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Merkel-Nachfolge: Vorteil Merz
DPA

Die drei Bewerber um den CDU-Vorsitz haben sich in Düsseldorf das vielleicht wichtigste Rededuell geliefert - NRW hat beim Parteitag die meisten Delegierten. Die größte hörbare Zustimmung erhielt Friedrich Merz.

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schroedgt 29.11.2018, 09:00
30. Ich habe die Veranstaltung im Fernsehen von Anfang an verfolgt!

Zitat von robert_wagener
Welche Rede haben Sie gesehen oder gehört? Auf Youtube ist von "stehenden Ovationen nach wenigen Sätzen" rein gar nichts zu sehen. Bis zum Schluss sitzen die Zuhörer brav auf ihren Sitzen. Ausser jenen hinten im Raum die wohl von Anfang an keinen Platz bekamen.
Es war deutlichst zu spüren, dass Merz den größten und auch begeisterteren Beifall von allen dreien bekam. In und nach seiner Rede hat Merz stehende Ovationen bekommen, während der Beifall für die anderen beiden Kandidaten eher höflich ausfiel. Der gefühlte Punktsieger war eindeutig Friedrich Merz! Welche Rede haben Sie denn gesehen?

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pepe-b 29.11.2018, 09:07
31. @ kalsu

Bei der Flut von Informationen heutzutage muss man halt filtern. Ich möchte keine Zeit mit unwichtigen Informationen verschwenden. Insofern kann man eigentlich sogar Spahn streichen. Aber er ist halt Gesundheitsminister. Die Personen, die von den anderen neun Bewerbern wissen müssen, sind die CDU-Mitglieder. Und die wissen von ihnen. Für mich ist die Konzentration auf die Kandidaten mit realen Chancen ausreichend.

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der.belgarath 29.11.2018, 09:08
32. System nicht verstanden

Zitat von kalsu
aber um den Parteivorsitz der CDU bewerben sich insgesamt 12 Kandidaten. Drei davon dürfen sich öffentlich profilieren - unter tatkräftiger Mithilfe der Medien. Ich habe bisher wenig über die anderen neun Kandidaten gehört. Chancengleichheit im demokratischen Wettbewerb stelle ich mir irgendwie anders vor.
Das liegt daran, daß Sie das System nicht verstanden haben. Man kann zwar sein Interesse bekunden, Parteivorsitzender zu werden - das genügt jedoch nicht für eine Kandidatur.

Kandidat ist, wer von einem entsprechenden Verband der Partei auch offiziell nominiert wurde.

Und das ist nur bei diesen dreien der Fall!

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Willi S. 29.11.2018, 09:18
33. Heute abend Merz Show, morgen Alltag mit AKK

Ich habe mir jetzt alle Regionalkonferenzen runtergeladen und angesehen. Merz hat ein paar immer wiederkehrende Sätze - wie die anderen beiden auch - und wird in den Regionalkonferenzen überwiegend wohlwollend empfangen. Das täuscht aber m.E. nicht darüber weg, dass die 1001 Abgeordneten auf dem Parteitag andere Kriterien haben werden, als die Mitglieder in den Regionalkonferenzen. Das hat überhaupt nichts mit Inhalten zu tun und ist doch nicht so kompliziert Den Abgeordneten wird es schlicht um die Berechenbarkeit gehen, dass sie ihre Mandate und ihre Jobs behalten und darum werden sie AKK wählen.

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neutri67 29.11.2018, 09:22
34. Merzprognose: wirtschafts- und kapitalfreundlich

