Forum: Politik
Merkel und G20: Gipfelshow mit Risiken
DPA

Die Weltkanzlerin im Mittelpunkt des Klubs der Mächtigen: Der G20-Gipfel kommt Angela Merkel im Wahljahr nicht ungelegen. Allerdings könnten Krawalle und ein paar schwierige Gäste die Inszenierung trüben.

Seite 3 von 5
styxx66 06.07.2017, 13:34
20. xxx

Zitat von fuerstchristian
Im Gegensatz zu dem Autoren bin ich der Ansicht, dass der Gipfel kaum wirklich Risiken für Merkel beinhaltet. Jeder aufmerksame Beobachter weiß, dass Berlin Leute wie Trump, Erdogan oder Putin nicht wirklich beeinflussen kann. Und selbst, wenn es zu einem Eklat kommt, wird der gute deutsche Michel immer entschuldigen: "Arme Angela"! Ja, und was mögliche Krawalle angeht: Das hat Frau Mmerkel brilliant gemanaged. Denn dafür ist ja letztlich der SPD-Mann Scholz verantwortlich. Ihm werden - nicht ganz zu Unrecht - Bilder von Gewalt und Gegengewalt angelastet werden. Und wenn die SPD in Hamburg bei der Bundestagswahl im September die Rechnung für den ungeliebten oder gar verhassten Gipfel erhält, wird sich die Kanzlerin mit Begeisterung die Hände reiben. Und dieses Szenario halte ich für absolut realistisch. Schlimm genug, dass ein eigentlich so kühler Kopf wie Scholz auf diesen Trick Merkels derart hereingefallen ist! Nochmals: Schöne Bilder vom Gipfel: merkels erfolg! Hässliche Bilder: Das war die SPD
Vortrefflich von Ihnen auf den Punkt gebracht. So werden die Handlungen, Denkweisen und Reaktionen ausfallen. Wenn's gut läuft, die Merkel hat's klasse hinbekommen, gibt es Störfeuer, Pleiten, Pech und Pannen, wird Olaf zum Totalschaden hochstilisiert. Es ist wirklich kaum zu glauben, das Scholz diesen Wanderzirkus nach HH eingeladen hat. Dabei wird er nur verlieren.

Bei den Machos Putin, Trump und Erdogan, bin ich mir nicht so sicher, ob die Kiste für Merkel nicht nach hinten losgehen wird. Ich habe schon es öfteren beobachtet, dass die BK mit Machos nicht viel anfangen kann. Im eigenen Land der liebe Horst, im Ausland die Troika aus Russland, USA und der Türkei. Bei Erdogan hat sie immer besonders schlecht ausgesehen, wie der Sultan sie am Nasenring durch die politische Arena gescheucht hat. Sie kam da vollkommen devot und untertänig rüber und ich hatte den Eindruck, die hat Angst vor dem Mann. Diese Art der Aussendarstellung zeigt auch auf, dass Merkel in dem Moment, wenn sie mit solchen Leuten konfrontiert wird und wenn es darauf ankommt Rückgrat zu zeigen, kein gutes Bild abgibt. Eine gute und gestandene Kanzlerin kommt anders rüber und lässt sich nicht so vorführen. Daran sehe ich auch, dass ihre Zeit vorbei ist und diese Frau im Ausland nicht mehr so richtig ernst genommen wird. Frische und junge Leute braucht das Land in der Politik und nicht mehr diese abgehalfterten Seilschaften, die die Sorgen und Wünsche der Bürger nur noch ignorieren. Jens Spahn, übernehmen Sie und machen Sie die CDU wieder zu der Volkspartei die sie einmal war. Solange diese Partei aber nur den Kanzlerinnen-Abnickverein gibt, ist meine Stimme tabu für diesen Kuschkurs.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tpro 06.07.2017, 13:47
21.

Zitat von pauerkraut
SPON zeigt ja in diesem Artikel wie heikel diese Mission und dieser Gipfel ist. Da soll der Apparatschik und Buerokrat Schulz der Mann sein, der deutsche Interessen vertreten kann? Das koennen doch nur eingefleischte Wuerseler glauben...
...selbst die nicht. Die waren froh als er weg war und haben danach die CDU ins Rathaus gewählt. Stichwort "Spaßbad Würselen".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
astridlindgren 06.07.2017, 13:50
22.

