Forum: Politik
Meinungsvielfalt: National befreite Zone
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Die einen freuen sich, dass in ihrem Wahlbezirk niemand AfD gewählt hat. Die anderen wollen keine Ausländer in ihrem Viertel. Ob links oder rechts: Man will am liebsten unter sich bleiben - in der geschlossenen Abteilung.

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magicveloce 26.09.2016, 13:24
1. Unsinn

Als ob nur AfD -Wähler eine andere Meinung haben. Ich wähle grün, habe aber nichts gegen doppelt so viele CDU -Wähler in meinem Viertel. Gegen Menschen, die sich vom demokratischen Spektrum entfernen, habe ich aber eine ganze Menge und bin deshalb froh, wenn in meinem Umfeld niemand AfD wählt.

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jojack 26.09.2016, 13:26
2. Grund für Trumps Erfolg

Ich behaupte mal, Donald Trump ist nicht so sehr deswegen erfolgreich, weil er eine Mauer bauen und Muslime rauswerfen will. Dazu ändert er sowieso täglich seine Meinung. Das Rezept für seinen Erfolg ist sein "ist mir egal" gegenüber dem linksautoritären Dogma politischer Korrektheit, das in immer neue Lebensbereiche vordringt.

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kroschwald 26.09.2016, 13:26
3. Danke

selbst auf die Gefahr hin, wie Sie beschrieben haben, andere Meinungen auszublenden. Mir gefällt es, gute, konservative Kolumnen zu lesen.

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Europa! 26.09.2016, 13:31
4. Merkwürdig

Welcher Instinkt hat mich zu diesem Beitrag geführt? Die Schlagzeilenliste von SPON ist wie eine Wundertüte: Man weiß nie genau, was man erwischt. Das macht sie irgendwie interessant. Trotzdem stoße ich immer wieder auf Fleischhauer. Und finde ihn großartig.

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moledehaar 26.09.2016, 13:33
5. Lieber Herr Fleischhauer

Was wollen Sie uns mit diesem Artikel mitteilen? Es erschließt sich nicht. Sie, sonst doch eher als Realist anzusehen, schreibt doch eigentlich recht sachlich und einigermaßen offen. Was Sie nun zu diesem Artikel getrieben? Druck von Oben oder von Kollegen? Schade eigentlich und ich hoffe sehr, dass Sie zu Ihrer Ehrlichkeit , Darstellung der Realität und Wahrheit zurückfinden. Schon Henry Ford sagte: "Ein Flugzeug startet gegen den Wind"

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syracusa 26.09.2016, 13:34
6. Relativieren der Intoleranz

Mit solchen sicherlich nicht ganz falschen Kommentaren macht sich Fleischhauer aber zum Wegbereiter der Rechten. Er will damit ja ganz absichtsvoll das absurde Pöbeln der Rechten relativieren.

Fleischhauer ist damit aber auf einem brutalen Holzweg, der stracks nach Rechtsaußen führt. Auch wenn man wie ich das Recht auch der Rechten auf freie Meinungsäußerung, Demonstrationsfreiheit usw verteidigt, so besteht doch ein fundamentaler Unterschied zwischen dem "Ich will nur nach den Werten des 19. Jahrhunderts unter Bioteutschen leben", und "ich will nur unter toleranten, weltoffenen Menschen leben". Das Fleischhauer diesen fundamentalen Unterschied überhaupt kennt, hat er bisher nicht deutlich gemacht.

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mostly_harmless 26.09.2016, 13:43
7. Nicht korrekt

Die Gleichsetzung, die Herr Fleischhauer betreibt, ist falsch. In Foren konservativer Zeitungen kann man die Einzigartigkeit des Tierchens, das meist als AfD-Anhänger auftritt, wunderbar beobachten. Sinnstiftend ist zunächst die regelmäßige gegenseitige Versicherung, man sei nicht allein, sondern viele. Äussert sich in Sätzen wie
User A: "Nicht nur ich, auch meine Familie, alle meine Freunde Verwandten, Bekannten, Kollegen und all deren Freunde, Verwandten, Bekannten, Kollegen, etc. pp. wählen ausschliesslich AfD.
User B: Ist bei mir genauso
User C: Bei mir auch.
Immer wieder schön auch die grenzenlose Solidarität. Irgend ein AfD-Funktionär hat mal wieder irgend einen Nonsens verzapft (z.B. Das kurze "Ja" von Frau v. Vorgestern auf die Frage, ob unbewaffnete Frauen und Kinder abgeknallt werden sollen, fall sie versuchen die Grenze zu überqueren), das führt dann zu Beträgen wie
User A: "Recht hat sie."
User B: "So ist es. Und zwar 100%ig
User C: "Genau! Endlich traut sich mal jemand. die Wahrheit zu sagen"

Lieber Herr Fleischhauer: sowas findet man bei anderen Gruppen nicht. Und das wissen Sie vermutlich auch.

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scoopx 26.09.2016, 13:51
8. political segregation

In den USA hat man diese Zustände schon lange. Schon vor 40 Jahren wurde dort darüber geklagt daß sich wegen der "social segregation" und dem Wegfall der Wehrpflicht Arm und Reich nicht mehr kennen würden. Inzwischen ist es so daß sich auch die politischen Lager nicht mehr kennen weil man eben auch gesinnungsmäßig unter sich bleiben will.
Das ist gefährlich für die Demokratie weil dann in den Wahlkreisen das Ergebnis schon feststeht. Am schlimmsten ist es natürlich dort wo Abgeordnete nicht über Listen sondern nur direkt ins Parlament gewählt werden. Auf diese Weise bestimmen dann Trottel und Krakeeler unsere Politik. In den USA kann man das schon gut erkennen.

Aber was kann man dagegen tun? Die Leute wollen ja die Ghettoisierung. Es gibt Wohn-, Gewerbe-, Vergnügungs- und Einkaufsghettos. Das Leben ist rundherum verödet. Wechselseitiger Argwohn herrscht allenthalben. Andererseits sind die Menschen ständig unterwegs um der Öde zu entkommen. Hinein ins Vergnügen und dann zurück ins Schlafghetto.
Da muß ich an Nietzsches Zarathustra denken. Er spricht vom "ärmlichen Behagen" und fragt die Menschen: "Was ist das Größte, das ihr erleben könnt? Das ist die Stunde der großen Verachtung. Die Stunde, in der euch auch euer Glück zum Ekel wird und ebenso eure Vernunft und eure Tugend". - Er war ein Prophet, weiß Gott.

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Handlanger 26.09.2016, 13:52
9.

Man will nicht unter sich sein, ich will einfach keine Nazis um mich rum haben!

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