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Merkels Flüchtlingspolitik: Die Vertrauensfrage
REUTERS

Die Kanzlerin hat die Vertrauensfrage gestellt. Nicht im Bundestag, sondern an das ganze Volk. Das war richtig - und riskant. Denn wer weiß, ob das Volk noch Vertrauen hat?

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karend 17.09.2015, 21:25
860.

"Die Kanzlerin hat die Vertrauensfrage gestellt. Nicht im Bundestag, sondern an das ganze Volk. Das war richtig - und riskant. Denn wer weiß, ob das Volk noch Vertrauen hat?"

Vertrauen und Politiker? Lachhaft. Ich vertraue keinem Politiker, aber auch den Medien nicht.

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93160 17.09.2015, 21:25
861. Ach garfield53

Deutschland ist genau so wenig rassistisch 2015 wie es 2014 war.Deutschland ist nicht rassistisch; das sind 85 Millionen Buerger.
Wenn Sie ehrlich sind, kein Mensch ist ohne Mitgefuehl fuer die fluechtenden Menschen, schon garnicht bei den Frauen und Kindern.
Ich bin sehr optimistisch was da die Menschen in der EU angeht.
Nur darum geht es nicht.Wir sollten alle mal Bruessel und die Regierungen in der EU unter die Lupe nehmen.
Glauben Sie tatsaechlich die wissen nicht was sie tun? Glauben Sie an Zufall in der Politik? Deshalb mag ich ja die Frau Merkel nicht. Die macht nichts aus Zufall. Da ist nichts spontan. Wer es noch weniger verstecken kann ist der Gabriel, ein Sarkozy. Und wer es versucht wie Frau Merkel wie der Hollande, der Hollande muesste sich ganz schnell ein neues Volk suchen. Denn ein Volk was mit zugehaltener Nase rumlaeuft entgeht keinen Présidenten.Nur, diese empfindliche Nase muss man haben in einem Volk.

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hermi16 17.09.2015, 21:26
862. man muesste mal

die ganzen Kommentare überJahre sammeln, dann nach der Wahl, wenn Merkel nicht mehr gewählt wuerde, eine neue Regierung im Amt ist die Artikel hervor holen. Wetten, die selben User wären schon wieder die selben, die meckern

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tandorai55 17.09.2015, 21:27
863. Das wäre jetzt eine einmalige Chance

dieser Kanzlerin, die in allem und jedem die Interessen Deutschlands verraten hat (Konflikt mit Rußland, Währungskrise, Flüchtlingspolitik, Familienpolitik, Unterwerfung unter Brüsseler Diktate), die Tür zu zeigen. Das muss allerdings noch politisch in korrekte Formen gepresst werden. Ein Politiker jedoch, der auch nur einen Funken Gespür für die Stimmung der Bevölkerung bewahrte, hat gar keine andere Wahl, als für die Abwahl der Kanzlerin zu stimmen. Mißtrauensvotum sofort! Wer auch immer voran geht - er wird sich der Zustimmung der Bevölkerungsmehrheit sicher sein können.

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sonic29 17.09.2015, 21:36
864. Da sollten Sie sich nicht angesprochen fühlen

Zitat von derHamlet
Guten Tag Blankenloch, dies zu der inflationär gebrauchten Floskel: "Gutmenschen", "Weltverbesserer" Eine oft abwertende Bezeichnung für alternative oder linksorientierte Menschen, die nicht am Status Quo festhalten wollen, sondern eine Veränderung, im Sinne einer Verbesserung von Mensch und Gesellschaft, anstreben. Der Begriff bringt die "Welt" und das Individuum als vermeintlicher "Verbesserer" in einem Wort zusammen. Damit können Assoziationen geweckt werden, die da z.B. lauten könnte, dass die Dimension "Welt" für jedes Individuum viel zu groß und es damit unmöglich sei, überhaupt irgendetwas zu verändern. Wer es sich nun dennoch anmaße, als Einzelner die Welt verändern zu wollen, der verdiene nun eine ironisch herablassende Bezeichnung: "Du Gutmensch!". Wer gegen Ungerechtigkeit ankämpft, weltweite Armut, Hunger und Elend vermindern möchte oder sich Gedanken über Frieden, Recht, Gerechtigkeit und Freiheit macht, wird verächtlich als "Gutmensch" oder früher "Weltverbesserer" bezeichnet. In dem fatalistischen Glauben, dass man "ja eh nichts ändern könne", werden alle, die noch Träume, Prinzipien, Ideen oder eine Vorstellung von einer besseren Welt haben, als Spinner, Träumer, Ewiggestrige und Idealisten diffamiert. Gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Verhältnisse und Strukturen werden meist als ein gottgegebener Naturzustand begriffen, gegen den man nichts ausrichten könne. Man habe sich der Realpolitik zu bedienen, pragmatisch-sachlich zu sein, statt abstrusen Ideen hinterherzulaufen, so das gängige Credo. Themen wie weltweite Gerechtigkeit und die Frage nach einem besseren menschlichen Miteinander werden als moralisierend, unsachlich und träumerisch diffamiert. Fatalismus, Resignation, Linken-Bashing und/ oder Bequemlichkeit ist eine häufige Mentalität derjenigen, die von "Gutmenschen" sprechen, um nachdenkliche Menschen abzuwerten.
Die Haltung, die Sie beschreiben, hat mit dem "Gutmensch" in Anführungszeichen nichts zu tun. Ich würde viele Aspekte, die Sie diesbezüglich nennen, vorbehaltlos auch für mich in Anspruch nehmen - ob das der Realität entspricht sei mal dahingestellt.
Die gewollt hämische Bezeichnung wird nur bei Personen verwendet, die glauben, bei der Durchsetzung der vermeintlich guten Absicht zwischenmenschliche Rücksicht und zivilisatorische Regeln über den Haufen werfen zu können (z.T. zitiert, sorry). Es soll keineswegs die gute Tat verunglimpft oder diffamiert werden. Es gehört also außer der guten Absicht noch eine gehörige Portion Demagogie und Anmaßung dazu, sich diese Schmähung zu "verdienen". In Zeiten in denen jeder noch so vorsichtig argumentierende Kritiker dieser Form von Willkommenskultur als Nazi bezeichnet werden kann sollte man dies als eine Art "Waffengleichheit" akzeptieren können. Ich denke: Jemand, der vermeintlich oder tatsächlich etwas Gutes tut, die Konsequenzen daraus aber, ohne sich um das Einverständnis zu scheren, dem anonymen Kollektiv überlässt handelt irgendwie doch unsozial.

