Forum: Politik
Merkel-Nachfolge: Laut ZDF-Umfrage ist deutliche Mehrheit der Unionsanhänger für Kram
DPA

Die drei Kandidaten um den CDU-Vorsitz werben derzeit um die Gunst ihrer Partei. In einer Umfrage des ZDF liegt Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer unter Unionsanhängern deutlich vorne.

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muellerthomas 23.11.2018, 10:52
30.

Zitat von Politikverdrossener24
Wie bitte? Da wurde wohl eine Umfrage von politbegünstigten Öffentlich-Rechtlichen Würdenträgern gefakt, um dem Weiter-So-Establishment zu Hilfe zu kommen. Wurde eine wissentschaftlich korrekte Simple-Ramdom-Stichprobe genommen oder bestimmte Leute gefragt, um ein gewünschtes Ergebnis zu erhalten? Wie wurde mit nicht antwortenden Stimmen umgegangen? Sieht das ZDF etwa schon die öffentlich-rechtlichen Gebühren in Gefahr, dass es ich genötig sieht, politisch tätig zu werden?
Bitte nehmen Sie den Aluhut ab.

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MtSchiara 23.11.2018, 10:54
31. Merkel wird ihre Erbfolge erfolgreich in ihrem Sinne regeln

Es ist sehr wahrscheinlich, daß es Merkel als Meisterschülerin Machiavellis gelingten wird ihre Erbfolge in ihrem Sinne erfolgreich zu regeln. Merkel war bisher überaus erfolgreich in politischen Machtkämpfen. Warum sollte sie hier unterliegen? Die Demontage unserer Demokratie wird also weitergehen.

Abgesehen davon bin ich kein Anghänger unserer Umfragokratie. Kaum etwas läßt sich dermaßen leicht manipulieren wie Umfragen, und "Umfrageergebnisse" werden bei uns als politisch-demagogisches Kampfmittel eingesetzt. Echte Demokratie braucht Wahlen und Abstimmungen wie in der Schweiz und keine Umfragen.

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pluuto 23.11.2018, 10:56
32. Basta

Nichts gegen AKK, die hat bestimmt entsprechende Fähigkeiten, aber wollen wir wirklich Merkel 2.0. Ich kanns mir nicht vorstellen. Deutschland braucht wieder was mit Testosteron.

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whgreiner 23.11.2018, 10:57
33. Merkel-Verschnitt

Dann kann die AfD den Aufstieg zur Volkspartei ja ungebremst fortsetzen, wenn sich an der CDU-Führung de facto nichts ändert. Denn MERKE(l): Wahlen werden vom Wähler entschieden, nicht von Parteibonzen.

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isi-dor 23.11.2018, 10:57
34.

Zitat von jojack
Kramp-Karrenbauer dürfte auch der AfD gefallen. Sie setzt zwar in Teilen andere Akzente als Merkel, ist aber kein harter Schnitt mit Merkels Politik. Das macht sie für die AfD leichter angreifbar als der scharfzüngige Merz oder der Wertkonservative Spahn. Die SPD dürfte bei einer CDU-Vorsitzenden Kramp-Karrenbauer hingegen aufstöhnen. AKK würde den Linkskurs Merkels wohl fortsetzen.
Merkel hat keinerlei Linkskurs gefahren, sondern einen Kurs der Vernunft und daran ist nichts verwerflich. Idiotisch wäre es dagegen, auf den marktradikalen, populistischen Politrentner Merz zu setzen, der die lähmende Kohl-Ära wieder auferstehen lassen will.

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Emil Peisker 23.11.2018, 10:57
35. Weichenstellung...

Die Entscheidung über den Parteivorsitz treffen die Delegierten des CDU-Parteitages. Aber die wissen auch, dass die Popularität des Parteivorsitzenden, der oder die wahrscheinlich KanzlerkanditatIn wird, entscheidend auf die Wahlergebnisse Einfluss hat.
Wobei die Werte für Merz gemessen wurden, bevor die Problematik Grundgesetzänderung Asylrecht aufkam.

Wie der Wert danach aussehen würde?

Daher würde die Wahl AKK wohl die sichere Seite beschreiben.

Es werden Kommentare kommen, wie der von Nr.1 vor mir, die jenseits jeglicher Realität liegen, und nur die übliche Diffamierungskampagne gegen nicht gewünschte KandidatInnen
darstellt.

