Forum: Politik
Merkel und Trump - das kann ja was werden
AFP

Vor dem Treffen mit der Kanzlerin schwärmt Barack Obama vom Verhältnis zu Deutschland. Aber mit Donald Trump steht die Beziehung zwischen Berlin und Washington vor völlig unkalkulierbaren Zeiten.

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Berg 17.11.2016, 13:34
100.

Zitat von axman76
Friedrich März hätte ich gut gefunden, aber Mutti hat ja leider dafür gesorgt, dass er und alle anderen charismatischen Parteikollegen, denen man mal was höheres zugetraut hätte von der Bildfläche verschwunden sind...
Sie wollen doch nicht ernsthaft einem Herrn Merz nachtrauern, der nie nie auch nur die geringsten Ambitionen auf Parteivorsitz oder Kanzleramt gezeigt hat. Merz ist ein Parteitheoretiker, ein Fraktionsvorsitzender- niemals ein Minister oder gar Kanzler. Seine zeitweiligen politischen Auftritte hatte nur dazu vorgesehen, ihm anschließend in der Wirtschaft den bestmöglichen Posten zu verschaffen. Auf einem Dutzend Parteitagen hätte er kandidieren können; tat er er aber nicht.! Ergoogeln Sie selber, was er heute tut! Er ist keineswegs "von der Bildfläche verschwunden"! - So. Haben Sie noch mehr solche Namen parat?

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Semmelbroesel 17.11.2016, 13:34
101.

Zitat von chk23
Brand war John F Kennedy höchst suspekt
Wow, dann war John F. Kennedy ja ein richtiger Hellseher....
Wir erinnern uns...Willy Brandt wurde 1969 zum Bundeskanzler gewählt und Kennedy 1963 in Dallas erschossen.

In der Kennedy-Zeit hiess der Bundeskanzler noch Konrad Adenauer, der im Oktober 1963 von Ludwig Erhard abgelöst wurde.

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HeisseLuft 17.11.2016, 13:35
102. Und was soll uns das jetzt sagen?

Zitat von Dengar
Sie sollten sich Ihre Häme sparen. Die FAZ hatte sich unlängst die Mühe gemacht, die Kombattanten der Schlacht um Aleppo auseinanderzudividieren, aber vielleicht ist das für Sie ja auch nur ein RT-Ableger. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/die-lage-in-aleppo-wird-immer-unuebersichtlicher-die-grossmaechte-koennen-sich-ueber-ihr-vorgehen-nicht-einigen-14481506.html
Hm, merkwürdig. Sie verlinken da einen lesenswerten Artikel, hier gerne gleich noch einmal:
http://www.faz.net/aktuell/politik/a...481506-p2.html

Nur: der hat nicht sonderlich viel mit der Antwort von mostly_harmless zu tun - und auch nicht dem Post von nebelland. Denn das alle Rebellen islamistische Terroristen sind, steht in dem Beitrag der FAZ nicht. Ebenso wenig werden übrigens die Unterstützer des Regimes pauschal als Massenmörder und Wegelagerer bezeichnet.

Also ist dieser Beitrag im Zweifel eher eine Widerlegung des Posts von nebelland, und nicht des Posts Ihres Vorredners.

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barzussek 17.11.2016, 13:35
103. Es wird gut gehen

denn Merkel wird das machen was die USA diktieren wie bisher. Die USA wird weiter Geschäfte machen wollen mit Europa denn einen Markt mit 500 Millionen Menschen können auch die Amis nicht einfach fallen lassen
dazu sind sie viel zu Gierig. Wenn sich womöglich in der Sicherheitspolitik neue Möglichkeiten auftun warum nicht Die hundsföttische Gefolgschaft zu den USA hat nicht nur Vorteile es hat Europa geschadet das man sich auf Geheiß der Amerikaner mit Russland überworfen hat man muss kein Russland oder Putin Fan sein um mit
Russland vernünftig auszukommen und gute Geschäftsbeziehungen zu unterhalten

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localpatriot 17.11.2016, 13:35
104. Die Grundwerte der USA

Demokratie ist in den USA tief verankert und eigentlich sich es die Gründungsväter der USA welche die demokratischen Konzepte entwickelten und auch umsetzten.

Was in Europa in Frankreich als Philosophie im Zeitalter der Erleuchtung entwickelt und in D unterdrückt wurde, wurde in den USA, so weit wie praktisch möglich, umgesetzt. In Wirklichkeit leben die Deutschen etwa ein Drittel der Zeit unter einer Demokratie, verglichen mit den US Bürgern. Ausnahmen sind in den USA die Sklaven, und in D die DDR Bürger, welche kürzere Demokratieerfahrung mitbringen.
Die Institutionen der USA besitzen dementsprechend eine viel größere Glaubwürdigkeit, verglichen mit D.

Man muss sich um die USA also weniger Sorge machen und die Idee dass man dort die parlamentarische Opposition aus politischen Gründen auf Eis legt wie z B in Berlin, wäre total absurd.

Aber ein Teil der grundlegenden Werte wird manchmal aus politischen, wirtschaftlichen und internationalen Gründen zeitweise herabgestuft.
International, muss man sich möglicherweise auf Werte auf dem niedrigsten gemeinsamen Nenner einstellen.
Wo der Pegel liegt wird sich noch zeigen, aber die berühmte Flexibilität der Kanzlerin wird sich hier bestimmt zum Gewinn aller, zeigen.