Für die "Leistungsträger" mag Herr Merz ja DER Kandidat sein. Einen wirklichen Mehrwert für die Mehrheit des Deutschen Volkes sehe ich nicht.
Und ich meine hiermit diejenigen, die die Leistung erbringen und " nicht immer" entsprechend entlohnt werden, von Zukunftssicherheit ganz zu schweigen.
Wenn man in diese Richtung weiter gehen möchte, dann Merz (s. auch gestrige Frontal 21 Sendung, gut in der Mediathek nachzuschauen). Wenn man mehr Ausgleich und Beachtung aller Bevölkerungsschichten erwartet, dann wäre meine Wahl AKK.
Der Dritte im Bunde erscheint mir einfach nur "kariereorientiert" und hat m.M.n. keine Achtung bzw. Empathie z. B. gegenüber gut ausgebildeten Arbeitnehmern, die derzeit von Hartz IV gegängelt werden (Er sah in einer Talkrunde (Maischberger) kein Problem darin, dass ein Ingenieur bei einem Bäcker arbeiten solle mit erheblich geringerem Lohn und sass selber nur gut versorgt und gefällig lächelnd da...).
Das Grundproblem ist aber bei allen drei Kandidaten, dass Sie sich auch am "christlichen" / mitmenschlichen messen lassen müssen und da bleibe ich enttäuscht bzw. skeptisch.

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n.a.i.s 29.11.2018, 09:25
35. Einen Teil der Motivationslage

Zitat von Willi S.
Ich habe mir jetzt alle Regionalkonferenzen runtergeladen und angesehen. Merz hat ein paar immer wiederkehrende Sätze - wie die anderen beiden auch - und wird in den Regionalkonferenzen überwiegend wohlwollend empfangen. Das täuscht aber m.E. nicht darüber weg, dass die 1001 Abgeordneten auf dem Parteitag andere Kriterien haben werden, als die Mitglieder in den Regionalkonferenzen. Das hat überhaupt nichts mit Inhalten zu tun und ist doch nicht so kompliziert Den Abgeordneten wird es schlicht um die Berechenbarkeit gehen, dass sie ihre Mandate und ihre Jobs behalten und darum werden sie AKK wählen.
der MdBs unter den Delegierten haben Sie richtig beschrieben, daraus allerdings den falschen Schluß gezogen. Natürlich wählen die Abgeordneten wahrscheinlich so, dass die Anzahl der Mandate möglichst groß ist. Mit AKK ist dieses gewünschte Ergebnis aber nicht erreichbar. Angelas KleinKaliber kann bestenfalls die CDU auf 25 % halten, 40% geht nur mit Merz.

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maxmotzer 29.11.2018, 09:33
36. Vorauswahl?

Weshalb dürfen sich eigentlich nur drei Kandidaten den CDU Mitgliedern vorstellen? Meines Wissens haben sich da noch einige andere Personen um den Parteivorsitz beworben.

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medienskeptiker 29.11.2018, 09:34
37. Merz--das ist doch eine ausgemachte Sache

Der stellt sich doch nicht hin,wenn er nicht sicher ist es zu werden. Da steht die geballte Ladung der Wirtschaft und der Transatlantiker dahinter. Er hat in den USA den Sanktus bekommen und da wird er es auch Basta,

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stepmard123 29.11.2018, 09:39
38. Wenn Merz Kanzler

werden sollte, dürfen wir uns auf eine private Rentenversicherung freuen, die natürlich von Blackrock stammt. So bereits geschehen in Schottland und Frankreich, wo Politiker die bei Blackrock arbeiten oder gearbeitet haben, die private Rentenversicherung eingeführt haben. Diese muß dort von jedem zwangsweise an Blackrock gezahlt werden.
Merz ist ein Plutokrat und Sozialdarwinist und eine Gefahr für unsere Demokartie. Er wird das Land nur weiter spalten.

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medienskeptiker 29.11.2018, 09:40
39.

Zitat von carlitom
Wenn das amerikanische Wahlsystem eins gezeigt hat, dann dass es dringend mal auf den Stand des 21. Jahrhunderts und den eines demokratischen Staates gebracht werden sollte. Wenn sich ein Wahlsystem in den letzten Jahren deutlich disqualifziert hat, dann das US-amerikanische.
das amerikanische Wahlsystem ist natürlich um Welten besser als das deutsche. Legislative und EXekutive werden in 2 getrennten Wahlen bestimmt (sogar in drei) und damit gibt es eine Gewaltentrennung. Die Exekutive im Mehrheitswahlsystem zu wählen ist natürlich weitaus besser. Da gibt es 4 Jahre hindurch klare Entscheidungen und kein Koalitionspakt herumwursteln.
Das deutsche System ist ein Mi?verständnis von Demokratie und Gewaltentrennung.

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