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Merkel-Nachfolge: Merz kündigt Kandidatur für CDU-Vorsitz an
REUTERS

Friedrich Merz will im Dezember auf dem Parteitag in Hamburg für den CDU-Vorsitz kandidieren. Das teilte der frühere Fraktionschef in einer Pressemitteilung offiziell mit.

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eisbaer68 30.10.2018, 15:28
240. Wenn

der Mann bis zur nächsten Bundestagswahl durchhält gehe ich auch wieder zur Wahl. Meine Stimme gehört dann Ihm bzw. seiner Partei. Die beiden bisher anderen vermeintlichen Figuren im Machtpoker (AKK und J. Spahn) sind aus meiner Sicht auch nur Kinder des kranken Systems und stellen absolut keine Alternative dar.

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karl-felix 30.10.2018, 15:29
241. Ich

Zitat von bessernachgedacht
Endlich mal wieder jemand, der frei reden kann. Der Tacheles reden kann. Der Wahrheiten sagt. Klartext redet. Uns ein "Basta" wenn es sein muss. Zu dem natürlich auch noch quer denkt und nicht im ausgetretenen Pfaden stampft. Ich wünsche ihn mir für unser Land und für eine CDU mit klarer Kante. Sonst geht unser Land, unser Europa, unsere Werte und unsere Zukunft mit den Populisten unter.
glaube nicht, dass mit einem frustrierten alten Mann von Laschets Gnaden eine Verjüngung der CDU und ihrer Wählerschaft gelingen kann und das ist m.E,. das grösste Problem :
Die CDU verliert die Stimmen der aktivsten Wählergruppe, der über 70 jährigen . Da schneidet Gevatter Hein gnadenlos rein .
4 Jahre sind für über 70jährige eine lange Zeit .

Und nur weil jetzt Merz als Rentner Zeit hat ist das für keinen jungen Menschen der Republik ein Grund in die CDU einzutreten oder die zu wählen .
Die CDU hat seit der Schröder Wahl praktisch keine Stimmen verloren , das käme mit Merz und das weiß Laschet , also wird Merz es nicht.
Es geht nicht danach, wer zuerst "hier ich" ruft .

Die CDU kommt um eine Verjüngung nicht herum , das hat Merkel sehr richtig erkannt . Die Frage ist nur, ob Laschet einen alten Mann braucht als Lückenbüßer bis ein junges Talent aufgebaut ist . Merkels
Verzicht kam zu diesem Zeitpunkt überraschend.
Wir werden sehen , wen Laschet nimmt .

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si-ar 30.10.2018, 15:31
242.

Zitat von KaraBenFasel
Jeder Rentner, der sein Arbeitsleben genutzt hat etwas zurückzulegen, wird es ihm danken. Andere, die nur "Prassen" kennen und kannten, vielleicht weniger.
Ja ja, die verschwendungssüchtigen Niedriglöhner, die womöglich noch als Zeitarbeiter für 2 Firmen Gewinne erwirtschaften mussten, denen muss man so richtig einen vor den Latz knallen.

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Öko Nom 30.10.2018, 15:31
243. Wenn die Sozen und Linken keifen ...

dann ist Merz genau der richtige. Wir brauchen keine 4 links-sozialistischen Parteien im Bundestag (eigentlich gar keine!). Die CDU hat nur eine Zukunft im rechts-bürgerlichen Lager, da wo der Wohlstand generiert wird, den Merkel und die Sozen in alle Welt und an alle Welt verjubeln.

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robert.mantis 30.10.2018, 15:31
244. Ach Gottchen!

Aufbruch und Erneuerung mit jüngeren Leuten! Gehört man in der CDU mit 62 jetzt schon zur Jugend? Herr Merz hat zehn Jahre lang Nase gebohrt und Eier gekrault und keinen auch nur ansatzweise erkennbaren Beitrag zu garnix geleistet. Nun ist er plötzlich der neue Messias. Dann kann ja nix mehr schiefgehen.

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karl-felix 30.10.2018, 15:32
245. Es

Zitat von isi-dor
Wenn die Union wirklich einen abgehalfterten neoliberalen Politgreis zum Chef machen will, dann ist das eine Verweigerung der Zukunft. Die CDU bräuchte dringend neue, kreative, junge Leute anstatt die Rentner der Vorzeit. Ein Wiederauferstehen der bleiernen Kohl-Ära kann in diesem Land niemand mehr gebrauchen. Wir müssen an der Zukunft arbeiten, nicht an der Vergangenheit.
kann sein , dass Laschet überrascht wurde und Zeit braucht. Dann braucht er einen alten Lückenbüßer ohne Hausmacht und ohne Zukunft . Da kämen dann alte Männer im Rentenalter wie Merz oder Schäuble in Betracht. Aber das muss und wird Laschet entscheiden
Da wird sich Merz schon rückversichern, zu verlieren hat er ja nichts.

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tallinn1960 30.10.2018, 15:33
246.

Zitat von taglöhner
Das ist falsch. Der grassierende Rechtspopulismus hat nichts mit der Wirtschaft zu tun. Immer gucken, wohin die Wähler wandern!
Das ist jetzt mal richtig: die Deutung des Erfolges bspw. der AfD als Protest der wirtschaftlichen Verlierer ist allen Erhebungen zufolge falsch. Die AfD ist durchaus eine Partei für Leute, die mit dem neoklassischen Wirtschaftssystem gut zurecht kommen, weil sie zu denen gehören, die ausreichend aus eigener Kraft für ihre soziale Sicherheit sorgen können. Die AfD pickt sich aus dieser Gruppe die Rassisten, die Leute, die "einen Boateng nicht als Nachbarn haben wollen." In Wirtschafts- und Sozialpolitik bietet sie nicht wirklich eine Alternative.

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kael 30.10.2018, 15:33
247. Fair bleiben

Zitat von harnack-schuetz
Mag ja sein das die verehrte Frau Kramp Karrenbauer einen modischen Doppelnamen hat, aus einem einmal begonnenen Satz heil wieder rauskommt aber als militanter Frauenversteher begreife ich nicht wie eine erwachsene Frau in besten Jahren dauernd in die falsche Kleiderkiste greift. Mit so einem Sammelsurium aus der Grabbelkiste kannste heute kein Staat mehr machen. Grauslich.
Vielleicht sehen Sie sich zur Abwechslung auch mal einige unserer "hohen Herren" kritisch an. Deren Erscheinungsbild in zu engen oder zu weiten, immer langweiligen grauen oder blauen Anzügen sowie Krawatten aus den 70ern ist modisch auch nicht besonders aufregend.

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tausend 30.10.2018, 15:33
248. cum cum ex

Wenn die Union den Weg der SPD gehen will, soll sie den Merz auf den Thron heben. Dann wird nach Auflösung des Bundestages und Neuwahlen der gute Robert Habeck Bundeskanzler, weil die Grünen stärkste Partei sein werden. Bei dem ganzen Hipe um die Merkel merken die abgesoffenen Unionisten gar nicht, welchen Pferdefuß sie auf den Leim gehen werden. Wird Zeit, dass die mal richtig zurechtgestutzt werden.

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eisbaer68 30.10.2018, 15:33
249. Na und.

Zitat von tallinn1960
Ein Zitat daraus: "Keynotes don't create the future. Presidential speeches do not land us on the moon." (Übersetzung: Tagungsreden erschaffen nicht die Zukunft. Präsidentenansprachen bringen uns nicht auf den Mond.") Soweit zum Wert von Reden.
Da könnte ich auch mit dem vermeintlichen Spruch von Kurt Tucholsky antworten: „Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten“. Es ist eben alles relativ.

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