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spon-facebook-10000122439 17.11.2016, 13:37
105.

Zitat von mostly_harmless
Seltsamerweise sagen die Flüchtlinge selbst das Gegenteil dessen, was Sie behaupten. Die Mehrheit ist nämlich nach eigenen angaben vor Assad .......
Sie sind also der Meinung , den Spiegel zu zitieren ,bringt uns der Wahrheit naher ? Da bin ich aber ganz anderer Meinung , ich bin auch manchmal in Hamburg , und habe dort zufallig einige Syrer beim Einkauf getroffen , die wurden ihnen eine Antwort geben , die sie nicht so schnell vergessen wurden . MFG.

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spon-48a-4mg0-2 17.11.2016, 13:38
106. Keine Konkurrenten in Sicht

Zitat von Öko Nom
Es ist an der zeit über Alternativen zu Merkel nachzudenken. Die Voreingenommenheit und die offene Abneigung zum gewählten Präsidenten der USA sind für Deutschland eine große Gefahr, für jeden Bürger hier, der von guten wirtschaftlichen Verhältnissen zur USA lebt. Merkel ist offensichtlich zu voreingenommen als dass sie eine gute Zusammenarbeit mit Trump erreichen kann. Die CDU ist gut beraten, nun über unbelastete Alternativen nachzudenken, das ist sie dem Wohl Deutschlands und seiner Bürger sogar schuldig!
Alternativen zu Merkel? Wer sollte das denn wohl sein? Sie hat in der Vergangenheit alles eliminiert, was ihr als Konkurrent hätte erwachsen können (Koch, Merz etc.). Jetzt steht die große stolze Volkspartei CDU bei der nächsten Wahl da und wird ein Desaster erleben.
Dieses unüberlegte und völlig kopflose "Wir schaffen das" wird Frau Merkel die nächste Wahl kosten. Den Linksruck der letzten 10 Jahre haben ihr viele zähneknirschend noch verziehen.
Bei "Wir schaffen das" wird das nicht mehr so sein, da es den Kern der Konservativen berührt. Viele werden sich abwenden, die AfD wählen oder die FDP oder einfach zu Hause bleiben. Als Ergebnis bleiben zwei große Volksparteien zurück, die dann um die 20% dümpeln werden. Die SPD schlägt Steinmeier als BP-Kandidaten vor und die CDU hat... richtig: gar nix.
Merkel hat die CDU derart ausgesaugt, so daß nur noch eine Marketing-Hülle übrig geblieben ist. Damit kann man keine Wahl mehr gewinnen.

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mc6206 17.11.2016, 13:42
107. Deutschland macht es wieder

Wie schon ein paar mal in der deutschen Geschichte hat es Merkel wieder einmal geschaftt, Deutschland zu isolieren. Zum Glück ist Deutschland keine aggressive kriegerische Macht mehr, aber eine Politik die zur Isolation führt kann nicht gut sein.

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HeisseLuft 17.11.2016, 13:45
108. Ja, aber nicht nur

Zitat von Dengar
Originär dürften wohl Bevölkerungsexplosion, eine historische Dürre und damit einhergehend Landflucht und Mangelversorgung ausschlaggebend für die Aufstände gewesen sein. Zu diesem Schluss kommen zumindest Forscher der NASA. hhttp://www.huffingtonpost.de/2016/03/16/nasa-duerre-naher-osten_n_9475504.html
Oh, dann wären im benachbarten Irak ja die Amis entlastet? Denn da wird die Dürre doch auch Auswirkungen haben? Und das Agieren der USA war gar nicht die Ursache?

Tut mir leid, mal im Ernst: das was sie oben anführen ist ohne Zweifel berechtigt und ein Teil der Erklärung, aber Auslöser war ebenso das als wenig fähig und korrupt empfundene Regime. Das nun seit vielen Jahrzehnten herrscht, des Öfteren mit "Wahlergebnissen" von 100%. Welches dann im falschen Moment auf die alten Repressionsmittel zurückgriff, und selbst Kinder foltern ließ. Kinder, die nichts weiter getan hatten, als "falsche" Graffiti zu malen.

Und somit ist Ihr Post auch nicht wirklich tauglich als Widerspruch zu ihrem Vorredner. Er ergänzt nur ein paar Gründe, für die das Regime wenig oder nichts konnte.

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stefan7777 17.11.2016, 13:45
109. Der einzig interessante und hoffnungsvollste Satz:

"Eine der Möglichkeiten wäre, sich stärker Europa zuzuwenden und mehr dafür zu investieren, den Kontinent zu einem Gegenentwurf zu den USA machen."

Es wäre ein echter Gewinn, wenn aus den Transatlantikern (gerade auch in den Medien) gestandenen Europäer würden. Das muß auch nicht unbedingt nur von Merkel forciert werden! Aber gerade in den nächsten Jahren werden wir uns entscheiden müssen welchen Pfad wir lang gehen wollen. Und eines scheint wohl mit Trumps Wahl dem letzten (also auch Herrn Fleischhauer) klar geworden zu sein: Die USA taugt nicht als Vorbild für uns in Europa. Damit meine ich nicht nur, aber ganz im besonderen die Art, Waffen als die Lösung der Krisen auf der Welt zu betrachten. Naja, an Lockerheit, Mut und Selbstvertrauen fehlt es noch etwas. Wir haben sehr viel in Europa, was wir in diesen Gegenentwurf schreiben würden!

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