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Merkels Syrien-Plan: Warum wir nicht mit Assad reden dürfen
AFP PHOTO/ HO/ THE OFFICIAL FACEBOOK PAGE OF THE SYRIAN PRESIDENCY

Kanzlerin Merkel will mit Syriens Diktator Assad reden. Ernsthaft? Mit dem Mann, der Zehntausende Tote auf dem Gewissen hat? Der deutschen Außenpolitik ist augenscheinlich ihr moralischer Kompass abhanden gekommen.

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nahal 24.09.2015, 14:42
1. Wenn schon, dann....

Wenn unsere Kanzlerin mit diesem Kriegsverbrecher und Menschschlächter reden will, wann wird Sie mit der ISIS reden?

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circul 24.09.2015, 14:44
2. Assad

ist der letzte stabilisierende Faktor in Syrien. Die Syrer fliehen nicht wegen ihm, sondern wegen IS und den sog. "Rebellen".
Und wer Kommunikation grundsätzlich ablehnt, wie der Auto) hat sicherlich ein ganz besonderes Demokratieproblem.
Bzgl. Saudi Arabien und dem äghyptischen el-Sisi und der westlichen Verlogenheit gebe ich ihm aber Recht.

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saxschneider 24.09.2015, 14:44
3. Wir müssen mit Assad reden!

Wer nicht mit Assad reden will, macht sich am Tod zigTausender mitschuldig! Um Assad kommt man nicht herum. Wenn er von der Macht entfernt wird, wird alles nur noch schlimmer. Man muss pragmatisch bleiben. Ideologie verdirbt nicht nur den Charakter, sondern bringt immer nur Unheit. Also, rein in den Dialog!

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kirchmeier 24.09.2015, 14:44
4. Gehts noch?

Zu den ersten Schritten des Friedens gehört auch der Dialog!

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linx 24.09.2015, 14:44
5.

Naja, die Leute fliehen, weil sie vor vier Jahre nicht mit Assad geredet haben. Die "Taktik" des Nichtreden führt nicht zu einer Lösung

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ruediger 24.09.2015, 14:44
6.

Vielleicht ist Assad an einigen Tausend Toten schuld. Schlimm genug, aber die Einmischung des Westens (durch Wafennlieferungen, Irakkrieg, Lybien, ...) hat die Zahl sicher verzehnfacht.

Also muss man mit ihm reden.

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erni44 24.09.2015, 14:49
7. Assad

Solange Assad noch noch an der Macht ist, muss man selbstverständlich mit ihm reden.
Mit wem sollte man es sonst. Mit der vollkommen zerstrittenen Opposition? Mit dem ISS?
Mit den Russen wollen wir nicht.
Uns selber militärisch beteiligen wollen wir nicht.
Was bleibt da noch übrig?

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holger.hoefling 24.09.2015, 14:49
8. Realismus

Manchmal ist einfach Realismus gefragt. Ein moralischer Kompass ist gut - aber wenn er irgendwohin deutet wo es keinen Weg gibt, ist er nutzlos. Die Welt ist nicht immer so wie wir sie gerne hätten, und gute Vorsätze reichen nicht.

Assad mag zehntausende auf dem Gewissen haben, aber durch die Destabilisierung des Nahen Ostens indem man Diktatoren entfernen wollte noch viel mehr.

Es gilt der alte Spruch

"The way to hell is paved with good intentions".

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mouth2 24.09.2015, 14:49
9. Keine Deeskalation ohne Diskussion

Um die Situation zu entschärfen muss deeskaliert werden und dazu muss miteinander geredet werden.

Zudem geht es den Ländern in denen die USA (natürlich vollkommen selbstlos) die Diktatoren vertrieben hat nicht besser als vorher, oder? Denn wo kommen denn die ganzen Flüchtlinge her?

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