Forum: Politik
Merkels Türkei-Besuch: Die Revanche des Sultans
AFP

Europa hat Ankara lange Zeit wie einen Bittsteller behandelt. Nun reist Kanzlerin Merkel ins türkisch-syrische Grenzgebiet. Ihr Besuch zeigt, wie sehr sich das Kräfteverhältnis verschoben hat.

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espet3 23.04.2016, 10:51
1.

Herr Erdogan ist so wenig Sultan der Türkei wie Frau Merkel Königin von Deutschland.

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wachsame 23.04.2016, 10:51
2. Danke

Frau Merkel - mehr fällt mir dazu nicht ein - außer der Hinweis auf die Wahlen im nächsten Jahr.

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franz.v.trotta 23.04.2016, 10:53
3.

Merkels Politik - eine Kette von Fehlern und Versäumnissen. Jetzt muss sie in der Türkei kleine Brötchen backen.

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tommit 23.04.2016, 10:54
4. Unsinn

das Kräfteverhältniss hat sich nicht verschoben. Europa hat Angst um seinen Bauchspeck... und spannt dafür gerne andere ein als Puffer...

Die sind natürlich im Informationszeitalter nicht mehr so dumm als sie mal waren.... aber Erdogan wird auch noch irgendwann für Schlagzeilen sorgen es ist bei dem EGO
nur eine Frage der Zeit...

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syracusa 23.04.2016, 10:56
5. dieser Sultan merkt noch nicht mal ...

Dieser Möchtegernsultan merkt noch nicht mal, wie sehr er sein Land damit isoliert und ihm langfristig extrem schadet. Eine EU-Mitgliedschaft der Türkei dürfte damit selbst bei den bisherigen Fürsprechern für sehr, sehr lange Zeit ausgeschlossen sein. So ein Land als Mitglied der EU wäre der Albtraum ...

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auf_dem_Holzweg? 23.04.2016, 10:59
6. und vergessen wir es mal nicht:

die Flüchtlingswelle ist ein Ergebnis jahrelang komplett versagter Außenpolitik - natürlich nicht nur die Deutschlands, auch USA und aller Europa-Staaten, aber alles fiel in den Zeitrahmen in dem Frau Merkel für Deutschland verantwortlich ist und genau in diesem Zeitrahmen hat sich Frau Merkel als "Leiterin der EU-Staaten" stark gemacht und sämtliche Entscheidungen beeinflusst. Besonders unter Aussenminister Westerwelle ist eine Nullinie für die gesamte Zeit im Bereich Aussenpolitik zu verzeichnen. Merkel hat das bewusst geduldet da sie unbedingt an der Macht bleiben wollte. Den Preis dafür zahlen nun nicht nur die Flüchtlinge, deren Lage im Vorfeld hätte vermieden werden können - sondern auch das Deutsche Volk. Und damit unsere Kinder, die nun über Generationen eine andere Kultur erleben werden als wir sie noch in unserer Kindheit hatten. Das dies eine positive Entwicklung ist wagen die meisten Deutschen zu bezweifeln - die bisherigen Erfahrungen zeigen eher das Gegenteil in jeder Hinsicht. Und nun müssen wir auch einen Herrn Ergogan für "voll" nehmen obwohl er täglich zeigt wie sehr seine Einstellungen von der westlichen Welt abweichen.

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elektrofachkraft 23.04.2016, 11:03
7.

"Die EU braucht die Türkei mehr als die Türkei die EU." Das stimmt inzwischen leider, weil unsere Politiker keine andere Lösung parat haben, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen. Dann lässt man die Türkei eben Flüchtlinge aufnehmen, die diese ohne Verfahren oder die Möglichkeit des Protests wieder nach Hause schickt, ungeachtet der politischen Situation im Heimatland. Und da die EU und die Türkei jetzt fast auf einer Wellenlänge sind, kann man das Beitrittsverfahren der Türken ja beschleunigen. Aber Orban UND Erdogan halte ich persönlich nicht aus, da werde ich selbst zum Asylsuchenden.

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salomohn 23.04.2016, 11:05
8. Lasst es ihn doch auskosten

Es ist der deutschen Regierung und der EU vermutlich komplett egal, ob Erdogan einen Höhenflug hat. Hintenrum wird er belächelt und tut was er soll.

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Heigoto 23.04.2016, 11:06
9. Unerklärlich

wie gestandenen Politikern solche Fehler wie das Abkommen mit der Türkei in der Flüchtlingsfrage unterlaufen können. Jeder hätte doch sehen müssen, mit wem er sich da einläßt. Wie ich schon vor Monaten sagte: Wer solche Vertragspartner hat, braucht keine Feinde mehr.

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