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Merkel-Nachfolge: Vorteil Merz
DPA

Die drei Bewerber um den CDU-Vorsitz haben sich in Düsseldorf das vielleicht wichtigste Rededuell geliefert - NRW hat beim Parteitag die meisten Delegierten. Die größte hörbare Zustimmung erhielt Friedrich Merz.

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interessierter10 28.11.2018, 23:23
1. Das Merz das Rennen macht, war klar,

als er als erster die fremdenfeindliche Karte zog. Die Taktik:"Wo kann ich hier gegen die Ausländer unterschreiben...?" funktioniert immer, ob in den USA, in Österreich, in Ungarn, in Australien, in Dänemark, beim Brexit etc, etc..

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Emderfriese 28.11.2018, 23:37
2. Los geht's

Dann soll er mal, der Herr Merz. Nur ist mit ihm an der Spitze kaum noch eine Koalition mit der SPD möglich, selbst wenn Frau Merkel Kanzlerin bleiben sollte. Und die "Grünen" werden ebenso dankend ablehnen. Was dann, CDU? Mit FDP und AfD? Das wird drollig...

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Stefan_Schmidt 28.11.2018, 23:39
3. CDU wählen? Mit Merkel ja, mit Merz auf keinen Fall

Ich konnte mir mein Leben lang nicht vorstellen, die CDU zu wählen. Das Jahr 2015 hat das geändert. Wenn Merz Vorsitzender wird, hat sich das wieder erledigt. Viel Spaß mit den Hinterwäldlern, bevor sie aussterben.

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beathovenr66 28.11.2018, 23:40
4. Merz?

Wer da stehende Ovationen für Herrn Merz veranstaltet kann gestern Frontal 21 nicht gesehen haben.
Da fiel die Maske des vermeintlichen Heilbringers der CDU und keine Hand sollte sich für diesen Mann rühren.
Das dies offensichtlich dennoch geschehen ist, zeigt die alles überstrahlende erzkonservative Sehnsucht nach
einem markigen Wortführer und übersieht wie geschickt Blackrock einen der ihren auf dem Kanzlerstuhl platzieren
will. Die Hamburger Wahl ist für die CDU wegweisend. Mit Grosskapitalist Merz, der noch nie politisch herausragend hervorgetreten ist oder mit AKK, Wahlsiegerin mit Prinzipien, meinungsstark, den Menschen
zugewandt. Ich bin gespannt !

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robert_wagener 28.11.2018, 23:42
5. Stehende Ovationen

Welche Rede haben Sie gesehen oder gehört? Auf Youtube ist von "stehenden Ovationen nach wenigen Sätzen" rein gar nichts zu sehen. Bis zum Schluss sitzen die Zuhörer brav auf ihren Sitzen. Ausser jenen hinten im Raum die wohl von Anfang an keinen Platz bekamen.

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kalsu 28.11.2018, 23:56
6. Ich weiß ja nicht ob Sie das wussten,

aber um den Parteivorsitz der CDU bewerben sich insgesamt 12 Kandidaten. Drei davon dürfen sich öffentlich profilieren - unter tatkräftiger Mithilfe der Medien. Ich habe bisher wenig über die anderen neun Kandidaten gehört. Chancengleichheit im demokratischen Wettbewerb stelle ich mir irgendwie anders vor.

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Tylenol 29.11.2018, 00:49
7. scharfes Schwert

Wenn die CDU dem Wähler eine echte Alternative anbieten möchte, ist nur Merz sinnvoll, Wenn die CDU dem Wähler eine ähnliche Figur wie Angela Merkel anbieten möchte, ist AKK sicher die bessere Wahl. Für beides gibt es gute Argumente. AKK kann Wahlen gewinnen, Merz könnte eine starke Dynamik auslösen. Angesichts der Bedrohung durch die AFD ist Merz m.E. das schärfere Schwert.

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hockenheim1 29.11.2018, 01:32
8. Steuerreform

Sehr geschickt von Herrn Merz.

Keine Aussagen zu seinen Wirtschaftsansichten und Plänen. (Steuerreform zugunsten der Reichen).

Stattdessen Populischtische Äußerrungen ohne Ende.
Für Ihn ist die CDU-Führung zuviel auf SPD Forderungen eingegangen, obwohl die SPD äußerst schlecht darsteht, aufgrund der vielen Kröten, die sie schlucken mußte.

Merz steht für liberale Wirtschaftspolitik. Damit ist schon die FDP gescheitert, weil dies nur zu höherer Verschuldung und höherer Beslastung der 'Normalbürger' führt. Die Profiteure sind die Reichen und Großkonzerne.

Die Belastung der normalen Bürger ist in den letzten Jahrzenten enorm gestiegen. Hierzu und zu einer evtl. Entlastung.äußert sich aber komischerweier keiner der 3 Kandidaten.
Wenn in Zukunft nichts für den Normalbürger getan wird, dürfte es nicht so ruhig bleiben, wie in den letzten Jahrzenten.
Wer hält den Staat am laufen ? Das sind nicht die Reichen oder die Politiker, auch nicht die Manager, sondern die Schlechtverdiener. Für diese Menschen muß als erstes gesorgt werden !

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dunnhaupt 29.11.2018, 01:39
9. Erfreuliche demokratische Entwicklung

Bislang wurden die Parteichefs meist in den Hinterzimmern der Parteibüros ausgehandelt, und erst dann wurden die Mitglieder vor die vollendete Tatsache gestellt. Ich entsinne mich nicht, dass z.B. Herr Seehofer oder Frau Merkel mit ihren Konkurrent*innen vor den Mitgliedern wetteifern mussten. Offenbar hat das amerikanische Vorwahlsystem unsere Politiker doch etwas beeindruckt.

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