Forum: Politik
Merkel und Trump - das kann ja was werden
AFP

Vor dem Treffen mit der Kanzlerin schwärmt Barack Obama vom Verhältnis zu Deutschland. Aber mit Donald Trump steht die Beziehung zwischen Berlin und Washington vor völlig unkalkulierbaren Zeiten.

Seite 16 von 20
knok 17.11.2016, 15:10
150. Washington-London-Paris?

War schon immer eine Achse. Nur, dass Theresa May und nicht Nigel Farage Premierministerin ist und Marine Le Pen zwar höchstwahrscheinlich in die Stichwahl kommt, die Chancen auf die Präsidentschaft aber (anders als bei Trump) gering sind. Trotzdem ist das, was gerade geschieht, besorgniserregend. Da erwarte ich auch mehr, deutlichere Worte von Personen des öffentlichen Lebens.

Beitrag melden
menefregista 17.11.2016, 15:11
151. Obama und Merkel

Zitat von DasEinfacheVolk
Merkel ist definitiv die falsche Person um mit Trump fertig zu werden. Den kann man nicht "wegmerkeln". ( Für alle die es nicht wissen. Googelt mal "merkeln". Fast Jugendwort des Jahres 2016 geworden )
Obama hat sich gut mit Merkel verstanden, weil er genauso ein Phrasendrescher und Loftbaloon-Pumper, wie Merkel ist. Die haben das Problem beide ausgesessen und mit eine riesigen Berg von Staatsschulden sich aus der mit-galoppierenden Misere immer für den Moment rausgekauft. Mit Trump wird es konkreter sein und er wird unangenehme Fragen auf den Tisch bringen ( Nato 2 % Finanzierung, Ukraine-Konfliktbeendigung, Syrien-Krieg, IS-Bekämpfung mit Deutschen Waffenlieferungen und Truppen vor Ort ), die Merkel nur mit ein paar Luftblasen der "Menscchenwürde und Rechtsstaatlichkeit " anstatt mit konkretem Beitrag begegnen kann. Wen die Merkel schon Quantanamo wegen Rechtsstaatlichkeit schließen lassen will, dann kann doch Deutschland den 400 Insassen Asyl gewähren. Zu den Tausenden die da als potentielle Terroristen illegal ins Land gekommen sind, wäre dies als zusätzliche Gefahr zu werten, nicht die Rede wert. Alles andere ist politischer Ideologie-Dampf, der die Handlungsunfähigkeit dieser GroKo-Regierung legitimieren soll. Mit trump geht diese EU-weite Show rund um die Zuklunft des Transatlantik-Bündnisses zu Ende. So blöd sind die Amis als Wähler auch wieder nicht, um das nicht durchschaut zu haben, dass es hier um die Wiederwahl Merkels geht und nicht um US-Interessen.

Beitrag melden
chk23 17.11.2016, 15:13
152.

Zitat von mijaps
Wo sind denn nun die 50.000 Berliner die erst neulich gegen das von Obama angestrebte Freihandelsabkommen demonstriert haben? Alle umgefallen und nun dafür ? Ist schon merkwürdig, wie es so geht mit den von den Vollfinanzierten-Öffentlich-Rechtlichen gesteuerten Massen. Wie weggeblasen die ganze Hysterie um TTIP ?
Was hat das Ganze mit angeblich "Vollfinanzierten-Öffentlich-Rechtlichen gesteuerten Massen" zu tun? Und was genau haben Sie von den 50.000 Demonstranten erwartet?

Beitrag melden
beppi 17.11.2016, 15:14
153. Hört auf

rumzuätzen! Die Wahl ist gelaufen, und nun muss es weitergehen. Ich bin enttäuscht, dass sich Spon in Fatalismus und Wut ergibt und möchte nichts mehr auf diesem Niveau vorgesetzt bekommen.

Beitrag melden
blitzunddonner 17.11.2016, 15:14
154. ganz einfach: trump ist doch ein sohn der pfalz, pelzer also.

ganz einfach: trump ist doch ein enkelsohn der pfalz, pelzer also. da könnte er doch einen deutschen pass beantragen. doppelpass-amis gibt es doch.

dann schafft er es noch sich für die bundestagswahl 17 als kanzlerkandidat der afd aufstellen zu lassen. dann wäre er potentiell chef von usa UND deutschland. oder steht in der us- oder deutschlandverfassung, dass das nicht geht?

da seine mutter schottin ist, könnte er auch dort defilieren und somit schottland (der britische rest kommt freiwillig mit) und deutschland als neue bundesländer begrüßen. schottland brauch nicht viele mauern und in deutschland stehen ja noch die baupläne - zumindest nach westen.
hach, autokratischer deutschländer: kann er sich zwischen putin und trump entscheiden?

