Forum: Politik
Menschenrechte in Brasilien: Amnesty International warnt vor Jair Bolsonaro
AFP

Am Neujahrstag tritt Jair Bolsonaro sein Amt als Präsident Brasiliens an. Dem deutschen Chef von Amnesty International, Markus Beeko, macht das große Sorgen: "Es ist mit Gewalt zu rechnen".

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eckawol 31.12.2018, 11:14
1. Der Deutsche Markus Beeko blendet aus,

dass die Mehrheit der Brasilianer Bolsonaro wählten, weil sie ihre miserablen Lebensverhältnisse in Brasilien mit Gewalt, Korruption, Arbeitslosigkeit und Hunger nicht mehr ertragen wollten. Möchte Beeko etwa diese Menschenrechte verachtende Lebensverhältnisse vor Bolsonaro den Brasilianern bevorzugt empfehlen?

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dsid 31.12.2018, 11:15
2. Duderte in den Philipinen und Bolsano in Brasilien

werden zu indifferent dargestellt. Die Wähler haben die Schnauze einfach voll!!! Venezuela wird folgen. Die Südamerikaner werden das Lot schon wieder finden.

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cosmopolitan75 31.12.2018, 11:24
3. Abwarten

Die Bedenken mögen berechtigt sein. Grundsätzlich würde ich aber erst mal abwarten und der neu gewählten Regierung eine Chance geben. Presseseitig das Unheil schon vorher herbei zu rufen, führt nur zu Polarisierung und hat die entsprechenden Weitererungen oft erst ausgelöst (sieh Trump, Brexit etc.)

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seamanslife 31.12.2018, 11:27
4. eine Einklarierung eines Schiffes in Santos erleben

und man weiß wie es in diesem Land läuft. Korrupte Behörden bis ins Mark, sie kommen mit leeren Taschen und ziehen voll beladen wieder ab. Das ist am Flughafen auch so. Wir haben dringend benötigte Maschinenersatzteile in Rio nicht bekommen, weil sich die Reederei geweigert hat mehrere tausend Dollar Schmiergeld an den Zoll zu zahlen. Die wurden dann nach Singapore geflogen und an Bord gebracht.
Einem uniformierten sollte man in diesem Land möglichst aus dem Wege gehen, wie auch der Mafia.

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butzibart13 31.12.2018, 11:29
5. Jammern hilft nicht

Das hört sich alles von AI ein bisschen hilflos an. Im Jahre 2018 war Bolsonaro noch nicht an der Macht, er ist erst im Oktober gewählt worden und AI sollte sich auch mal fragen, warum es so gekommen ist. Die noch jetzige Regierung ist kaum an Korruption zu unterbieten, aber auch unter ihr hat es Angriffe auf Menschenrechtsaktivisten durch kriminelle Banden und paramilitärische Organisationen gegeben. Leider sind in vielen Staaten die Strukturen so, dass "linke" Regierungen vieles durchgehen lassen und "rechte" Regierungen versuchen aufzuräumen. Beides fordert ihre Opfer. Da kann AI mahnen, so viel es will, es bringt nichts

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cosmopolitan75 31.12.2018, 11:36
6. Dann hoffe ich

…. dass Amnesty International dann, wenn es so weit ist, auch vor einer etwaigen Kanzlerschaft von Frau Kramp-Karrenbauer warnt, welche Homosexualität mit Inzest gleichsetzt.

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itajuba 31.12.2018, 11:36
7.

Interessant ist, dass in den letzten 14 Jahren die linke Regierunbg von Lula und Dilma an der Macht war und Temer persönlich von Lula als Vize Dilmas ausgesucht wurde. !4 Jahre lang hat die Partei Lulas die Presse und die Universitäten kontrolliert, hat das Parlament mit Korruptionsbezahlungen manipuliert, nahm öffentliches Geld zur Bereicherung seiner Führer und Genossen, hat auch die Justiz manipuliert mit Ernennungen Unbefähigter, hat andere Meinungen als Feinde bezeichnet, schuf einen Personenkult seines obersten Führers, nannte einen Teil der Gesellschaft "feindliche Elite" und hat sie in Klassen und Rassen eingeteilt, um die einen gegen die anderen zu werfen. Wenn also Bolsonaro so sein soll, wie er von den Menschenrechtlern dargestellt wird, dann brauchen die Linken sich nicht erregen, es wird gar keinen Unterschiedgeben.

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K:F 31.12.2018, 11:36
8. Mordrate Brasilien 29,5 auf 100' Einwohner

2016 wurden in Brasilien 61.283 Menschen ermordet. Ein sicheres Land war Brasilien noch nie. AI warnt jetzt vor Bolserano! Bolserano hat doch seine politisches Programm erklärt. Gewalt! Er ist wurde demokratisch gewählt, weil eine Elite das Land ruiniert hat!

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oldman2016 31.12.2018, 11:38
9. Auf einem Auge blind

Zitat: "Organisierte Kriminalität und paramilitärische Gruppen hätten in Brasilien bereits während der vergangenen Jahre "in einem Klima der Straflosigkeit agiert", sagte Beeko
Es wäre ja schön, wenn Herr Beeko sich mit den Angehörigen der Opfer der Organisierten Kriminalität in Verbindung setzen würde und diese fragt, warum sie und viele andere Jair Bolsonaro gewählt haben. Die Frage nach Ursache und Wirkung trifft ja nicht nur auf Brasilien auch auf Mexiko zu. Auch dort wird es nicht mehr lange dauern, bis einer gewählt wird, der den kriminellen Saustall aufzuräumen verspricht.

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