Forum: Politik
Merkels weinende Schülerin: Özoguz macht Flüchtlingsmädchen Hoffnung
REUTERS

"Oft konnten wir eine Lösung finden": Die Flüchtlingsbeauftragte Aydan Özoguz glaubt nicht, dass der weinenden Libanesin aus Merkels Bürgerdialog die Abschiebung droht. Niemand wolle gut integrierte Menschen wegschicken.

Seite 1 von 10
claus.w.grunow 17.07.2015, 05:41
1. Gut integriert?

Vor allem die Integrierung der Flüchtlinge ist ein Problem in der EU und in D. Man erfährt über den Zustand zu viel Negatives. Dann heißt die Lösung einfach und schlicht Rassismus und mehr Geld, so das "Bashing" der Kanzlerin. Solche "weinende Kinder" aus dem Flüchtlingsmilieu sollten nicht für billigen Populismus mißbraucht werden. Diese Schicksale sind dazu wirklich nicht geeignet, Frau Aydan Özoguz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
politicsprofiler 17.07.2015, 05:55
2. Europapolitik versus Mitleid

Wer hat nicht Mitgefühl mit diesem Mädchen. Große Diskussion um Empathie-Reaktion der Kanzlerin. Spon zeigt m.E. seltsame Reaktion. Eine 10-minütige Episode am Rande der Geschichte mutiert zum Nachrichten- und Foren-Spektakel, die eine Grundsatzentscheidung europäischer Dimension politisch und finanzieller Art bei weitem in den Schatten stellt. Ablenkungsmanöver? Bitte doch auch den Champagnersozialisten seine Beurteilung angemessen abzugeben. Eine 5-seitige Abhandlung nebst Kommentaren führender Staatsrechtler und Psychologen mit weltweiter Reputation erscheint mir angemessen. Von Herzen lieber Gruß an sympathische Akteure, Mädchen und Mama Merkel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
m76 17.07.2015, 05:58
3. Medienwirksam

heulen, auf die Tränendrüse drücken und schon finden wir eine Lösung. Auch wenn kein Asylgrung vorliegt egal. Auf die Art und Weise erodiert das gesamte System. Nicht jeder kann bleiben ist ein wahrer Satz. Fair wäre nur diejenigen die eben nicht bleiben können innerhalb kürzester Zeit zurückzuschicken, als ihnen falsche Hoffnungen zu machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tegele 17.07.2015, 06:34
4. Niemand wolle gut integrierte Menschen wegschicken.

stimmt doch gar nicht , kenne sogar mehrerer fälle .
So was passiert täglich , immer und immer wieder Erwachsene kann man so was vielleicht antun weil sie das vielleicht verarbeiten können , aber Kinder die hier aufgewachsen sind und Deutschland besser kennen als das Heimatland der Eltern finde ich abartig

Beitrag melden Antworten / Zitieren
japhet 17.07.2015, 06:41
5. Hoffnung machen allein ist falsch!

Wenn es gute Gründe für den Verbleib der Familie des weinenden Palästinenser-Mädchens und keine Gründe dagegen gibt, dann sollte man den Fall entsprechend prüfen und das Bleiberecht bestätigen. "Hoffnung zu machen" ist aber der falsch Ansatz.
Wir erleben es gerade, dass Hundertausende wegen der Hoffnung auf ein besseres und weniger mühseliges Leben nach Europa und dort häufig nach Deutschland streben, welche nach unserer Gesetzeslage (auch die gehört zur "freiheitlich demokratischen Grundordnung!) weder Asyl noch ein Bleiberecht aus anderen Gründen zusteht. Ich beobachte mit Sorge, dass es in unserer Gesellschaft immer mehr Menschen gibt, welche jeweils für sich entscheiden wollen, ob Gesetze "gut" oder "schlecht" sind, ob man sich an sie halten soll oder muß oder eben nicht. Wer hier am lautesten schreit und am meisten Menschen auf die Straße bringt, scheint sich immer häufiger dann auch bei dieser Beurteilung der Rechtslage durchzusetzen. Das können zahlreiche Demonstranten gegen eine Flüchtlingsunterkunft sein, die es zuweilen schaffen , dass diese Unterkunft dann nicht in der geplanten Form eingerichtet wird. Das können aber auch Lichterketten sein, welche dann dazu führen, dass ein Wirtschaftsflüchtling nicht abgeschoben wird, weil er ja so lieb ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Valis 17.07.2015, 06:41
6. Besser als...

die Kanzlerin hätte man das Problem nicht lösen können! Falsche Hoffnungen machen um gut anzukommen kann jeder!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ditor 17.07.2015, 06:55
7. Der Einzelne ist nett, kommt aber nicht allein

Man muss auch konsequent bleiben wenn es gerade die Wohlfühlstimmung trübt. Ein anderes Land soll unzumutbar sein weil man die hiesige Sprache spricht und schon lange da ist? Beim Weg nach Deutschland schien das kein unüberwindbares Hindernis gewesen zu sein. Die Gesamtsituation bleibt die gleiche, auch wenn jemand das niedliche Baby in die Kamera hält.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mk1966 17.07.2015, 06:56
8.

Wozu brauchen wir eigentlich noch das AsylRECHT, wenn es ständig gebeugt wird? Setzen wir ins Migrationsamt doch gleich ehemalige Flüchtlinge und lassen die entscheiden, das sichert dann jedem Asylanten die Segnungen unseres Sozialsystems. Ich glaube, den meisten Bürgern, auch vielen ehemaligen Gastarbeitern, reicht es mit der naiven Sicht auf überwiegend armutsgetriebene Flüchtlingsströme. Es sind schlicht zu viele - die Politik muss handeln!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
erstmalüberlegen 17.07.2015, 06:57
9. Fatales Signal

in Anbetracht der Tatsache das sich zehntausende Flüchtlinge in der Woche auf den Weg in die EU machen ist das eine fatale Reaktion.
Außerdem macht die Dame eine Aussage die nicht stimmt! Wir sind nicht selektiv! Können wir selektiv sein?
Wer entscheidet wer intergiert ist? Der Beamte der entscheidet sieht ein Stück Papier!!!!
Es wäre schön, wenn wir selektiv sein könnten. Dann hätte ich auch mehr Vertrauen in die ach so positiven Folgen der Integration! Muslimische Fanatiker, Familien die den Geistlichen oder das sogenannte Familienoberhaupt als erste Instanz für Recht und Ordnung sehen sind nicht das was wir brauchen. Sie verhindern auch das die deutsche Öffentlichkeit offen zu Migranten sind. Wer beschützt uns vor denen.
Die Dame sollte mal in bestimmten Bezirken in Berlin Streife fahren. Dann kann sie anstatt eines jungen Mädchen einen jungen Mann um die 20 streicheln der ein Strafregister hat das so lang ist wie sein Arm und selbiges ihn mit Stolz erfüllt.
Positiv finde ich durchaus die Aussage das es eine
schwierige Situation für die Kanzlerin war. Da stimme ich absolut zu! Ich könnte das Mädchen auch nicht abschieben! Ich bin aber auch der Meinung das wir bei der Integration selektiv sein sollten und durchaus eine Integration bei Straffälligkeit im Nachhinein wieder aberkennen sollten (1. Integrationsphase von 5 oder 10 Jahren).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 10