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Merkels Reaktion auf Brexit-Antrag: Wir können ja Freunde bleiben
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Nach dem Austrittsantrag der Briten gibt sich Kanzlerin Merkel betrübt, aber kompromissbereit: Großbritannien und die EU sollten nach der Scheidung "enge Partner" bleiben. Deutschland sei gut auf die Verhandlungen vorbereitet.

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Ezechiel 29.03.2017, 18:23
10. Die Briten wollen ...

nur aus den Pflichten und Verpflichtungen. Die EU-Mitgliedsrechte wollen sie allesamt behalten. Das werden sich auch bekommen. Wahrscheinlich haben schon alle Wirtschaftsbosse bei Merkel und Schulz an gerufen und die willenlos machenden Zauberworte Umsatz- und Wachstumseinbusen und Arbeitsplatzverlust fallen lassen, und schon läuft alles für die Briten. Die entfallenden EU-Zahlungen der Briten übernimmt natürlich die BRD.

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Knackeule 29.03.2017, 18:27
11. Bye Bye

Bye, bye, Britains, alles Gute auch. Keiner wird Euch sonderlich in der EU vermissen, von Euren Beitragszahlungen mal abgesehen. Aber ich ahne schon, wer diese jetzt wegfallenden Zahlungen übernehmen wird.....

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Ezechiel 29.03.2017, 18:31
12. Das glaube ich nicht.

Zitat von wum1
Was offenbar noch wenig bewusst ist:Bislang gibt es ja noch die regel, dass Mehrheitsentscheidungen blockiert werden können, wenn entweder Länder mit einem bestimmten Anteil an der gesamtbevölkerung oder eine qualifizierte Mherheit der EU-Mitglieder dagegen sind. Ohne GB kann die BRD von den Südländern nunmehr locker überstimmt werden, etwa wenn es um gemeinsame Schulden geht, um Vereinbarungen über Sozialleistungen usw. Da kommt einiges an Zahlungsverpflichtungen auf Deutschland zu! WUM
Sie wollen doch nicht sagen, dass die Mittelmehrstaaten mit ihren Stimmen eine EU-Schuldengemeinschaft und die immer schon gewollte Transferunion (Geld von Nord nach Süd) beschließen kann, ohne das Deutschland als Hauptzahler sich dagegen wehren kann ?
Eben so die Zusammenlegung unserer gut gefüllten Sozialkassen mit ihren leeren. Das glaube ich nicht.

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Proggy 29.03.2017, 18:37
13.

Zitat von wum1
Was offenbar noch wenig bewusst ist:Bislang gibt es ja noch die regel, dass Mehrheitsentscheidungen blockiert werden können, wenn entweder Länder mit einem bestimmten Anteil an der gesamtbevölkerung oder eine qualifizierte Mherheit der EU-Mitglieder dagegen sind. Ohne GB kann die BRD von den Südländern nunmehr locker überstimmt werden, etwa wenn es um gemeinsame Schulden geht, um Vereinbarungen über Sozialleistungen usw. Da kommt einiges an Zahlungsverpflichtungen auf Deutschland zu! WUM
Ja, Sie haben vollkommen recht.
Das wird eine der 'überraschenden' 'Side efects' des Brexit sein, denen die die meisten deutschen Bürger und Medien (noch) keine bzw. zu wenig Beachtung schenken.
Es kommen schwere Zeiten auf die EU zu - außer den finanziellen Mehrbelastungen der Geberländer.
Die Nehmerländer, haben spätestens in zwei Jahren, das Sagen in der EU.

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Ezechiel 29.03.2017, 18:46
14.

Zitat von Proggy
Ja, Sie haben vollkommen recht. Das wird eine der 'überraschenden' 'Side efects' des Brexit sein, denen die die meisten deutschen Bürger und Medien (noch) keine bzw. zu wenig Beachtung schenken. Es kommen schwere Zeiten auf die EU zu - außer den finanziellen Mehrbelastungen der Geberländer. Die Nehmerländer, haben spätestens in zwei Jahren, das Sagen in der EU.
Da kann man gespannt sein, wie lange die Arbeitnehmerschaft der Geberländer motiviert bleibt.

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liasaeci 29.03.2017, 18:48
15.

Zitat von skater73
Es ist nicht zu ertragen, was die beiden raushauen. Da werfen die Briten der EU den Büttel vor die Füße und werden dafür von den beiden schleimend umgarnt und es geht um Kompromisse. Dieses schlimme Verhalten wird Deutschland so unglaublich teuer zu stehen kommen, dass mir schlecht wird. Wer zum Henker außer das GroKo-geführte Deutschland soll als Nettozahler noch bleiben, wenn das Signal an die Briten ist: Holt Euch nicht die Rosinen, wir bringen Sie Euch sofort. Wahnsinn!
Die Zwei sind halt Politiker und meiner Meinung nach machen sie zumindest den Punkt hier nicht schlecht. Kaputtmachen kann jeder. Was ist denn damit gewonnen, wenn man jetzt hier wie Trump rumpoltert und einfach sinnlos Geschirr zerschmeist? Zumal die Zwei mit den Verhandlungen nur indirekt vertraut sind.

Die EU wird machen und kann den "Bad Cop" spielen. Die Zwei können dann vordergründig den "Good Cop" spielen und Deutschland bleibt offiziell Freund.

Dass die deutsche Wirtschaft von einem harten Brexit evtl. mehr profitiert als verliert, wird sie denen schon mitteilen. Und wonach sich Merkel richtet, wissen wir seit fast 16 Jahren.

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baba01 29.03.2017, 18:54
16. Es nervt nur noch

Was wollen "die Briten und Merkel eigentlich"? Ich lese immer nur von Wirtschaft, schlecht für die Wirtschaft, usw.usw. usw. usw. es geht immer nur um Kohle. Europa ist aber viel, viel mehr... es geht um uns als Europäer. Es interessiert mich einen Dreck ob irgendwelche chaotischen Politiker und Lobbyisten irgendwelche Deals zum Wohle ...von wem eigentlich machen!! Wir wollen Freunde bleiben - HALLO - Am besten wir holen die 48% Briten zu uns nach Europa und der Rest = 52 % soll von mir aus auf dieser Kackinsel versauern.

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rilepho 29.03.2017, 18:57
17. Frau Merkel zeigt Mitleid mit den Briten

Hoffentlich führt das nicht zu einem ähnlichen Debakel wie der Deal mit der Türkei: Viel Zusage und gute Möglichkeit, über den Tisch gezogen zu werden. Mein Vertrauen in Frau Merkel ist weg - total!

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Ein_denkender_Querulant 29.03.2017, 19:02
18. Modell Norwegen

Es ist alles geregelt und geklärt. Norwegen zeigt den Weg, den England gehen kann oder nicht. Offen ist einzig, was mit Schottland und Nordirland passieren wird. Unseren engen Freunden sollten wir in ihrem Unabhängigkeisbestreben helfen.

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Allesdenker 29.03.2017, 19:02
19. Die EUverhandeln

muss und nicht Merkel. Heute hörte es sich auf n-tv so an, als wolle Merkel für die EU verhandeln. Lieber mal die Klappe halten , sagte Frau Klöckner im März 2016. Gibt es die EU noch?

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