Forum: Politik
Merkel bei Obama: Zwei gegen Putin
REUTERS

US-Präsident Obama und Kanzlerin Merkel werden bei ihrem Treffen in Washington über die Strategie im Russland-Konflikt beraten. In der Krise müssen sie Einigkeit demonstrieren - trotz der Differenzen im NSA-Skandal.

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brokerbundfuture1 02.05.2014, 10:13
1. Deutschland kann nicht

einfach für Europa die Politik vorgeben. Und Aussenpolitik ist erstmal Sache des Aussenministers und nicht unbedingt der Kanzlerin. Man muss endlich mit Russland an einen Tisch finden, wenn das überhaupt gewollt ist. Es scheint nicht der Fall zu sein.

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harald_haraldson 02.05.2014, 10:13
2.

Ich sehe einen gescheiterten US-Präsidenten, der sich wohl nie hätte träumen lassen, vom gefeierten, ja geliebten, Hoffnungsträger zum verachteten Kriegstreiber zu verkommen und eine unterwürfoge deutsche Kanzlerin, für deren vorauseilenden Kadavergehorsam das Wort peinlich nicht ausreicht! Diese zwei Figuren gegen Putin? Welch ungleiches Duell!

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laberhannes1 02.05.2014, 10:14
3. Es muss einem Angst und Bange

werden, wenn man das liest. Die Amerikaner verlieren bei Wirtschaftssanktionen gegen Russland praktisch nichts, für Europa ist Russland ein sehr wichtiger Partner. Wenn nun die neue Putschistenregierung in Kiew die Wahlen mit scheinheiligen Argumenten verhindern, kommt offensichtlich die nächste Eskalationsstufe. Deutschland wird von der Regierung Merkel in eine Katastrophe geführt. Alle sehen zu, aber niemand unternimmt etwas. Offensichtlich haben wir die schlechteste Regierung, die man haben kann. Merkel, Steinmeier, v.d. Leyen und andere haben vergessen, was ihre Aufgabe ist: Schaden vom deutschen Volk abwenden!!

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olddreamer 02.05.2014, 10:15
4. Moment mal!

Welches Treffen ist jetzt für die Lösung des Ukrainethemas wichtiger? Merkel/Obama oder Schröder/Putin? - Ich glaube, bestimmt letzteres!
Die Spesen von Merkel hätte man dem Steuerzahler ersparen können.

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leserbrief123 02.05.2014, 10:18
5. Frau Merkel

Frau Merkel wird wie im Bundestag bereits von Kollegen erwähnt als Duckmäuser in die Geschichte eingehen, welche die Menschenrechte im Internet verkauft hat.

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magier 02.05.2014, 10:23
6. Peinlich

ist einzig und allein, dass Frau Merkel es sich gefallen lässt, nicht auf Augenhöhe, sondern als Befehlsempfängerin in den USA behandelt zu werden.

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gunnar.fischer 02.05.2014, 10:29
7. Und wo steht die SPD?

Die SPD war einst der Hoffnungsträger aller, denen eine Politik des Ausgleichs und des Dialogs mit Russland auf gleicher Augenhöhe wichtig war. Jetzt sieht der SPD-Außenminister Europa in eine Krise schlittern, die nicht mehr zu steuern sei. Wie bitte? Es kann sich doch eine alte und erfahrene SPD nicht von einem US-Präsidenten an die Leine nehmen lassen, der mit Putin eben mal einfach nicht kann. Genossen der SPD: Dann verlasst möglichst schnell diese Bundesregierung, drängt auf Neuwahlen. Das Wahlkampfthema habt ihr doch schon: Wandel durch Annäherung. Was in der Zeit von Breschenjew ein politisches Ziel sein konnte, dürfte doch mit Putin machbar sein.

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freespeech1 02.05.2014, 10:31
8.

Es gibt mit den USA gemeinsame Interessen und unterschiedliche Interessen.
Beim NSA-Skandal wie in der Ukrainekrise haben Deutschland und die USA keine gemeinsamen Interessen.
Da kann die Mainstreampresse noch so sehr einen Propagandasturm entfesseln, die Fakten sprechen dagegen.

Und die NSA-Affäre ist vielleicht für Obama erledigt, für uns ist da rein gar nichts erledigt

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andreasxalbrecht 02.05.2014, 10:31
9.

Und natürlich wird es beim Thema Ukraine wieder nur um Sanktionen gegen Russland gehen. Wie erbärmlich phantasielos uns an den eigentlichen Themen vorbei. Stichpunkte Föderalisierung, Blockfreiheit, Verfassungsänderung, Legitimierung der Regierung, rechter Sektor, failed state - all dies möglichst zusammen mit und nicht gegen Russland.

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