Ich persönlich bin kein Anhänger von Merz, allerdings ist es nicht an mir, hier irgendwelche Verdikte zu verkünden.

Heute verkündete Seehofer, dass Abschiebungen nach Syrien nicht vorgenommen werden sollten. Wer hätte das von ihm erwartet?

Viele Haltungen, die aus simplen Kalkülerwägungen formuliert werden, sollen wahrscheinlich nicht Realität werden.

So wie die CSU aus Wahlkampfgründen mit provokativen Parolen versuchte, der AfD Wählerstimmen abzunehmen, scheinen Merz und auch Spahn an der gleichen Stellschraube drehen zu wollen.

Wenn solche Wählerumfragen den Kandidaten den Weg zeigen können, gut, aber die Delegierten haben die Verantwortung.

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kuschl 23.11.2018, 10:58
36. Was will uns der Artikel sagen?

Was will uns der Artikel sagen? Die derzeitigen Politgünstlinge sind an einem „weiter so“ interessiert und bei öffentlich rechtlichen und regierungstreuen Medien kolportiert man natürlich gerne die Dinge, die man gerne hätte. AKK gleich Merkel 2.0.

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n.a.i.s 23.11.2018, 11:00
37. Wenn AKK Vorsitzende wird, ist der Untergang der CDU

als Volkspartei beschlossene Sache. Ich kann mir ehrlicher Weise nicht vorstellen, dass die CDU das so möchte. Mir selbst kanns im ersten Schritt egal sein, da ich im besten aller Bundesländer lebe. Im zweiten und dritten Schritt bin ich aber Deutscher und Europäer und deswegen wende ich mich dezidiert gegen AKK. Ihre Wahl hätte die Manifestierung des aktuellen europapolitischen Problem-Konglomerats als Dauerzustand zur Folge, Deutschland und Europa könnte sich dann in keiner Weise weiter entwickeln.
Merz würde uns wieder atmen lassen, um Probleme und Misstände zu benennen und notwendige Lösungen zu diskutieren. Seine Einlassung zum Asylrecht und der notwendigen europaweiten Diskussion sind schlicht und einfach einer sachlichen Notwendigkeit geschuldet. Der laute aber inkompetente Widerspruch führt nur zu einer weiter andauernden Lähmung der Entwicklung der EU. Die klischeehafte Reaktion, solche Überlegungen als rechten Populismus abzutun, beweisen nur, dass sachliche Überlegungen um Lösungen zu finden, gar nicht gewünscht sind.

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s.l.bln 23.11.2018, 11:03
38. Prima

Zitat von gemüseflüsterer
Ergebnis. Freunde, Bekannte und Kollegen sprechen sich mehrheitlich für Merz aus und langfristig für Spahn. AKK steht für ein Weiter So. Merkels Politik wird abgelehnt. Die Debatte um den Migrationspakt als völlig unzureichend angesehen. Beinahe jeder glaubt, dieser sollte unbemerkt unterzeichnet werden.
Sie haben das Prinzip der Echokammer verstanden und möchten das für alle anderen ein wenig mit Leben füllen, indem Sie ein Beispiel mitten aus dem (Ihrem) Leben posten.
Unter Umständen funktioniert das sogar über Ihren Bekanntenkreis hinaus, z.B. in Ihrer Region.
Schade daß nicht alle in Deutschland so denken, stimmts?

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kub.os 23.11.2018, 11:03
39. wo ist die vierte Alternative?

Spahn muss erst einmal seinen eigenen Laden in Schwung bringen. Was er kann oder eben nicht, hat er noch nicht wirklich bewiesen. AKK kannte bis vor Kurzem kein Mensch. Frau Merkel hat sie auf den Generalsekretärinthron gehoben. Die neue Hoffnungsträgerin? Naja. Oder doch der basisferne Herr Merz mit der leichten Wirtschaftskäpitänsarroganz, der für Veränderungen sorgen möchte und keiner weiß in welche Richtung? Hätte man vielleicht da nicht jemanden aus dem Hut zaubern können, der alle positiven Eigenschaften dieser Herrschaften auf sich vereinigt? Oder gibt es einen CDU-ler schlichtweg überhaupt nicht? Mein Favorit wäre Daniel Günther gewesen...

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