Forum: Politik
Merkel und Trump - das kann ja was werden
AFP

Vor dem Treffen mit der Kanzlerin schwärmt Barack Obama vom Verhältnis zu Deutschland. Aber mit Donald Trump steht die Beziehung zwischen Berlin und Washington vor völlig unkalkulierbaren Zeiten.

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hansulrich47 17.11.2016, 11:21
1. Die Merkel-Lösung:

Wir schaffen das.
Trump wird seine Aussage zur "unverantwortlichen Politik" nicht zurücknehmen und Merkel wird es einfach ignorieren. Das ist doch der Kern ihrer Politik: Bei Problemen so tun, als gäbe es sie nicht. Klare Worte: Fehlanzeige. Das ist das, was die GroKo unter "Diplomatie" versteht.

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Öko Nom 17.11.2016, 11:26
2. Merkel - eine Gefahr für die US-deutsche Zusammenarbeit

Es ist an der zeit über Alternativen zu Merkel nachzudenken. Die Voreingenommenheit und die offene Abneigung zum gewählten Präsidenten der USA sind für Deutschland eine große Gefahr, für jeden Bürger hier, der von guten wirtschaftlichen Verhältnissen zur USA lebt. Merkel ist offensichtlich zu voreingenommen als dass sie eine gute Zusammenarbeit mit Trump erreichen kann. Die CDU ist gut beraten, nun über unbelastete Alternativen nachzudenken, das ist sie dem Wohl Deutschlands und seiner Bürger sogar schuldig!

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zoonix 17.11.2016, 11:27
3.

Ich denke nicht, dass es zu Schwierigkeiten kommt, das gab es noch nie, die transatlantische Verbindung war stets Staatsräson und die Annäherung ist ja deutlich, auch ohne TTIP. Der Donald wird noch diplomatische Grundkenntnisse lernen müssen und Angela muss sich von der Bussi, Bussi Diplomatie lösen, dann klappt es auch mit Trump-Merkel!

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cdrb 17.11.2016, 11:27
4. Verhältnis

Im Artikel wurden viele Parameter schon genannt.
Deutschland bricht seit Jahren und Jahrzehnten seine vertraglichen Zusagen hinsichtlich des Verteidigungshaushaltes. Deutschland ist in "Europa" einigermaßen isoliert. Weder in der Migrations- noch in der Finanzpolitik gibt es irgendwelche Mehrheiten für die gegenwärtige deutsche Politik.
Und man mag von den USA denken und halten, was immer man möchte, aber wertemäßig sind sie Deutschland sehr viel näher als Russland, selbst wenn man sich Putin fortdenkt.
Und in dieser Situation stellt Frau Merkel "Bedingungen"? Die Kanzlerin eines Landes, welches in der amerikanischen Wahrnehmung bestenfalls das Gewicht eines Staates im mittleren Westen hat?
Das ist ungefähr so, als würde der Gouverneur von Ohio dem Präsidenten "Bedingungen" stellen.
Ja, es kommen trübe Zeiten auf Deutschland zu. Aber weniger wegen eines Hrn. Trump, als vielmehr, weil die deutsche Politik zur Zeit realitätsfern agiert.

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arrache-coeur 17.11.2016, 11:29
5.

"Aber mit Donald Trump steht die Beziehung zwischen Berlin und Washington vor völlig unkalkulierbaren Zeiten." - Reine mediale Panikmache. Trump wird doch gerade auf das Politikgeschäft eingeschliffen. Und so wie bisher kann es jedenfalls nicht weitergehen.

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thequickeningishappening 17.11.2016, 11:32
6. Trumps erster Besuch nach Europa geht

ueber London nach Moskau. Auf dem Rueckflug gibt's einen privaten Abstecher in die Pfalz; dort kann man sich treffen. Ich glaube nicht dass Er nach Berlin kommt. Dann ist die Hierarchie geklaert!

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ex_Kamikaze 17.11.2016, 11:34
7. Waum immer dieser

alberne "Amerika" Begriff aus den Fünfziger Jahren?
Amerika ist mehr als das zweitgrößte Land des Nordteils.
Es wäre sehr schön, wenn das Land bei SPON korrekt bezeichnet wird und nicht immer großzügig der ganze Kontinent benannt wird.
Angesischts der Monroe-Doktrin ist das auch nicht ganz so harmlos wie die Verfasser meinen.
Und vor allem wenn es um die Missetaten (Drohnenmorde, völkerrechtswidrige Kriege und Militärschläge, Folter, weltweite Überwachung) geht muß der Schuldige klar benannt werden. Nämlich nur USA und nicht ganz "Amerika"

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Roland Bender 17.11.2016, 11:34
8. Das war auch vorher schon ziemlich zerrüttet

Auch wenn Obama und Merkel sich verstanden haben. Amerika hat schon lange das Interesse an Europa verloren. Und umgekeht. Unsere Werte unterscheiden sich substantiell voneinander. Es gibt noch eine gewisse Ebene mit den Amerikanern in Bezug auf Verteidigung und einiger Freiheits-Werte aber auch das beginnt nun zu erodieren und das ist ein nicht umkehrbarer Prozess. Sollte Trump hier wirklich mit Schutzgeldforderungen auftauchen, wäre das das Ende, weil es das Vertrauen in die USA endgültig zerstören würde. Trotzdem würde Europa wohl gute Mine zum bösen Spiel machen und zahlen. Mangels Alternative. Am Ende wäre es aber dann wirklich Zeit für eine europäische Verteidigung.

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Atheist_Crusader 17.11.2016, 11:36
9.

"Und die Zahlen in der Frage, wie sehr die Deutschen den USA vertrauen, zeigen, wie groß auch die kulturelle Entfremdung inzwischen ist. Nicht einmal jeder Fünfte sieht Amerika noch als den besten Freund."

Die USA haben keine Freunde, nur zeitweilige Verbündete die akzeptieren dass die Amerikaner eben mehr zu sagen haben. Und das ist nichtmal böse gemeint.
Gut, unter Trump wird es wohl ein ganzes Stück schlimmer werden. Nicht bloß wegen seiner unreifen Persönlichkeit, sondern auch weil er das Land in den (nicht nur von ihm) ersehnten Isolationismus zurückführen will.

Deutschlands Freunde sind diejenigen (bzw. sollten es sein), die sein Schicksal teilen. Lies: der Rest Europas. Das wird jetzt deutlicher als Jemals zuvor. Aber das ist auch nichts Schlechtes. Ich hoffe sogar, dass die (mehr oider weniger erzwungene) Abnabelung von den USA Europa dazu bringt, endlich seine Probleme in den Griff zu kriegen und echte Einheit zu erreichen

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