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Merkel in der Sahel-Region: BRD for Africa
DPA

Mit ihrer Reise nach Westafrika unterstreicht Kanzlerin Merkel, wie wichtig ihr die Unterstützung der ärmsten Länder der Welt ist. Doch in der drängenden Frage nach mehr Sicherheit in der Region kann Deutschland nur begrenzt helfen.

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Atheist_Crusader 02.05.2019, 21:26
10.

Zitat von nwz86
Diese Länder sind ein schwarzes Loch, jeder Euro den man dort hineinwirft, verschwindet auf nimmerwiedersehen und vergrössert nur die Masse des Problems. Der Anfang des Artikels zeigt doch was in unserem Umgang mit Afrika schiefläuft. Deutschland liefert keine Waffen in Krisenregionen. Trotzdem hat man einen Deutschsprecher gefunden, den man vorschickt und eine Beschuldigungslyrik rezitieren lässt, um beim Besucher den Geldbeutel zu öffnen. Und statt dass Merkel diesen Affront brüsk zurückweist, geht sie auch noch darauf ein und liefert eine lange Erklärung ab. Damit verschafft sie sich keinerlei Respekt (den Frauen in dieser Region ohnehin nicht bekommen), sondern liefert nur die Vorlage für weitere Erpressungsversuche. Mit diesen Potentaten und generell der dortigen Mentalität kann man NUR aus einer Position der absoluten Stärke heraus verhandeln, wenn überhaupt, am besten eher garnicht. Meiner Meinung nach sollten wir uns von diesen Ländern komplett abschotten, ansonsten, wo unbedingt notwendig, unsere Interessen diktieren, alles andere ist eine sinnlose Übung im Geld- und Zeitverschwenden.
Sie werfen da einen ganzen Kontinent mit über 50 Staaten mit unterschiedlichen Volkswirtschaften und nnoch mehr unterschiedlichen Kulturen in einen Topf. Ich muss nicht gesondert darauf hinweisen, dass man da keine allgemeingültigen Aussagen machen kann, speziell in derart polemischem Ton, oder?

Ja, auf manche afrikanischen Länder treffen ihre Ausfürhungen zu einem gewissen Grad zu. Auf andere überhaupt nicht. Kenia ist nicht Uganda, ist nicht Eritrea, ist nicht Togo, ist nicht Nigeria.

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nwz86 02.05.2019, 21:33
11. Wirtschaftspolitik

Zitat von Hardisch
... statt aktiver wirtschafts- und Investitionspolitik wie es Chinesen und Saudis machen.
Welche "aktive Wirtschafts- und Investitionspolitik" meinen Sie damit? Etwa Boko Haram, die die Saudis finanzieren, während die damit bedrängten afrikanischen Präsidenten beim Erzgegner Katar auf einer eigens dazu abgesperrten Insel luxusurlauben? Na egal, die Chinesen sind auch nur wegen der Rohstoffe dort. Und bringen ihre eigenen Arbeiter mit. Nur der Deutsche zahlt... weil er so nett ist.

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mullertomas989 02.05.2019, 21:39
12. Merkels Job wäre es ....

... zu stoppen, dass alle möglichen EU-Produkte zu Dumping-Preisen nach Afrika verkauft werden! Denn dadurch wird deren Wirtschaft geschwächt und die Leute fliehen - in Richtung Europa! Natürlich muss man da auch einen Deal mit China und den USA machen, denn sonst übernehmen die dann die Lieferungen! Aber wenn Merkel und der Rest der EU meinen, man könnte Flüchtlinge vom Fliehen abhalten und gleichzeitig in Afrika viel Geld verdienen, dann sag ich: Schön blöd und selbst Schuld!

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Haarfoen 02.05.2019, 21:53
13.