Zitat von reflektiert_ist_besser
da werden die Merkelmedien doch sicher dafür sorgen, dass Merkel im goldenen Glanz da steht. Unfassbar diese Merkeluntersstützung. Wann wachen die Medien aus ihrem Wachkoma auf und gehen ihrer Aufgabe als Vierte Gewalt, die den Regierungschef und dessen Politik kritisch!!! zu hinterfragen hat? Zumindest sollte man das von politischen Medien erwarten, aber leider haben sich viele auf das Niveau einer Brigitte verabschiedet. Wobei ... da wird mehr Politik gemacht.
Sorry, ich habe eher den Eindruck, dass man sich in den Medien auf Merkel einschießt und versucht den Schulz Hype wieder anzufachen, siehe SPON: Die SPD holt auf...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
styxx66 06.07.2017, 13:50
23. xxx

Zitat von Watschn
Weder...der ungenügend dotierte Apparatschik Schulz...noch die bräsig-verantwortungsscheuende Raute-Moderatorin Merkel können die vitalen Interessen Deutschlands in solchen Runden glaubhaft vertreten... Das könnte akuell nur ein Gerhard Schröder... Das beste wäre, Schröder würde gleich die SPD-Kanzlerkandidatur von Schulz übernehmen, u. im gleichen Zuge...die Hartz-Gesetze u. Arbeitsverhältnisse sozialer austarieren bzw. korrigieren, die Kriminalitätsbekämpfung ausrufen, die Rechtsnormen u. (EU)-Grenzsicherung wieder ernst nehmen. Merkel hätte kaum Chancen zu gewinnen. Schröder wäre ausserdem aussenpolitisch einfach stärker (Putin, Trump, Xi, Erdogan). Die CDU/CSU würde in solch einem Szenario weit unter 30% fallen, u. die SPD könnte zusammen mit der FPD wieder über 50% kommen.
Ich könnte mir vorstellen, dass so ein Szenario, wie Sie es beschreiben, die SPD in ungeahnte Höhen katapultieren würde. Ich würde mir auch einen gestandenen Politiker wünschen, der auch mal auf den Tisch haut und Tacheles redet, Probleme löst und den Reformstau abarbeitet. Mit Merkel ist das nicht mehr zu machen. Sie ist nicht mehr ausrechenbar, und man kann alles von ihr erwarten, was DE über Generationen hinweg schadet. Egal ob Energiewende, Bankenrettungen, Hilfspakete für GR, NO BAIL-OUT Klausel des Lissabon-Vertrages ad absurdum führen, Flüchtlingschaos, es wird nicht mehr besser mit ihr. Pannen und Pleiten pflastern ihren Weg und die Hörigkeit des Michels dieser Frau gegenüber hat sich schon bitter gerächt und wird sich weiter rächen. Die Verursacherin der größten Krise in der Geschichte unseres Landes darf wahrscheinlich weiter ihre hochdilettantische Politik fortführen. Ein wahrer Alptraum.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
astridlindgren 06.07.2017, 13:55
24.

Zitat von bs2509
Nach der Flüchtlingskrise und dem "Einfall" ihrer Berater, Merkel deshalb für den Friedensnobel-Preis vorzuschlagen, damit ihre Kanzlerschaft auf "Ewig" halte, nun der nächste Versuch der Medien dieses nachzuholen. Wer sich die Jahre über mit dem "Phänomen Merkel" beschäftigt hat, wird zum Schluss kommen, dass ihre wirklichen Stärken im "Aussitzen und Taktieren" von wahren Problemen liegt . . . Ihre angebliche "Allianz" gegen Trump ist medienwirksam in Szene gesetzt und wenn es dann zum Schwur kommen sollte, fällt Sie um. Man kennt Merkel mittlerweile gut genug. Wirtschaft geht bei ihr vor Menschenrechten, beim Gespräch mit dem chinesischen Präsidenten gab es nur ein paar Wort dazu. Und der Beschluss der EU eine Freihandelsabkommen mit Japan abzuschließen und ein neues schlecht verhandeltes TTIP ermöglicht, ist zum Großteil ihrer Mithilfe zu verdanken.
Was würden Sie, denn anders machen, wenn Sie Kanzlerin wären? Ernsthaft. Kritisieren kann man immer, aber Lösungen finden, vor allem mit solchen Partnern. Ich hätte keine...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cave100 06.07.2017, 14:01
25. Ansichtssache

