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Merkel nach dem Wahlsieg: "Rot geht nicht, Grün geht nicht - was machst du?"
DPA

Euphorie? Nicht doch. Angela Merkel gibt sich nach dem Wahlsieg entspannt, aber nicht übermütig. Die möglichen Koalitionspartner will sie nicht durch inhaltliche Vorgaben abschrecken. Die neue Macht der Kanzlerin bekommen die anderen noch früh genug zu spüren.

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thomas.b 23.09.2013, 18:34
20. optional

Dass ihr auch immer den Seehofer mit reinreden lasst. Der sollte sich mal etwas beruhigen und Landespolitik machen - in München.

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daydreamnation 23.09.2013, 18:34
21. Was macht Seehofer eigentlich in Berlin?

Ich frage mich bei der CSU immer, ob das überhaupt verfassungsrechtlich korrekt ist, dass da eine Partei im Bundestag sitzt, die gar nicht von Deutschland gewählt wurde, sondern lediglich von einem einzigen Bundesland.

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atipic 23.09.2013, 18:35
22. Wahlsiegerin, die ohne Hilfe nicht regieren kann!

Zitat von MichaelWald
Es ist schon lustig, aber irgendwie Mitleid erregend. Tatsache ist: Frau Merkel hat die Wahl überwältigend gewonnen und wird Kanzlerin. Wie auch immer. Das ist die Realität - für einige ist dies bitter.
Einen solchen Wahlsieg soll für Frau Merkel bitter sein. Sie muss bitten und betteln um einen Mehrheitsbeschaffer (lese Juniorpartner) zu finden,
um regieren zu können.
Im Parlament hält nämlich die Oposition die Mehrheit!
Mal sehen ob die SPD oder die Grünen sich bei Mutti anbiedern.

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Veterano48 23.09.2013, 18:35
23. Michael Wald Komm. 2

leiden Sie an Verfolgungswahn oder Ähnlichem? Es gab weder im SPON noch sonstwo eine Hetzkampagne gegen Frau Merkel. Wo holen Sie sich ihre Infos??

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WBöhme 23.09.2013, 18:36
24. Wenn SPD und Grüne echte Oppositionsparteien wären, also keine „Blockflöten“, dann...

Wenn SPD und Grüne echte Oppositionsparteien wären, also keine „Blockflöten“, dann würden diese beiden Parteien wenigstens als Opposition koalieren und verabreden, eine Minderheitsregierung Merkel lediglich zu tolerieren und so auch effektiv zu kontrollieren.

Doch, wie ich die Lage beurteile, sind diese Parteien eben schon längst keine Opposition mehr, sondern treten in die Fußstapfen der FDP als Mitregierungspartei (für die SPD als heimliches Ziel der nächsten Wahl wohl 18%+ Stimmen frei nach FDP-Möllemann).

Steinbrück als Kanzlerkandidat war von Anbeginn reines Theater, nichts weiter als die Inszenierung einer Opposition, die es de facto nicht gibt.

Dieses Fehlen einer echten und starken Opposition betrachte ich – unabhängig von bestimmten Programmen und Themen – als funktionale Krise unserer Demokratie. Wer mitregiert, wird die Debatten mit seinem Partner nicht wirklich öffentlich austragen, geschweige denn so etwas tun wie einen Untersuchungsausschuss gegen einen unfähigen Ministerkollegen einsetzten.

Regierungen auf der Grundlage von 70% bis 80% der Mandate, gleichen Machtkartellen, bedeuteten eine Erosion demokratischer Kultur und des demokratischen Wettbewerbs.

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freikorpsfan 23.09.2013, 18:36
25. Die Euphorie um Merkel...

ist mir irgendwie unverständlich. Sie hat doch gar keine Mehrheit. In anderen Ländern würde der Linksblock, zack-zack, einen linken Kanzler wählen. Der Mittelfinger sollte Programm werden.

