eingeschlossene bekommen immer was gebracht, wenn Evakuierung (noch) nicht möglich ist. Verärgerter Kommentar eines Helfers "Die haben nie was im Haus, wenns drauf ankommt. Warum ?"

- die doch beständig wachsende Zahl von Hackerangriffen auf Systeme von Transports und Versorgung. Wer garantiert, daß da nicht irgendwann ein systematische Trockenlegung der Lebensmittelversorgung fabriziert wird ?

- vielleicht auch: in letzter Zeit läuft wieder im fernsehen öfters was über EMP und Carrington-Effekt von 1859. Letzterer findet ungefähr alle 150 Jahre in diesem Umfang Jahre statt, ist aber derzeit noch überfällig. Weiß da wer was ?????
Interessant der Hinweis in den Medien, daß sichere Vorräte für mindestens drei bis vier Wochen nötig wären, um das Ärgste zu überleben drüber hinweg zu kommen.

Gerade in einem demokratischen Gemeinwesen ist der selstverantwortliche gewarnte Bürger dann selbst schuld an eigener Not, wenn der Warnungen und Ratschläge seiner Regierung verächtlich in den Wind wirft.
JETZT kann der Staat sagen, wir haben es auch aber gesagt, und das war sicher nicht zum Spaß, gell?...

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Dengar 22.08.2016, 16:14
176.

Zitat von klyton68
Zunaechst Herr Diez mit seinem Optimismus Aufruf und dann folgt der Artikel über, dem Volk wird angeraten, Vorräte anzulegen. Natürlich denkt man sich dabei etwas.
Nun ja, Diez konnte nicht wissen, was die F.A.S. raushaut (die waren die ersten), von daher ist das wohl eher Zufall. Dieser Artikel trägt allerdings auch nicht unbedingt zur Beruhigung bei: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundesregierung-denkt-ueber-zivilverteidigung-nach-14398042.html

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tweet4fun 22.08.2016, 16:18
177. Ich verstehe die Diskussion zum Teil nicht!

Ich kapiere diese ganze hier von Vielen geäußerte Ablehnung gegen Vorratshaltung nicht. Wenn man das richtig organisiert, ist das eine ganz nützliche Sache. Ich habe stets alles im Haus, um mich für etwa zwei Wochen zu ernähren, und zwar recht gut.

Wobei ein Notfall gar nicht mal im Vordergrund steht. Erstens hat man nicht immer die Zeit oder auch nur die Lust, einkaufen zu gehen. Zweitens passiert es immer mal wieder, das unvorhergesehene Ausgaben anstehen und man finanziell etwas klamm ist. Und genau dann freut man sich über die Vorräte, die man hat! Und drittens spart man eine Menge Geld, wenn man nur zweimal im Monat einkauft, aber dann in größeren Mengen.

Klar, im einem Notfall kann auch die Tiefkühltruhe ausfallen. Dieser Teil der Vorräte wird dann eben zuerst verbraucht. Zumal die Truhe ja mindestens für zwei Tage ausreichende Kälte hält. Aber man kann dann auch gegebenenfalls den Nachbarn aushelfen und Tauschhandel treiben. Und einfrieren kann man so gut wie alles, auch frisches Brot.
Auch Wasser kann man sehr lange lagern. Zwei 20-Liter-Kanister nehmen kaum Platz weg, und wenn man die Kanister völlig füllt, damit keine Luft mehr drin ist und einen einzigen Tropfen Chlorbleiche dazugibt, dann hält sich das Wasser für ein halbes Jahr.
Zwei Wochen kann ich jederzeit problemlos und komfortabel überstehen. Und was wäre nun daran falsch?

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elmer_fudd 22.08.2016, 16:24
178. Arbeitsteilung

Wer die die guten und nützlichen Ratschläge zum Überleben aus dem Forum verinnerlicht, müßte eigentlich jede Katastrophe überstehen. Meine Frau und ich haben angesichts bevorstehender Ausnahmezustände unsere Vorbereitung arbeitsteilig beschlossen. Ich kümmere mich um die Grundversorgung und sie sich um die Bewaffnung.

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isaac95 22.08.2016, 16:25
179.

das Zivilschutzkonzept wird doch erst Mittwoch wirklich vorgestellt, bis jetzt gibt es ja nur den Artikel der FAS. Und so komisch der Vorschlag zuerst klingen mag, ich denke es ist gut, wenn wir alle zumindest mal darüber nachdenken. Es kann ja schon sein, dass es durch Überschwemmungen, großflächige Stromausfälle oder Ähnliches zu Versorgungsengpässen kommt und dann ist es sicher hilfreich, wenn man sich eine gewisse Zeit selbst versorgen kann.

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