Forum: Politik
Merkel nach dem Wahlsieg: "Rot geht nicht, Grün geht nicht - was machst du?"
DPA

Euphorie? Nicht doch. Angela Merkel gibt sich nach dem Wahlsieg entspannt, aber nicht übermütig. Die möglichen Koalitionspartner will sie nicht durch inhaltliche Vorgaben abschrecken. Die neue Macht der Kanzlerin bekommen die anderen noch früh genug zu spüren.

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Harry Callahan 23.09.2013, 18:20
1. War doch abzusehen....

Hätte Frau Merkel der FDP ein paar Zweitstimmen abgegeben, dann könnte Sie jetzt Schwarz-Gelb fortführen. So kann sie sich zwar freuen, dass Sie ein paar % mehr bekommen hat, aber genau die 4,8% der FDP fehlen jetzt zu einer kompromisslosen Fortführung der jetzigen Regierung. Das Schlimmste dabei ist doch, dass dieser Ausgang völlig abzusehen war.

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Badischer Revoluzzer 23.09.2013, 18:22
2. Wenn nichts mehr geht,

gibt es Neuwahlen. Ich hätte damit kein Problem. Beim Fußball gibt es auch eine Verlängerung bis zur Entscheidung. Auf ein Neues.

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JoachimThomas 23.09.2013, 18:23
3. Umschau

Bei der CDU/CSU wird man sich noch umschauen, wie teuer der Wahlsieg noch werden wird. Da gibt es tatsächlich nichts zu feiern. Es wird deutlich schwieriger werden, wenn nicht sogar unmöglich, so weiter zu machen, wie bisher. Koalitionäre sind gewarnt bzw. gebrannte Kinder. Bin mal gespannt, wer sich zu erst aus der Deckung wagt und mit dem Aufgeben von Positionen beginnt. Ich erinnere mich mit Schaudern an die gestrige Elefantenrunde, wo die CSU ja ziemlich blamiert zugeben musste, dass das mit der Maut noch nicht zu ende gedacht sei...

Ich persönlich tippe auf Neuwahlen.

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james-100 23.09.2013, 18:24
4.

Zitat von MichaelWald
Da habe SPON und andere Medien wochenlang eine Hetzkampagne gegen Frau Merkel gestartet.
Wo das denn??

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kurswechsler 23.09.2013, 18:25
5. So geht Poliitk ...

Zitat von sysop
Euphorie? Nicht doch. Angela Merkel gibt sich nach dem Wahlsieg e
Ziemlich einfach:

Die SPD verweigert sich, die CDU versucht sich zusammen mit den Grünen und scheitert.

Die SPD geht gestärkt daraus hervor und die Bürger zahlen die Zeche, z.B. immer unbezahlbare Mieten und Strompreise usw.

So geht Politik. Immer als erstes an sich und nicht an die Wähler denken.

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Herodot007 23.09.2013, 18:26
6. kleine große Koalition

Mit der CSU wird Merkel weder SPD noch die Grünen zu einer Koalition bewegen können. Ohne die CSU reicht es aber mit den Grünen nicht oder nur ganz knapp. Also bleibt nur die kleine große Koalition ohne die CSU, in der die CSU keine Ansprüche stellen kann, die SPD aber auch durchaus ihre Politik durchsetzen kann, ohne das gleiche Schicksal zu erleben wie 2009.

Es ist das erste Mal, dass Merkel eine staatspolitische Entscheidung treffen würde, die nicht auf Kosten der anderen Parteien ginge, sondern tatsächlich Mal in ihrem eigenen Lager Probleme bereiten würde, aber wenn ihr das Wohl ihres Volkes wirklich am Herzen liegt, muss sie diese Entscheidung treffen.

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nana22 23.09.2013, 18:26
7. Eigene Fehler

Ständig lese ich Frau Merkel ist für das schlechte Abschneiden in der Koalition von SPD und FDP verantwortlich. Solange die Konkurrenz nicht begreift das sie selber Verantwortung tragen für ihr eigenes Programm und Auftreten gegenüber dem Wähler werden weder die in sich restlos gespaltene SPD noch die Neofeudale FDP weiterkommen. Wenn die SPD nicht endlich die Agendaverantwortlichen Steinmeier , Steinbrück, Gabriel abbräumt, stellt sie keine Alternative daar.
Die Gurkentruppe Rösler, Westerwelle, Niebel weiter zu kommentieren erspare ich mir.
Kraft, Lauterbach, Leuthheuser Schnarrenberg, Ströbele machen eine gute Figur aber das ist viel zu wenig für die jeweiligen Parteien.
Schulmeister, Hetzer, Unfähige, Selbstbereicherer übertünschen alle guten Ansätze.

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sag-geschwind 23.09.2013, 18:26
8. Merkel-Republik

aha - lesen wir jetzt schwarz auf weiß, dass die demokratie in Deutschland nur Schein ist?
Denn es gibt keinen Grund zu behaupten, dieser Frau würde Deutschland gehören. Deshalb gibt es, lieber Spiegel, auch keinen Grund so zu schreiben. Oder sind wir (der Speiiegel) jetzt etwa Bild?

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DHempelmann 23.09.2013, 18:27
9. Ganz einfach.....

Die CDU muss jetzt in Verhandlungen mit der SPD gehen und dabei muss sie dem Volk ganz klar Auskunft geben, was da so während der Verhandlungen vorgeht.
Wenn die SPD dann mauert oder zu viele Forderungen stellt, die gegen das Programm der CDU gehen, dann muss sie das dem Wähler sofort mitteilen. Und wenn die dann das Gefühl hat, dass die Wähler eher der SPD die Schuld an einem Scheitern der Koalitionsgespräche geben... dann muss sie "wohl oder übel" Neuwahlen ansetzen...

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