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egmc2 17.09.2015, 21:37
865.

Zitat von Spiegelleser22
Merkel hat ja nicht gesagt wir lassen jetzt die Einwanderer, die sich in Ungarn aufhalten rein, sondern "Asyl kennt keine Obergrenze"!
Bedeutet in der Praxis aber das selbe. Wenn ich in einer solchen prekären Situation das zweite sage, dann meine ich das erste.

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jedermann020 17.09.2015, 21:37
866. Wann erhebt sich das Volk und geht auf die Straße

Wielange kann man sein Volk, dem man geschworen hat, allen Schaden abzuwenden und ihre Interessen zu vertreten, soetwas noch antun. Menschen mit Mindestlohn, jeder zweite Rentner hat unter 700€, Minijobs und, und, und. Helft erst dem eigenen Volk, bevor ihr in eurem Größenwahn die Welt retten wollt. Die Politiker wissen nicht wie es ist in einem sozialen Brennpunkt zu wohnen, als Rentner nur 700€ zu haben oder mit Mindestlohn eine Familie zu ernähren, denn es ist ihnen auch egal. Wir haben sie gewählt in dem Glauben, das sie für uns einstehen und jetzt beuten sie uns aus. Wie wollen sie Millionen Muslime mit anderen Ansichten, teilweise religiösem Fanatismus, wo Frauen und Ugläubige nichts zählen und keine Rechte haben, einfach mal so integrieren? Sie holen uns vielleicht den Krieg ins eigene Land

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Duzend 17.09.2015, 21:37
867. Am besten Weltmeister im Schuldigsein und Schuldabtragen

Zitat von olafjens
Herr Augstein ist ein Mensch, der von Geburt an ein sehr bequemes Leben hatte. Da er wirklich ein sehr moralischer Mensch ist, fühlt er sich dafür in gewisser Weise schuldig. Da es uns ja im Weltvergleich ja allen relativ gutgeht, überträgt er das auch auf sein Land.
Wie das mit der Schuld und vor allem mit der kollektiven Schuld bei den Deutschen geht, bzw. zu gehen hat, weiss man ja seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Zumindest gibt es einschlägige Einschätzungen. Die eine davon geht so:

In jedem Deutschen wohnt per Volkszugehörigkeit ein gerütteltes Mas an Üblem. Sie, die Deutschen, sind, wenn man sie in ihrem Wesen voll zur Entfaltung kommen lässt, die Verkörperung des Bösen. Als Hannah Ahrendt Jahre später von der "Banalität des Bösen" schrieb, also davon, dass es grundsätzlich an jedem Menschen zutage treten kann und wird, wenn Böses zu tun, sozial geboten ist, schuf sie sich erbitterte Feinde. Das durfte nicht sein.

Für Deutsche, ob Nazi oder nicht, war keine Bestrafung zu hart oder ungerechtfertigt, die Deutschen als solche sind ein Problemherd der Welt. Langfristige Genesung der Welt kann es nur geben, wenn die Deutschen eingedämmt oder ethnisch ausgedünnt werden.

Das Misstrauen, Herr Augstein, das hier manche Deutsche befällt, nährt sich zum Teil aus einer unbewussten Angst, selbst Frau Merkel als Kanzlerin der Deutschen huldigte dieser Ideologie. Was bei Claudia Roth das Bessere-deutsche-Werden durch Türkischer-Sein ist, wäre dann bei Angela das Lachgesichtchen im Zuge des Verdrängtwerdens. Man unterschätzt allgemein die Verlustängste, und das ist eine schwere Unterlassungssünde.

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homecat 17.09.2015, 21:42
868.

Zitat von Bezoar56
Ja, wohin schieben Sie die? Ins Mittelmeer? Laden Sie die in Syrien, Afghanistan, Irak, Eritrea wieder ab? Rollen bald die Züge wieder in den Osten mit Viehwagons wie vor 70 Jahren wollen Sie das?
Sie gehen uns hier mit ihren Bezügen zur Nazizeit auf die Nerven. Ich bin Deutsche und habe mein ganzes Leben Scham empfunden für das, was den Menschen damals angetan wurde. Aber und jetzt in dieser für uns alle anstrengenden Situation immer wieder mit solchen dummdämlichen Vorwürfen zu überhäufen, finde ich erbärmlich.
Es ist der gesunde Menschenverstand, der vielen Menschen hier sagt, dass etwas ganz schief liegt - und es ist die Angst um unsere Sicherheit und die unserer Nachkommen.

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Mundil 17.09.2015, 21:43
869. Ich denke

Man kann das schaffen. Und muss- denn es werden noch wesentlich grössere Anforderungen kommen.
Wenn nicht- ist es nicht Merkels Schuld. Sondern die von uns allen. Eine Völkerwanderung kann man nicht aufhalten. Man sollte sie assimilieren.
Denn wenn man das versucht sich dagegen zu stellen ergeht es einem wie den alten Römern. Man geht unter. ;-)

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