Forum: Politik
Menschenrechte: Deutschland schützt zwei Aktivisten aus Hongkong - China ist empört
Courtesy of Ray Wong/ AFP

Zwei Aktivisten aus Hongkong genießen in Deutschland Flüchtlingsstatus. China reagiert verärgert - und wirft der Bundesregierung eine Einmischung in innere Angelegenheiten vor.

Seite 1 von 4
johnnano 23.05.2019, 15:42
1. Und Snowden?

Und Assange? Chinesiche und russische Aktivisten werden immer hier empfangen. Aber wetsliche nicht????

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HeisseLuft 23.05.2019, 15:46
2. Klar doch

... ein Land, in dem immer mal wieder Leute verschwinden - und sich nach Monaten herausstellt, dass sie in staatlichem Gewahrsam sind. Rechtsstaat?
Die Gulags in Xinjiang für Uighuren?

China, dein "Rechtsstaat" ist ganz und gar nicht überzeugend.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kp229 23.05.2019, 15:51
3. Strafen von 8 bis 16 Monaten

für gewaltsame Demonstrationen? Da wäre der eine oder andere G20-Demonstrant dann wahrscheinlich lieber in China vor Gericht gestanden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HeisseLuft 23.05.2019, 15:54
4.

Zitat von johnnano
Und Assange? Chinesiche und russische Aktivisten werden immer hier empfangen. Aber wetsliche nicht????
Snowden lasse ich ja noch gelten. Assange nicht. Dessen ganze Verfolgung bestand aus einer Anzeige wegen sexueller Übergriffe aus dem anerkannten Unrechtsstaat Schweden. Sorry, nein. Ich glaube Schweden gilt hierzulande als sicherer Drittstaat...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
KingTut 23.05.2019, 16:05
5. Regime ohne Legitimation

Es ist gut, dass es solche Menschen in China gibt, und die Dunkelziffer dürfte erheblich sein. Insbesondere im westlich geprägten Hongkong nehmen die Ideale von Demokratie und Menschenrechten unter der Bevölkerung einen hohen Stellenwert ein. Es ist gut, dass wir den beiden Aktivisten Schutz gewähren. Wer weiß, was in China unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit ihnen angestellt würde. Ein Regime, dass seine Legitimation nicht auf freie Wahlen zurückführen kann und seine Bürger drangsaliert, um es milde auszudrücken, wird vor der Geschichte keinen Bestand haben, auch wenn sie sich mit allen Machtmitteln dagegen sträuben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ruhrpottsonne 23.05.2019, 16:07
6. Mmhhh

Wäre toll, wenn der Autor des Artikels erwähnt hätte, welchem Vergehen die 2 Herren angeklgt wurden. Es handelte sich um die Mitwirkung der gewaltsamsten Unruhen in Hong Kong seit den 60er Jahren mit mehr als 200 Verletzten. Diese Unruhen hatten nix mit Demokratiebestrebungen zu tun. Natürlich möchten die Chinesen der 2 habhaft werden und einem Gerichtsverfahren unterziehen. Was ist daran verwerflich?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mariomeyer 23.05.2019, 16:09
7. Yo!

Es ist zu begrüßen, dass man Menschen wie den Herren Wong und Li Asyl gewährt. Allerdings verstehe ich nicht unbedingt, warum man das in Deutschland tut - und nicht in Großbritannien. Dieses Land sehe ich in diesen Fällen viel mehr in der Verantwortung als Deutschland, schließlich war es Großbritannien, das die Hongkonger an die Rotchinesen ausgeliefert hat, indem man a. sich nur auf den guten Willen des Pekinger Regimes verlassen hat, und b. allgemein den Hongkongern keine Garantien gegeben hat, sollten sich die politischen Rahmenbedingungen verschlechtern, etwa durch großzügige Quotenregelungen für Hongkonger, die nach Großbritannien umziehen wollen bzw. müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bronco60 23.05.2019, 16:12
8. Ihr Ernst?

Zitat von HeisseLuft
... ein Land, in dem immer mal wieder Leute verschwinden - und sich nach Monaten herausstellt, dass sie in staatlichem Gewahrsam sind. Rechtsstaat? Die Gulags in Xinjiang für Uighuren? China, dein "Rechtsstaat" ist ganz und gar nicht überzeugend.
China ist genauso wenig ein Rechtsstaat wie die BRDeutschland.
In der BRDeutschland rennen Schwerverbrecher frei rum.
Eine Anklage gegen Verbrecher der Autoindustrie (als Beispiel) findet nicht statt.
Waehrend bei uns schon ehem. Mitarbeiter verurteilt wurden, sonnt man sich in Deutschland in Freiheit.
So kann man das ewig weiterfuehren. (Clanfamilien etc.)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eckhardbremer 23.05.2019, 16:26
9. Publizität gefährdet Flüchtlinge und deren Familien

Nach meinem Eindruck war es nicht klug, die Gewährung von politischem Asyl an zwei junge Hongkonger publik zu machen. Es werden noch sehr viel mehr Menschen von dort zu uns kommen und man schützt sie am besten, wenn man sie ohne großes Aufheben aufnimmt. Junge Hongkonger sind sehr häufig in einer westlich-britisch geprägten Umgebung aufgewachsen. Sie können hier nur willkommen sein, weil alle Chancen bestehen, dass sie hier hervorragend integrieren. Nichts hasst das Pekinger Regime aber mehr als öffentliche Bloßstellung. Es hat alle Möglichkeiten in der Hand, sich zu rächen, auch an den Familien der Flüchtlinge, die in Hongkong geblieben sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4