Forum: Politik
Merkel und Schulz: Außenseiter Spitzenreiter
AFP

Erstmals trifft die Kanzlerin auf einen SPD-Herausforderer, der ihr gewachsen scheint. Angela Merkel und Martin Schulz sind grundverschieden - und haben doch eine große Gemeinsamkeit.

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reflektiert_ist_besser 02.02.2017, 20:36
100. interessante Idee

Zitat von micromiller
Sarah Wagenknecht ist eine außerordentlich fähige und charismatische Politikerin in der falschen Partei. Sarah als SPD Kanzler-Kandidatin würde endlich das von vielen ersehnte politische Ende von Frau Merkel auslösen.
auch ich halte Wagenknecht für eine fähige Politikerin, die viele finanzwirtschaftliche Zusammenhänge tatsächlich verstanden hat. Ihr könnte die Wirtschaft nicht auf der Nase herumtanzen. Und sie in der SPD wäre tatsächlich interessant, Bartsch würde auch besser in die SPD passen. Aber gut, jeder wie er will.

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innkeeper3 02.02.2017, 20:59
101. Weder, noch!

Zitat von Putin-Troll
Persönlich würde ich lieber einen dressierten Affen wählen, als einen der beiden. Da leider kein dressierter Affe antritt, kann man sich natürlich überlegen, wer das kleinere Übel darstellt.
Die Wahl zwichen Merkel und Schulz ist genauso gut, wie die zwischen Pest und Cholera. Ich denke mal, daß Herr Schulz, ungeachtet des Strohfeuers um seine Person, nicht die geringste Chanche hat, die SPD über 20% zu bringen, weshalb die Frage der Kanzlerschaft von Herrs Sch. ohnehin gegenstandslos ist.

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mikerinos 02.02.2017, 21:02
102. Mal was anderes

Vielleicht gibt's auch ne Groko Rot-Schwarz? Wer weiß?

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bambata 02.02.2017, 21:04
103.

Zitat von rainer82
den Hasspredigern und krawalligen, weil faktenresistenten Rechtspopulisten, und den alten/neuen Nationalsozialisten zwei so honorige demokratische und weltoffene Kanzlerkandidaten gegenüberstellen zu können. Fleißige, vernünftige Menschen wie du und ich, volksnah, liberal und uneitel. Keine Wahl zwischen Cholera und Pest. Ein Pfund, mut dem Deutschland wuchern kann, ganz anders als in England oder Frankreich oder als in jenen Ländern, in denen der Rechtsstaat gerade abgeschafft wird (Ungarn, Polen, Türkei, USA) oder wo er nie existierte (Russland, China, Iran u. a.m.)
Gut gesagt und voll ins Schwarze! Ich stimme mit Ihnen vollkommen überein. Da die vernunftbegabten Stimmen bisweilen ein wenig unterzugehen drohen, sind Beiträge wie Ihrer eine angenehme und wollkommene Abwechslung! Ich möchte gerne noch ergänzen, dass sich beide Kandidaten durch Pragmatismus, Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit auszeichnen. Eine bessere Antwort auf Trump, Erdogan, Orban, Kaczyński und Konsorten kann man sich kaum wünschen. Und das meine ich ohne jede Ironie. Möge der/die überzeugendere Kandidat/in gewinnen.

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Seppiforever... 02.02.2017, 22:16
104. Sehr gut analysiert ! ...

...und daraus schliessen wir WAS ?
Dass, wem es um die ernsthafte Wechselperspektive und eine endliche entmerkelung dieses Landes zu tun ist um Himmels Willen NICHT afd wählen darf- sondern um des Programmatischen Umschwunges willen, DIE LINKE !
Danke fürs zuhören !

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messwert 02.02.2017, 22:34
105. WAS bitte, soll denn M. Schulz zum Spitzenreiter im Kanzler-Duell erkoren haben?