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Volker von Alzey 23.09.2013, 18:36
26. Abwarten und Tee trinken

Zitat von sysop
Euphorie? Nicht doch. Angela Merkel gibt sich nach dem Wahlsieg e
Frau Merkel ist doch in einer wunderbaren Position:
Die SPD verweigert sich: Neuwahlen
Die SPD verweigert sich nicht: Sie wird zerbröselt
Die Grünen verweigern sich sowie die SPD: Neuwahlen
Die Grünen verweigern sich nicht: Sie wird zerbröselt
Neuwahlen:
Die SPD geht mit unter 20% nach Hause, weil die Wähler Ihre Weigerung der Mitwirkung in einer großen Koalition verübeln.
Die Grünen verlieren noch mehr weil der Wähler sieht, diese Partei ist ein Anhängsel der SPD.
Die FDP kommt wieder in den Bundestag und bildet eine Koalition
mit der CDU.

Am wahrscheinlichsten aber bei Neuwahlen:
Die CDU holt die absolute Mehrheit.

Es kommt sicherlich zur vom Volk gewünschten GroKO.

Das was die SPD derzeit abliefert erinnert mich an das Krähen der Hähne auf dem Mist, sonst nichts. Diese Partei hat doch keine Wahl.
Ror-Rot-Grün jedenfalls, das zeigte doch auch die Hessenwahl vor 5 Jahren wäre das Aus für die SPD.

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Umbriel 23.09.2013, 18:37
27. Mehr Stimmen - aber weniger Macht

Zitat von sysop
Euphorie? Nicht doch. Angela Merkel gibt sich nach dem Wahlsieg e
Die Merkel - Macht - Euphorie war eine typisch angelsächsische Inszenierung und Suggestion.

Der erfahrene Deutsche weiß, daß das Ausscheiden der FDP alles ändert.

Ohne eine der 3 anderen geht nichts.

Die SPD ist der CDU nah genug um im Prinzip mal wieder eine große Koalition übers Land zu legen.

Wenn die SPD schlau ist, macht sie es so:

Zögerlich aber gutmütig Punkte aufnehmen, immer wieder scheitern lassen, aber dann typische Lobbythemen der Banken herausheben.

So weit treiben, daß die CSU nicht mitspielt.

Im Prinzip braucht es Neuwahlen.

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idealist100 23.09.2013, 18:37
28. Hallo

Zitat von MichaelWald
Es ist schon lustig, aber irgendwie Mitleid erregend. Da habe SPON und andere Medien wochenlang eine Hetzkampagne gegen Frau Merkel gestartet. Und dann? Alles für die Katz. Aber es ist nicht so, dass man das Votum des Wählers akzeptiere würde. NEIN. Es wird weiter gemunkelt und geträumt.... Tatsache ist: Frau Merkel hat die Wahl überwältigend gewonnen und wird Kanzlerin. Wie auch immer. Das ist die Realität - für einige ist dies bitter.
Abwarten und Tee trinken. Ob und wie sich die evtl. Koalitionäre um jegliche Aktzeptanz bringen wollen und werden steht noch in den Sternen.

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chrimirk 23.09.2013, 18:37
29. Neuwahlen ausschreiben!

Zitat von sysop
Euphorie? Nicht doch. Angela Merkel gibt sich nach dem Wahlsieg e
Klar ist, die Union wurde fürchterlich bestraft. Vom Wähler. Führt er doch die Union ganz kurz vor den Höhepunkt, aber eben nur kurz vor.
Und jetzt zeigt sich, die Union ist wie der König ohne Kleider.
Keiner will mit denen (warum wohl? Sind die denn alle böse? ;-) oder gibt es andere Gründe?).
Der Wähler hat so entschieden, dass kein vernüftiges Regieren möglich ist, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten:
- Neuwahlen, oder
- die alte Regierung arbeitet so lange wie möglich weiter.
Herrliche Zeiten. Viva Germania!

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