Was bitte soll denn für Merkel beim D20 treffen heikel sein. Da ist doch ein purer Show lauf, viele Treffen,
viele schöne Bilder mit vielen die Glauben Mächtig zu sein, und Unbedarften das Gefühl vermitteln, diese Frau
ist ungeheuer wichtig, vor allem, die kann das. Ergebnis: wir haben miteinander gesprochen, Kosten
500 Mio, Schäden ??, aber bombastische Auftritte von Merkel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
astridlindgren 06.07.2017, 14:03
26.

Zitat von reflektiert_ist_besser
wie wird es denn beim G20-Gipfel ablaufen und bewertet? Trump wird Merkel die Hand geben und die Merkelmedien werden das als Riesenerfolg der "Weltpolitikerin" Merkel hochjubeln. Wie weit erniedrigen sich diese Parteiknechte im Auftrag der Medien denn noch? Konkret kommt nix raus, das kann man ja auch wirklich nicht verlangen. Wie soll Merkel als Gastgeberin das auch leisten, das wäre ja unmenschlich? Boah, widert mich diese Merkel-Jubelei an. Nix hinbekommen, ständige 180-Grad-Wenden, keine klare Position zu irgendwas (gut, es gibt eine Ausnahme: "mit mir wird es keine PKW-Maut geben"). Aber hochjubeln für jeden Pups. Hätte sie doch was Ordentliches gelernt!
Ich höre aus Ihrem Beitrag heraus, dass Sie Ideen haben, wie man es besser als Merkel machen könnten. Ich würde gerne wissen, welche Lösungen Sie, für die komplexen Zusammenhänge, haben. Ich habe viel reflektiert, aber ich könnte es sicher nicht besser und das hat sicher nichts mit "Merkel-Jubelei" zu tun...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ungarn 06.07.2017, 14:11
27. ...unnötig...

Das finde ich unnötig :" in der Arena am Hamburger Volkspark Musikgrößen wie Coldplay, Shakira und Herbert Grönemeyer auf, um ein Zeichen gegen Armut und Ungerechtigkeit zu setzen " -!- Das Ausrufezeichen schreibe ich selbst hinzu, denn wenn wir heutzutage von " Videokonferenzen " sprechen können, ist die Form der G20, wie sie uns vorgestellt wird, ganz und gar überholt, finde ich, ja, unzeitgemäß könnte man hinzufügen.
Und dazu noch wird der " G20-Rummelplatz " von mehr oder weniger bekannten oder auch überholten Sängern -innen " geschmückt, nein, dass fehlt an Seriösität und grenzt an eine religiöse Veranstaltung, die fehl am Platz ist...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
reflektiert_ist_besser 06.07.2017, 14:13
28. da sehen sie mal, wie sie sich täuschen können.

Zitat von astridlindgren
Sorry, ich habe eher den Eindruck, dass man sich in den Medien auf Merkel einschießt und versucht den Schulz Hype wieder anzufachen, siehe SPON: Die SPD holt auf...
da sehen sie mal, wie sie sich täuschen können. Manchmal hat man hier doch den Eindruck, dass die Moderation für Spiegel Online im CDU-Wahlkampfbüro gemacht wird. Natürlich wollen die CDU-Fanboys ein anderes Bild vermitteln. Aber etwas bei der Wahrheit sollten auch diese haben. Wie sieht es denn inhaltlich aus? Sind sie z.B. dafür, dass die CDU unbedingt die Einkommensmillionäre steuerlich entlasten muss? Finden sie es gut, dass Merkel gegen den Mindestlohn ist?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wi_hartmann@t-online.de 06.07.2017, 14:14
29. Schau der Eitelkeiten

Diese Inszenierungen bringen nichts und kosten dem deutschen
Steuerzahler viele Millionen.
Die zu erwartenden Krawalle könnten dazu führen das dieser
Veranstaltungswahnsinn zukünftig im demokratisch gefestigten
Saudi Arabien oder den Emiraten stattfinden.
Die Formel 1 könnte als Muster gelten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 5