Forum: Politik
Merkels USA-Politik: Die Unterwerfung
REUTERS

Donald Trump ist ein Präsident wie aus einem Bilderbuch der DDR: ein amerikanischer Imperialist. Angela Merkel sollte sich an ihre Schulzeit erinnern - und in den anti-imperialistischen Kampf ziehen. Macht sie aber nicht.

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u-bahner 21.05.2018, 17:28
10. Merkel schadet damit auch der CDU...

... denn die CDU ist zwar klassischerweise Amerika-freundlich, aber steht gemäß ihrem Namen und ihrer Historie auch für christliche, demokratische und europäische Grundwerte. Wenn Merkel sich Trump einfach unterwirft, zerstört sie damit alles, was Generationen seit dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut haben.
Deutschland ist nicht mehr das kaputte, handlungsunfähige Land, das es 1945 war, sondern hat seitdem eine 70jährige demokratische Geschichte. Spätestens die 68er (West) und die "89er" (Ost) sollten uns gelehrt haben, dass Demokratie mit friedlichem, zivilem Ungehorsam verteidigt werden muss - auch wenn der Gegner übermächtig scheint.
Nicht nur im Osten wird die CDU massiv Wähler verlieren, wenn sich Frau Merkel weiterhin dem absolut unmoralischen, narzisstischen Tyrannen Trump anbiedert. Angela Merkel wird zur Gefahr für unser Land und für die CDU, wenn sie dem US-Präsidenten aus der Verachtung alles Russischen und Vergötterung alles Amerikanischen weiter hinterherläuft. Man mag es verstehen, dass sie beide Gefühle aus ihrer Jugend kennt, aber die USA sind nicht mehr der Hort des Fortschritts und der Demokratie, wie sie es vielleicht früher einmal waren, und auch Russland ist nicht mehr der feindliche Besatzer Osteuropas.
Gefragt ist eine Kanzlerin mit demokratischen Prinzipien, die sich ein eigenes Bild von den Geschehnissen macht und nach moralischen Grundsätzen handelt. Dafür bin ich auch gern bereit, auf die Straße zu gehen.

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sischwiesisch 21.05.2018, 17:36
12. Nee

Zitat von harryhorst
Nicht oft, aber hier stimmt die Analyse Augsteins. Ja, es ist zum Heulen mit dieser Kanzlerin, und das seit fast 3 Jahren. Zu allem von ihr angerichteten Schaden kommt immer wieder der nächste. Und wir sind so dämlich und haben sie gewählt und würden sie laut Umfragen auch jetzt wieder wählen - weil alle Alternativen noch schlimmer sind. Das ist fast wie in den USA, wo Trump nur gewinnen konnte, weil Clinton auch unwählbar war.
Trump konnte gewinnen, weil es ein lächerliches Wahlsystem zuließ, daß jemand mit 2,8 Milllionen Stimmen weniger Sieger wurde.
Schon damals untergrub Trump die Demokratie in den USA mit der Lüge, einige Millionen Stimmen wären unberechtigter Weise an Clinton gegangen und er werde das beweisen.
Angeblich millionenfacher Wahlbetrug in Virginia, New Hampshire und Kalifornien
Aber wahrscheinlich weiß dieser das gar nicht mehr. Man kann ja als pathologischer Lügner schon mal den Überblick verlieren.

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omanolika 21.05.2018, 17:38
13. @Americanet #2

Sich ja vom ganzen Land abzukehren,
würde einem nichts Gutes bescheren,
aber alles mitmachen sollt man nicht,
denn einige Dinge sind einfach Pflicht,
zum Beispiel nicht nur treu zu bleiben,
wenn die Amerikaner neue Krige antreiben...

Und woher wissen Sie, dass Trump nicht länger seinen Mist erzählt?
Schließlich könnte es sein, dass man ihn tatsächlich wiederwählt...

