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Merkel nach dem Wahlsieg: "Rot geht nicht, Grün geht nicht - was machst du?"
DPA

Euphorie? Nicht doch. Angela Merkel gibt sich nach dem Wahlsieg entspannt, aber nicht übermütig. Die möglichen Koalitionspartner will sie nicht durch inhaltliche Vorgaben abschrecken. Die neue Macht der Kanzlerin bekommen die anderen noch früh genug zu spüren.

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Nemetz 23.09.2013, 18:28
10. klarer Fall: Wagenknecht

"Rot geht nicht, Gruen geht nicht" - aber Dunkelrot geht sehr wohl! Koalition mit der Linken, wow, die Wagenknecht als Aussenministerin - sieht klasse aus und koennte den Ruf Dlands wiederherstellen - von wegen "haessliche Deutsche" und so.

Man muss sich einmal Wagenknecht direkt neben dem sauertoepfischen Westerwelle vorstellen: Tag und Nacht.

Oder neben Bruederle <wer kennt den Suffkopf noch??>, der nicht einen Relativsatz unfallfrei hinbekommt.

Also, Angie, lass' die Wagenknecht ran, die kann das!

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uwecux 23.09.2013, 18:28
11. Quo vadis angie?

Ich fürchte , dass der Michael aus dem Wald den Schock der Realität nicht überstanden hat, das Bashing hier bei SPON galt doch eher Herrn Steinbrück und nicht Frau Merkel.

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a_friend 23.09.2013, 18:29
12. "Die Maut kommt, das ist nur eine Frage der Zeit"

Der deutsche Wähler liebt anscheinend den Verfassungsbruch...

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hl007 23.09.2013, 18:30
13. Ach wie schön, dass die SPD nicht wirklich regieren will

Also mit rund 41,5 % hat die CDU die absolute Mehrheit der Stimmen deutlich verfehlt. Wenn sie die absolute Mehrheit der Sitze im Bundestag erlangt hätte, dann nicht wegen ihrer Stärke, sondern wegen der 5% Hürde und der Schwäche der kleinen Parteien rechts und in der Mitte der CDU. Mir wäre der Wahlsieg der CDU nicht so zu wider, wenn diese Partei eine oder einen kompetenten Spitzenkandidaten/in hätte. Aber es ist unbegreiflich, dass sich die CDU und dieses Land von einer sicherlich im Parteiapparat sich auskennenden, aber ansonsten inkompetenten Dame regiert wird. Ihre ungalaublichen Fehler bei der Endlagersuche für den strahlenden Müll sind ein so offenkundiges Zeichen ihrer Inkompetenz, dass man sie spätestens als dieses Verhalten in die Wüste hätte schicken müssen. Vor einem Barzel konnte und musste man Respekt haben, vor Frau Merkel sicherlich nicht. Aber wie bei Kohl labert sich die sogenannte vierte Gewalt die Taschen voll und schaut nur drauf, dass die Kohle stimmt. Aber es gilt halt auch hier der Satz, wenn die Sonne niedrig steht, dann werfen auch Zwerginnen lange Schatten.

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gerechtoder 23.09.2013, 18:31
14. Wahlsieger

Rot geht nicht, Grün geht nicht - was machst du? Am Besten gar nichts. Die Union hat oberflächlich die Wahlen gewonnen, aber nur weil die linken Parteien zu doof und zu stolz sind, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Würden die linken Parteien über ihren Schatten springen, so hätten sie die absolute Mehrheit. Sowohl die SPD als auch die Linken und die Grünen haben zumindest im sozialen Bereich die groeßte Übereinstimmung (Mindestlohn, Leiharbeit, Friedensliebe). Viele Wähler der Linken sind meist ehemalige SPD-Wähler, die mit dem liberalen Kurs der damaligen SPD nicht einverstanden waren. Würden die Großmäuler in den Spitzenpositionen die Basis ihrer Parteien ernstnehmen, dann gäbe es keine Probleme in der Zusammenarbeit. Die Familien-Streitigkeiten müssen für diese historische Aufgabe der Übernahme von Regierungsverantwortung in den Hintergrund treten. Es darf nicht sein, dass demokratisch legitimierte Parteien stigmatisiert werden. Patei-Programme überspitzen ihre Forderungen und nach der Wahl muss eben neu verhandelt werden. Wozu gibt es denn Kompromisse? Den groeßten “Kompromiss” hat doch die SPD geschlossen, als sie vor der Wahl eine Erhoehung der Mehrwertsteuer ausschloss und nach der Wahl sogar die Erwartungen der CDU/CSU übertraf und die Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte erhoehte. Also vor der Wahl ist nicht nach der Wahl. Ergreift die Chance, zumindest für vier Jahre! Und wenn ihr euch bewährt, auch für länger.