Zitat von nwz86
Diese Länder sind ein schwarzes Loch, jeder Euro den man dort hineinwirft, verschwindet auf nimmerwiedersehen und vergrössert nur die Masse des Problems. Der Anfang des Artikels zeigt doch was in unserem Umgang mit Afrika schiefläuft. Deutschland liefert keine Waffen in Krisenregionen. Trotzdem hat man einen Deutschsprecher gefunden, den man vorschickt und eine Beschuldigungslyrik rezitieren lässt, um beim Besucher den Geldbeutel zu öffnen. Und statt dass Merkel diesen Affront brüsk zurückweist, geht sie auch noch darauf ein und liefert eine lange Erklärung ab. Damit verschafft sie sich keinerlei Respekt (den Frauen in dieser Region ohnehin nicht bekommen), sondern liefert nur die Vorlage für weitere Erpressungsversuche. Mit diesen Potentaten und generell der dortigen Mentalität kann man NUR aus einer Position der absoluten Stärke heraus verhandeln, wenn überhaupt, am besten eher garnicht. Meiner Meinung nach sollten wir uns von diesen Ländern komplett abschotten, ansonsten, wo unbedingt notwendig, unsere Interessen diktieren, alles andere ist eine sinnlose Übung im Geld- und Zeitverschwenden.
Genau!
Nur die komplette Abschottung würde ich nicht wollen:
Denn wir wollen doch die Rohstoffe: Feines Öl aus Libyen, Uran aus Mali, Fischereirechte aus Mauretanien, usw. Ferner können wir denen unseren Elektronikschrott auf den Strand kippen, für fast umsonst. Die sind so unfähig, dass sie noch nicht mal mehr eine Küstenwache haben und das Dumping von Chemieabfällen vor der somalischen Küste ist preislich nicht zu toppen: Umsonst! Das bisschen Geld, was wir denen geben, holen wir uns wieder ab: Mit Schlachtabfällen und unseren Autowracks. Und gemäß Ihren Vorschlägen sollten wir jeglichen Erpressungsversuch unterdrücken und diese Länder noch härter an die Kandare nehmen. Carl Peters hat es vorgemacht:
"Deshalb hatte er unter Afrikanern den Spitznamen mkono wa damu („blutige Hand“). Die kolonialkritische Presse Deutschlands verlieh ihm den Beinamen Hänge-Peters[19][20]. Das sozialdemokratische Zentralorgan Vorwärts nannte Peters einen „grimmigen Arier, der alle Juden vertilgen will und in Ermangelung von Juden drüben in Afrika Neger totschießt wie Spatzen und zum Vergnügen Negermädchen aufhängt, nachdem sie seinen Lüsten gedient.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Peters
So geht das. Hart, aber herzlich.

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Atheist_Crusader 02.05.2019, 22:00
14.

Zitat von mullertomas989
Merkels Job wäre es zu stoppen, dass alle möglichen EU-Produkte zu Dumping-Preisen nach Afrika verkauft werden! Denn dadurch wird deren Wirtschaft geschwächt und die Leute fliehen - in Richtung Europa! Natürlich muss man da auch einen Deal mit China und den USA machen, denn sonst übernehmen die dann die Lieferungen! Aber wenn Merkel und der Rest der EU meinen, man könnte Flüchtlinge vom Fliehen abhalten und gleichzeitig in Afrika viel Geld verdienen, dann sag ich: Schön blöd und selbst Schuld!
Jein. Leute verkaufen diese Produkte nach Afrika weil der Markt eben da ist. Und Europa ist zwar einer der großen Akteure die da mitmischen, aber nicht der Einzige. Hören wir auf, treten andere an die Stelle. Und ich sehe nicht wirklich wie man z.B. China das ausreden sollte.

Grundsätzlich ist auch gar nichts Schlechtes daran wenn man z.B. Lebensmittel billig bekommen kann. Ein Problem wird das erst, wenn sie dadurch zur Konkurrenz für die einheimischen Produkte werden.
Die langfristig sinnvollste Lösung wäre, die Wirtschaften dieser Länder so zu entwickeln, dass sie sich weniger auf Lebensmittel und mehr auf andere Produkte konzentrieren. Kakao oder Kautschuk zum Beispiel kann man in Europa nicht anbauen, in Teilen Afrikas aber durchaus. Da muss man dann nur mit den einzelnen Ländern individuelle Lösungen erarbeiten und bei der Umsetzung unterstützen. Dann profitieren alle davon.

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Khal Drogo 02.05.2019, 22:49
15. Unterstützung der ärmsten Länder ist Fr. Merkel wichtig?

Das meinen Sie jetzt nicht ernst, oder? Versucht sie nicht vielmehr Löcher zu stopfen, die sie selbst aufgerissen hat?

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oalos 02.05.2019, 22:57
16. Nö.