Hat er bisher nicht lediglich gegen einige der hiesigen Baustellen Stellung bezogen, die die allermeisten Bürger längst schon selbst anprangern? Abgesehen davon, dass Herr SPD-Kanzlerkandidat sich nicht dazu erklärt hat, WIE er diese jeweils beheben würde, scheint er dem Hautanliegen das den Bürgen unter den Nägeln brennt,- die massive Flüchtlingsproblematik unseres Landes, wohl bewusst ausgewichen zu sein. Dazu dreht er nur am längst abgehandelten alten Rad, - einer Aufteilung unter den EU-Mitgliedern. Müsste sich M. Schulz, gerade in Brüssel noch direkter Teilhaber an der diesbezüglich. EU-Spaltung mit Brexit-Folge, nicht bewusst sein, dass dieser Zug abgefahren ist? Hat der Herr von den hiesigen politischen und Bürgerfernen Irrwege mit Hilfe seiner SPD, überhaupt die gebotene Kenntnis, obwohl selbst im Parteivorstand? Das Nachahmen von Trumps übersteigertem Selbstbewusstsein wirkt auf mich bei M. Schulz schon, aufgrund mangels vergleichbarer, persönlicher Erfolgs Vita, recht peinlich. Seine faktenlose, entschieden voreilige Verherrlichung, erklärt sich mir nur aus einem, aber verständlichen Grund, - Merkel nicht nochmal!

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Gudrun3 03.02.2017, 00:36
106. Es gibt 2017 Schwarz-Grün-Gelb,

und es bleibt alles beim Alten, oder "Robin-Hood"-Schulz macht tatsächlich Ernst und zückt im Wahlkampf die Sozialstaatsbombe und katapultiert so in einem Streich die SPD auf über 30% und die AfD auf 5%.

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franz.v.trotta 03.02.2017, 07:48
107.

Im September haben wir 12 Jahre Merkel hinter uns. Sicher: die Armen sind ärmer, die Reichen reicher geworden. Aber sonst?! - Warum sollten wir es nicht einmal mit einer neuen Regierung versuchen?

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franz.v.trotta 03.02.2017, 08:57
108.

Zitat von messwert
Hat er bisher nicht lediglich gegen einige der hiesigen Baustellen Stellung bezogen, die die allermeisten Bürger längst schon selbst anprangern? Abgesehen davon, dass Herr SPD-Kanzlerkandidat sich nicht dazu erklärt hat, WIE er diese jeweils beheben würde, scheint er dem Hautanliegen das den Bürgen unter den Nägeln brennt,- die massive Flüchtlingsproblematik unseres Landes, wohl bewusst ausgewichen zu sein. Dazu dreht er nur am längst abgehandelten alten Rad, - einer Aufteilung unter den EU-Mitgliedern. Müsste sich M. Schulz, gerade in Brüssel noch direkter Teilhaber an der diesbezüglich. EU-Spaltung mit Brexit-Folge, nicht bewusst sein, dass dieser Zug abgefahren ist? Hat der Herr von den hiesigen politischen und Bürgerfernen Irrwege mit Hilfe seiner SPD, überhaupt die gebotene Kenntnis, obwohl selbst im Parteivorstand? Das Nachahmen von Trumps übersteigertem Selbstbewusstsein wirkt auf mich bei M. Schulz schon, aufgrund mangels vergleichbarer, persönlicher Erfolgs Vita, recht peinlich. Seine faktenlose, entschieden voreilige Verherrlichung, erklärt sich mir nur aus einem, aber verständlichen Grund, - Merkel nicht nochmal!
Ein kleiner persönlicher Erfolg und Aufstieg ist es schon: vom Bürgermeister von Würselen zum Präsidenten des Europaparlaments. Warum sich jetzt einige gegenseitig überbieten in dem Bemühen, Herrn Schulz herabzuwürdigen, ist für mich nicht ganz nachvollziehbar.

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Duggi 03.02.2017, 09:16
109. Aus dem Lehrbuch der Kampagnenorganisation :-)

Inszenierung einer zeitweisen Konfrontation mit dem Ziel der scheinbaren Polarisierung zur Gewinnung und Bindung von Sympathien für den einen oder anderen der beiden Partner. Letztendlich dienen die scheinbar getrennten Medien-Kampagnen einem gemeinsamen Ziel: In der Summe für beide möglichst viel Zuspruch zu erhalten.
Das heißt im Fall von CDSU und FDP Fortsetzung der Großen Koalition (mit in der Summe für beide Partner möglichst hohen Wahlergebnissen).
Und wenn Medien nicht mehr recherchieren, reflektieren, hinterfragen und kritisch durchleuchten, lassen sich geplante Kampagnen mit geringstem Aufwand auch 1:1 in die Öffentlichkeit tragen.

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