Forum: Politik
Merkels Krise - was muss sie tun?

Die Kanzlerin steht in der Kritik, die Regierung kommt aus den schlechten Schlagzeilen nicht heraus - was muss sich ändern bei Schwarz-Gelb?

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reikur 10.07.2010, 09:13
1.

Zitat von sysop
Die Kanzlerin steht in der Kritik, die Regierung kommt aus den schlechten Schlagzeilen nicht heraus - was muss sich ändern bei Schwarz-Gelb?
Zurücktreten, Neuwahlen

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Brand-Redner 10.07.2010, 09:24
2. Dekadenz

Zitat von sysop
Die Kanzlerin steht in der Kritik, die Regierung kommt aus den schlechten Schlagzeilen nicht heraus - was muss sich ändern bei Schwarz-Gelb?
Wenn schon nicht das Land, dann sollte Merkel wenigstens die eigene Partei vor weiterem Schaden bewahren. Dazu ist es allerdings unvermeidlich, nun endlich den spätrömisch Dekadenten den Stuhl vor die Tür zu setzen. Gelingt dies nicht, kann man Merkel & Co. nur noch eines empfehlen: Abtreten und Neuwahlen ausrufen!

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BeckerC1972 10.07.2010, 09:29
3.

Ich würde ihr einen zügigen Rücktritt nahelegen - zusammen mit den ganzen anderen "Nach der Wahl ist alles anders"-Lügnern.

Jaja, Politiker haben immer nur gelogen. Weiß ich auch. Ist aber kein Pro-Argument.

Wenn plötzlich die Gestaltungsräume der Politik vollkommen erschöpft sind und man sich eh nur "Sachzwängen" unterwerfen muss, ist der Gedanke der Kompetenzsteuerung eh hinfällig.

Bestes Beispiel dürfte wohl der Gigantenwurf "Gesundheitsreform" sein. Welch' eine Leistung.

Im Moment ist es wirklich ein Trauerspiel in Berlin. Und überall sonst auch. Die mentale Verjüngung steht aus - und der Wille, auch mal neue Wege zu beschreiten. Immerhin bedeuten neue Wege auch das Abschneiden alter Zöpfe - und das will ja niemand wirklich.

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beobachter1960 10.07.2010, 09:31
4. Schröder 2.0

Bei der CDU vollzieht sich eine ähnliche Entwicklung wie damals in der SPD.

Die Mitglieder und das Programm sind nur Makulatur, dienen der Außendarstellung, haben aber keine Funktion mehr.

Regiert und Gestaltet wird per Erlaß und auf Einflüsterung von Beratern. Und diese kommen aus "der Wirtschaft" und der Lobby. Selbstverständlich ist dann auch alles "Alternativlos", man sucht ja auch eine Alternativen mehr.

Es würde mich nicht wundern wenn jemand wie Koch demnächst mit Merz zusammen eine Partei gründet der dann der rechte Flügel der CDU zufließt.

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D0nJuAn 10.07.2010, 09:38
5. lächerlich

Wenn ich diesen Arroganten Söder noch einmal im Fernsehen sehe werf ich nen Bierkrug auf ihn. Dieses ewig intrigante zerstörerische von dieser Person ist einfach nur wiederlich. Das sagt schon alles über die Bayrische CSU aus.Wie kann man denn jeden Ansatz der eigenen Partei ständig auf dem Alter der Landespolitik und des eigenen Egos opfern. Wie Machtgeil und Egozentrisch muss ein Mensch sein, dass er sich bei jeder Gelegenheit zu Wort meldet. Die sollten sich lieber darum kümmern, dass der Rößler mit sienen Reformen weitermacht schließlich ist er noch ein paarJährchen im Amt und allein gestern habe ich 3 Interviews gelesen wo er gesagt hat, dass das ganze nur ein 1. Schritt ist um das ganze bis 2011 zu stabilisieren damit sie sich an die Struktur machen könne. Er wisse selber, dass es dabei nicht bleiben kann.

Jetzt wird dieser Mann wieder von emporlingen der eigenen Partei versucht zu stürzen. Dieses Kasperletheater ist lächerlich.

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Heiner Prahm 10.07.2010, 09:40
6.

Kohls Mädel wird auch das Aussitzen und Unionsanhänger werden diese Partei, aus welchen Gründen auch immer, weiter wählen, das hatten wir schon einmal 16 Jahre lang, wir werden es überleben.

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olleuse 10.07.2010, 09:41
7. Naiv?

"Wir müssen uns daran gewöhnen, dass Frau Merkel einen zentralistischen Führungsstil pflegt."

Das ist eben der Fuehrungsstil den sie als FDJ Kader in stalinistischer Tradition gelernt hat. Widersacher ausbooten und Intrigen spinnen. Hat die CDU wirklich geglaubt Merkel haette alles vergessen, was sie an nuetzlichem in der DDR gelernt hat nur weil sie von der FDJ in die CDU gewechselt ist? Da hat die Beschwerde der Mittelstandsvereinigung eine leicht naive Anmutung.

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ewspapst 10.07.2010, 09:43
8.

Zitat von sysop
Die Kanzlerin steht in der Kritik, die Regierung kommt aus den schlechten Schlagzeilen nicht heraus - was muss sich ändern bei Schwarz-Gelb?
Ganz einfach: Schwarz/Geld muss nur in den "bösen" Medien die Chefredakteure auswechseln. Einen Müller-Vock kann man überall bekommen.

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michiwe 10.07.2010, 09:48
9. schröder 2.01

Zitat von beobachter1960
Bei der CDU vollzieht sich eine ähnliche Entwicklung wie damals in der SPD. Die Mitglieder und das Programm sind nur Makulatur, dienen der Außendarstellung, haben aber keine Funktion mehr. Regiert und Gestaltet wird per Erlaß und auf Einflüsterung von Beratern. Und diese kommen aus "der Wirtschaft" und der Lobby. Selbstverständlich ist dann auch alles "Alternativlos", man sucht ja auch eine Alternativen mehr. Es würde mich nicht wundern wenn jemand wie Koch demnächst mit Merz zusammen eine Partei gründet der dann der rechte Flügel der CDU zufließt.
danke beobachter, mir sind beim lesen des artikels die gleichen gedanken gekommen. die frage dich ich mir noch stelle, lautet: ist überhaupt noch ein anderer stil in der politik möglich? oder geht der innerparteiliche kampf um einfluß und macht auf kosten der demokratie?

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