Beitrag melden
yadi 17.11.2016, 15:15
155. Meinungsmache

Obamas Lobgesänge auf die Kanzlerin wirken fortgesetzt immer mehr wie Ermahnungen an Kinder, auf die Mutti zu hören. Denn die hat immer Recht, auch wenn Kind das noch nicht so richtig einsehen will. Oder bedient sie einfach US-Interessen am besten...?

Beitrag melden
fatfrank 17.11.2016, 15:17
156. Ross und Reiter?

Zitat von Darwins Affe
Es wäre schon interessant, wenn Sie die Länder auch im Einzelnen benennen würden.
Machen Sie sich doch nicht selbst lächerlich: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Staaten_der_Erde

Beitrag melden
jam_butter_problem 17.11.2016, 15:17
157. Nicht Merkel, sondern Europa muss seiner Verantwortung gerecht werden

Pragmatismus ist schon angebracht, da kann ich einigen bisherigen Kommentaren schon zustimmen. Man sollte also erstmal abwarten, welche Richtung die USA unter Trump einschlagen. Dennoch denke ich schon, dass Europa diese Situation ein bisschen als Weckruf verstehen sollte, sich von den Amerikanern aussenpolitisch zu emanzipieren. Das heisst nicht, dass man nicht zusammenarbeiten kann aber es sieht schon danach aus, dass die USA kein zuverlaessiger Partner mehr sein werden. In "Europa" liegt auch das Stichwort. Eine Antwort auf die drohende Erosion der trans-atlantischen Beziehungen kann nur ein Ende europaeischer Kleinstaaterei sein. Wir muessen dazu in der Lage sein selbst aussenpolitische Akzente zu setzen, was denke ich ein Stueck weit schon geschehen ist, und auch unsere Verteidigungsstrategie ueberdenken, denn auf die Nato wird man sich in Zukunft nicht mehr uneingeschraenkt verlassen koennen. Ich denke existierende Plaene innerhalb der EU Verteidigungsstrukturen zu harmonisieren und aussenpolitische Zusammenarbeit zu staerken sind da der richtige Ansatz. Wir muessen aber auch unsere Verteidingungskapazitaeten ausweiten. Das ist kein Plaedojer fuer Interventionismus, sondern folgt einfach der Beobachtung, dass die europaeische Verteidigung nach wie vor zu abhaengig von den Amerikanern ist.

Kurzum, wenn wur wollen, dass grundstaetzliche europaeische Werte, wie Pluralismus, Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Presse- und Meinungsfreiheit auch global Bedeutung haben und geschuetzt bleiben, fuehrt kein Weg an europaeischer Einigung vorbei! Dann kann die jetzige Entwicklung global auch Chancen bieten: Die USA verloeren an aussenpolitischem Gewicht, die Welt bekaeme multipolarer und damit unter Umstaenden partizipatorischer. In dem Sinne erscheinen die dringensten Probleme der Trump-Wahl US-innenpolitisch. Das kann man in Europa kopfschuettelnd zur Kenntnis nehmen, bleibt aber den Amerikanern ueberlassen.

Beitrag melden
kv21061929 17.11.2016, 15:19
158. ja, Merkel ist sehr erfolgreich, fragt sich nur wo.

unter Merkels Politik sind zig-hunderttausende zu Billigjober geworden, die Armut ist nicht nur in Deutschland sondern in ganz Europa auf dem Vormarsch. Die Konzerne dürfen unter dieser Bundesregierung machen was sie wollen- betrügen, täuschen, tricksen- . Ein sorgenfreies Rentnerleben haben nur noch Politiker, Beamte und die Vorstände der Konzerne und ein bischen die obere Mittelschicht. Arme Rentner, arme Kinder zuhauf, marode Schulen und überall zu wenig Personal. Die schwarze Null ist ein Dogma. All das sieht Merkel nicht. Sie sieht das der Dax steigt und das die Gewinne der Konzerne obzöne Ausmaße angenommen hat. Die geschaffenen Arbeitsplätze sind zu 80% Billigarbeitsplätze. Wo soll bitteschön Merkels Verdienst für den deutschen Bürger liegen? Sie hat überall in Europa Feinde, sie hat Europa gespalten. Ist der Spiegel wirklich der Meinung, das haben die Menschen vergessen? Merkel sollte sich die Wahlblamage im nächsten Jahr sparen und endlich verschwinden.

Beitrag melden
Dengar 17.11.2016, 15:23
159. Richtig

Zitat von chk23
Das war alles sehr kalkulierbar und nachvollziehbar. Vielleicht nicht für jeden, aber es kann nun mal nicht jeder Politikexperte sein, der sich dafür hält...
Bis auf die Kosten. Aber hey, was spielen ein paar Nullen schon für eine Mandoline, und als Physikerin braucht man hierzulande auch keine Ahnung von Kernkraft zu haben, politische Ahnung reicht.

Beitrag melden
Seite 16 von 20
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!