Forum: Politik
Merkel-Nachfolge: Laschet schließt Kandidatur aus - vorerst
DPA

Armin Laschet will sich derzeit offenbar nicht um das Amt des Parteivorsitzenden bewerben.

Seite 1 von 2
ptb29 31.10.2018, 14:31
1. Als Außenstehender kann man Laschet auch nicht voll nehmen.

Keine konkreten Wahlthemen außer Angst vor einer rot-roten Koalition zu schüren. Das scheint für viele Wähler der absolute Horror zu sein, noch schlimmer als die AfD. Sein Auftreten passt leider zu seinem Namen, für den notwendigen Wechsel in der CDU steht er bestimmt nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
juergen.albrink 31.10.2018, 14:37
2. Noch ne gute Nachricht,

nachdem Merkel ihren Verzicht auf den Parteivorsitz erklärt hat und jetzt Laschet anscheinend nicht dafür kandidieren will bin ich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder voller Zuversicht. Wenn Friedrich Merz als Parteivorsitzender gewählt wird, wird sich AM nicht mehr lange als Kanzlerin halten. Wenn die CDU dann einen wirtschaftsliberalten und konservativen Kurs einschlägt und dorthin zurückkehrt, wo sie früher immer gewesen ist, kann das der Partei nur gut tun. Es könnte sogar sein, dass das schwere Einbußen für die AfD zur Folge hat. Denn ich glaube, dass darauf viele AfD-Wähler warten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sven2016 31.10.2018, 14:45
3. Der Kanzler?

Das heißt, Herr Laschet will Kanzler werden, nicht nur CDU-Vorsitzender, der erst mal Scherben zusammenkehren muss?

Ein bisschen intrigant war er schon in der Ära Rüttgers.

Soll sich Frau Kramp ruhig abarbeiten. Dann sieht man weiter.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
trex#1 31.10.2018, 15:05
4.

In NRW ist Kraft mit Rotgrün abgewählt worden, weniger Laschet als Hoffnungsträger gewählt worden. Es war kein anderer da.
Das sollte ihn aber nicht hindern, NRW nach vorne zu bringen. Bisher ist da wenig geschehen. Der Innenminister ist aktiver als Jäger, was aber keine politische Kunst ist. Aber was sonst?

Von mir aus kann er Kanzler werden, dann kann es mit NRW nur bergauf gehen, notfalls holen wir Frau Kraft zurück

Beitrag melden Antworten / Zitieren
didi2212 31.10.2018, 15:07
5.

Wer Merz vor ein paar Minuten im Livestream erlebt hat, wird sofort erkannt haben, dass hier eine andere Gewichtsklasse den Ring besteigt, die in den letzten Jahren in Deutschland nicht mehr Kämpfe ausgetragen hat. Laschet mag als NRW-Prinz akzeptabel sein, auf der globalen Bühne hat er nicht zu suchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tucson58 31.10.2018, 15:18
6.

Zitat von ptb29
Keine konkreten Wahlthemen außer Angst vor einer rot-roten Koalition zu schüren. Das scheint für viele Wähler der absolute Horror zu sein, noch schlimmer als die AfD. Sein Auftreten passt leider zu seinem Namen, für den notwendigen Wechsel in der CDU steht er bestimmt nicht.
Schlagen sie hier doch einmal Personen vor, von denen sie glauben sie hätten das Zeug Parteivorsitzender oder gar Kanzler(in) zu werden !

Immer nur gegen jeden zu wettern ist einfach. Machen sie mal Vorschläge !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Le Commissaire 31.10.2018, 15:22
7. Eine gute Nachricht!

Eine gute Nachricht! Laschet wäre wie Kramp-Karrenbaer nur eine Fortsetzung der Ära Merkel. Allerdings könnte das auch bedeuten, dass nun der sozialistische Flügel der CDU geschlossen für KK stimmt und es damit Merz schwerer hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Rüdiger IHLE, Dresden 31.10.2018, 16:39
8. Laschet schließt Kandidatur unter den gegenwärtigen Umständen aus ..

.. die aber für ihn sicher nicht günstiger werden ..
Er bestätigt meine Einschätzung , die ich schon lange habe:
Er ist ein Mann mit allen Fähigkeiten und Talenten, die es braucht, um als Tiger NICHT zu springen ..
.. und einfach sitzen zu bleiben !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Spr. 31.10.2018, 16:55
9.

Laschet will wohl seinem Spezi Merz nicht in die Quere kommen, der erschreckender Weise die besten Aussichten auf den Posten des Parteivorsitzenden hat. Wobei die Heuschrecke Merz als Parteivorsitzender sehr gut zu der schwarz-Geld-Regierung in Düsseldorf passt. Da wird auch alles für die Wirtschaft getan; derzeit ist damit in erster Linie das RWE gemeint. Immer wieder sehr gerne zu Lasten der Bevölkerung. Also typisch Union.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2