Zitat von nwz86
Diese Länder sind ein schwarzes Loch, jeder Euro den man dort hineinwirft, verschwindet auf nimmerwiedersehen und vergrössert nur die Masse des Problems. Der Anfang des Artikels zeigt doch was in unserem Umgang mit Afrika schiefläuft. Deutschland liefert keine Waffen in Krisenregionen. Trotzdem hat man einen Deutschsprecher gefunden, den man vorschickt und eine Beschuldigungslyrik rezitieren lässt, um beim Besucher den Geldbeutel zu öffnen. Und statt dass Merkel diesen Affront brüsk zurückweist, geht sie auch noch darauf ein und liefert eine lange Erklärung ab. Damit verschafft sie sich keinerlei Respekt (den Frauen in dieser Region ohnehin nicht bekommen), sondern liefert nur die Vorlage für weitere Erpressungsversuche. Mit diesen Potentaten und generell der dortigen Mentalität kann man NUR aus einer Position der absoluten Stärke heraus verhandeln, wenn überhaupt, am besten eher garnicht. Meiner Meinung nach sollten wir uns von diesen Ländern komplett abschotten, ansonsten, wo unbedingt notwendig, unsere Interessen diktieren, alles andere ist eine sinnlose Übung im Geld- und Zeitverschwenden.
Deutschland liefert Waffen nur - zu Verteidigungszwecken - in Länder, wo diese dann jahrelang vor sich hin verrotten und dann von Zeit zu Zeit ersetzt werden müssen. Nobel.
Irgendetwas muss aber an diesem Westafrika interessant sein, sonst würde die Kanzlerin bestimmt nicht dahin fliegen. Wann war sie denn das letzte Mal in Madagaskar ?

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Die linke Kobra 02.05.2019, 23:18
17. Nachgefragt

Zitat von Atheist_Crusader
Sie werfen da einen ganzen Kontinent mit über 50 Staaten mit unterschiedlichen Volkswirtschaften und nnoch mehr unterschiedlichen Kulturen in einen Topf. Ich muss nicht gesondert darauf hinweisen, dass man da keine allgemeingültigen Aussagen machen kann, speziell in derart polemischem Ton, oder? Ja, auf manche afrikanischen Länder treffen ihre Ausfürhungen zu einem gewissen Grad zu. Auf andere überhaupt nicht. Kenia ist nicht Uganda, ist nicht Eritrea, ist nicht Togo, ist nicht Nigeria.
Zählen Se mal mindesten 15 Länder auf, auf die die Ausführungen nicht zutreffen.

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Die linke Kobra 02.05.2019, 23:21
18. Wir ?

Zitat von Haarfoen
Genau! Nur die komplette Abschottung würde ich nicht wollen: Denn wir wollen doch die Rohstoffe: Feines Öl aus Libyen, Uran aus Mali, Fischereirechte aus Mauretanien, usw. Ferner können wir denen unseren Elektronikschrott auf den Strand kippen, für fast umsonst. Die sind so unfähig, dass sie noch nicht mal mehr eine Küstenwache haben und das Dumping von Chemieabfällen vor der somalischen Küste ist preislich nicht zu toppen: Umsonst! Das bisschen Geld, was wir denen geben, holen wir uns wieder ab: Mit Schlachtabfällen und unseren Autowracks. Und gemäß Ihren Vorschlägen sollten wir jeglichen Erpressungsversuch unterdrücken und diese Länder noch härter an die Kandare nehmen. Carl Peters hat es vorgemacht: "Deshalb hatte er unter Afrikanern den Spitznamen mkono wa damu („blutige Hand“). Die kolonialkritische Presse Deutschlands verlieh ihm den Beinamen Hänge-Peters[19][20]. Das sozialdemokratische Zentralorgan Vorwärts nannte Peters einen „grimmigen Arier, der alle Juden vertilgen will und in Ermangelung von Juden drüben in Afrika Neger totschießt wie Spatzen und zum Vergnügen Negermädchen aufhängt, nachdem sie seinen Lüsten gedient.“ Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Peters So geht das. Hart, aber herzlich.
Mit "Wir" meinen Sie doch vor allem Frau Merkel, die CDU, die SPD, die Grünen, kurzum diejenigen, die in Deutschland an der Macht sind. Da wäre natürlich noch unsere freie Presse, aber jetzt hab ich wohl schon Zuviel gesagt.

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Schartin Mulz 02.05.2019, 23:28
19. Laut Bundesetat

Zitat von papelbon
Deutsches Steuergeld nach Afrika umverteilen, das kann Frau Dr. Merkel so gut wie kein anderer vor ihr.
wird Deutschland in den nächsten Jahren die ODA-Quote für Entwicklungshilfe erneut verfehlen.
Trotz aller Sprüche von "Fluchtursachen bekämpfen".

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