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salomon17 21.05.2018, 17:38
14. Wo wäre Europa

und WAS wäre Europa, wenn die vermeintlich Schwächeren sich nie gegen die vermeintlich Stärkeren zur Wehr gesetzt hätten? Unsere Werte haben wir gelebt, als aufbegehrt wurde: in der französischen Revolution, im Prager Frühling, in Leipzig ("Wir sind das Volk!") - Und jetzt wollen wir kuschen vor einem Mann, der keine Werte kennt, außer dem des Geldes? Nein Frau Merkel, ohne mich, dann schnalle ich lieber den Gürtel enger und pfeife auf ALLES, was aus Amerika kommt: McDonalds, Amazon, Google, Apple, Microaoft und wie sie alle heißen.

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mariblu 21.05.2018, 17:43
15. Die Gesellschaften sind krank

Und ihre führenden Politiker wahrscheinlich nur das Abbild. Mittlerweile bin ich der Ansicht, dass nichts aus Zufall passiert und politisch gewollt ist. Nur fallen viele Bürger darauf herein und erkennen offensichtlich nicht ihre "Metzger". Merkel fehlt einfach als gelernter "DDR-Bürgerin" der background der westlichen Geschichte, deshalb kommt da auch nichts. Und der J. Fischer als Opportunist hat auch immer nur das vertreten, was ihm persönlich nutzte. Die Amerikaner mit ihrer Geschichte kennen ja leider auch nur ausmerzen dessen, was nicht gefällt. Insofern sind die politischen Handlungen leider auch logisch. Leider nichts dazugelernt! Wo sind unsere Öffentlichen Proteste gegen eine solch ... eiss Politik?

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Horatio Caine 21.05.2018, 17:43
16. In den Jahren der Merkelregierung habe ich eines begriffen...

...wenn diese Frau etwas tut dann hat es der Wirtschaft zu dienen, economy first. Amerikanische Handelssanktionen schaden Deutschland, na dann unterwerfen wir uns. Der neue amerikanische Botschafter hat mit seinem Tonfall die Wirtschaftsbeziheungen zu Iran "sofort" einzustellen, genau den Tonfall benutzt denn der Deujtsche braucht, den Befehlston.

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didi2212 21.05.2018, 17:43
17. Risiko!

Ob ein Herr Augstein als Kanzler auf die ca. 111 Milliarden, die im Handel mit den USA erwirtschaftet wurden aufs Spiel setzen würde? Dann vielleicht doch lieber Zähneknirschen?

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alfredov 21.05.2018, 17:45
18. Ein Kommentar zum nachdenken

Da bin ich anderer Meinung. Ich heiße auch nicht alles gut was Herr Trump macht, aber in einigen Sachen hat er für mich Recht. Das Mullah - Regime im Iran ist teuflich und sehr gefährlich. Es mischt sich im Nahen Osten in viele Länder ein. Mit welchem Recht. Der Krieg ist laut Herrn Putin in Syrien so gut wie beendet. Aber was macht der Iran noch dort? Warum zieht er nicht ab? Er rüstet gegen Israel auf syrischem Boden auf. Das ist Tatsache. Also bin ich froh dass die USA dem Iran die Stirn bieten. Wenn es nach Frau Merkel gehen würde dann würde das Abkommen weiter bestehen und Iran hätte im Jahr 2025 die Atombombe. Das ist eine große Dummheit von Seiten unserer Kanzlerin, von Herr Macron und von Frau May diese Abkommen weiterhin zu verteidigen. Innerlich ist es auch ein heimlicher Kampf um Geltungsbedürfnis und Macht. Leider haben Frau Merkel, Frau May und Herr Macron diesen Kampf oder Streitigkeiten meines Erachtens verloren. Damitt zeigt Herr Trump auch mal auf insbsonderer Weise dass Frau Merkel nicht mehr die First Lady Europas ist.

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romeov 21.05.2018, 17:50
19. Merkel ist aus der Spur

Ich habe das Gefühl, sie sitzt wie eine Beamtin, ihre letzten vier Jahre ab. Danach wird sie die Partei in das politische Nichts geführt haben.

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