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nunu-na 23.09.2013, 18:31
15. abwarten

Ich sehe die Kanzlerin trotz des Wahlerfolgs von CDU/CSU nicht mehr so mächtig, wie noch vor der Wahl. Sie hatte einen Koalitionspartner, der sich relativ leicht eingefügt hat - man hat mal gemuckt, aber man war da. Dieser ist ihr jetzt verlustig gegangen. Ich denke sowohl SPD wie auch den Grünen müsste sie mehr Zugeständnisse machen. Und außerdem hat sie die aufgeblasene CSU an der Backe, die eine Woche nach der Bayernwahl natürlich eine richtig breite Brust hat.

Sie muss sich jetzt zahm geben, will sie eine der beiden Parteien ins Boot holen. Weder SPD noch Grüne können besonders scharf drauf sein. Die werden Opfer von ihr fordern. Und versucht sie es allein, braucht sie auch immer den einen oder anderen aus der linkeren Ecke.

Also, Vorsicht vor Übermut, mit der FDP war sie nicht alleine. Gerade ist sie es, und dabei war die absolute Mehrheit zum Greifen nah.

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footman 23.09.2013, 18:32
16. Ich verstehe SPD nicht...

Linke haben ja schon gesagt, dass sie SPD entgegen kommen würden... Warum macht SPD nicht das selbe was CDU mit FDP gemacht hat? Einfach aussaugen.
Wieso kann man das nicht probieren? Die SPD/Linke Regierung in Brandenburg schafft es ja auch zu funktionieren.

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Stabhalter 23.09.2013, 18:32
17. denk daran

Zitat von sysop
Euphorie? Nicht doch. Angela Merkel gibt sich nach dem Wahlsieg e
jetzt wird Merkel die Maske fallen lassen und alle suchen ihr Heil in der Flucht.Was Gelb Rot und Grün als Wahlkampf betitteln,ist lachhaft
stümperhaft konnte man nicht vorgehen.ein einziger Hsufen von Dilletanten und machtgeilen Figuren.Jammern brauchen sie nicht,
alles hausgemacht.Dass die FDP Flugtag hatte,ist das einzig schöne an der Wahl gewesen,denn der Lobbyhaufen sollte schon längst vor der Türe Platz nehmen.

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hilde.dobler 23.09.2013, 18:32
18. Keine Große Koalition!

So sehr sich Horst von Bayern und Angela die Große es auch wünschen, eine Große Koalition darf es nicht geben! Die 2/3 Mehrheit und die Dominanz im Bundesrat würde der deutschen und europäischen Demokratie großen Schaden zufügen!

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karoquer 23.09.2013, 18:34
19. Nach der Wahl ist spannender als der Wahlkampf

Nehmen wir doch mal an: Die Gespräche mit der SPD entwickeln sich gewollt schwierig. Es zieht sich und zieht sich. Der Bundestag tritt im November zusammen und es zieht sich weiter. Dann bringen die Grünen die Abschaffung der Herdprämie in den Bundestag ein und siehe da, es gibt dafür eine rotrotgrüne Mehrheit. Im Bundesrat gibt es sie auch. Klappt doch. Jetzt kommt der flächendeckende Mindestlohn - the same procedure. Im gemeinsamen Handeln kommt sich RRG immer näher und wählen im konstruktiven Misstrauensvotum unser Peer, der sich ja noch zur Verfügung hält, zum Kanzler. Und schwupp-di-wupp die Merkel-Republik ist passee.
Äh, was spricht eingentlich dagegen.

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