Forum: Politik
Merkels weinende Schülerin: Özoguz macht Flüchtlingsmädchen Hoffnung
REUTERS

"Oft konnten wir eine Lösung finden": Die Flüchtlingsbeauftragte Aydan Özoguz glaubt nicht, dass der weinenden Libanesin aus Merkels Bürgerdialog die Abschiebung droht. Niemand wolle gut integrierte Menschen wegschicken.

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bert45 17.07.2015, 09:56
60. Deutlich wird eines:

Die Diskussionsbeitraege zeigen auf:
In Deutschland gibt es viel zu wenige Auslaender ynd viel zu viele Nazis.

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figaro2013 17.07.2015, 09:59
61. Ob sich Frau Merkel...

... besser hätte verhalten können, kann man sicher diskutieren. Schlecht wäre, wenn die Schelte zum Verhalten dazu führt, dass solche Kontaktermine mit uns Bürgern nicht mehr stattfinden, und nur noch mit Distanz aus dem Elfenbeinturm regiert wird.
Man kann doch jetzt Hoffnung haben, dass direkt Erlebtes bei Frau Merkel in jedem Fall auch nachhaltig wirkt und ihre Haltung zur Integrationspolitik so ein wenig nachjustiert wird.
Loben wir sie also für die Bereitschaft, sich dem direkten Kontakt zu stellen und hoffen wir, dass zukünftige Termine nicht so gestrafft werden, dass Unvorhergesehenes nicht geschehen kann oder darf!

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deSelby 17.07.2015, 10:00
62. Nein...

Zitat von Atheist_Crusader
2. Und was wäre so schlimm daran, wenn abertausende nicht-integrierte Ausländer das Land verlassen müssen? Dann haben wir gleichzeitig auch abertausende Plätze frei für Leute die tatsächlich mit uns gemeinsam zu unseren Bedingungen hier leben wollen... und nicht bloß die Vorteile dieses Landes genießen, während sie auf die Menschen spucken. In einem Land wie Deutschland leben zu dürfen ist eine großartige Chance, die global gesehen nur wenigen Menschen zuteil werden kann. Sollten wir da nicht umso mehr darauf achten, dass wir diese Chance an Leute vergeben, die sich ihrer als würdig erweisen?
Kurze Antwort: NEIN. Ich finde diese Idee(n) in allen Ihren Facetten einfach nur Abstoßend, weil es allen meinen Vorstellungen eines liberalen Gemeinwesens widerspricht.

Ein liberaler Staat zeichnet sich gegenüber einer korporativ-identitären Staatsidee wie der eines ständischen Faschismus (i.e. Dollfuß) oder einer realsozialistischen, ideologisch untermauerten Einheitsgesellschaft (jeder beliebige frühere 'Ostblock' Staat) gerade dadurch aus, daß er die ideelle Integration ins Staats- und Glaubensgefüge gerade nicht verlangt.

In der zur Zeit völlig überzogenen Phobie vor dem "nicht Integrierten" (in anderen Zuwanderergesellschaften hat das Integrieren auch oft 4 oder mehr Generationen gebraucht), sind wir gerade viel zu leicht dabei die Idee der offenen Gesellschaft auf dem Altar einer so gar nicht vorhandenen Gemeinschaftsidentität zu opfern. Und was dabei herauskommt, ist vieles, aber ganz gewiß nicht mehr die weltoffene, liberale und der individuellen Freiheit verpflichtete Gesellschaft die wir nach 45 sein wollten.

Es gibt nicht wenige Dinge gerade ökonomischer Natur in denen uns mehr Kollektivgedanke gut täte, bei den Identitäten, Ideen und Ideologien ist dies aber ganz gewiß nicht der Fall.

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klmo 17.07.2015, 10:02
63.

Zitat von m76
heulen, auf die Tränendrüse drücken und schon finden wir eine Lösung. Auch wenn kein Asylgrung vorliegt egal. Auf die Art und Weise erodiert das gesamte System. Nicht jeder kann bleiben ist ein wahrer Satz. Fair wäre nur diejenigen die eben nicht bleiben können innerhalb kürzester Zeit zurückzuschicken, als ihnen falsche Hoffnungen zu machen.
Es geht doch um was ganz anderes: Wieso dauert das Asylverfahren bereits 4 Jahre, obwohl doch von Anfang an klar gewesen ist, dass hier ein positiver Bescheid nicht gegeben ist!

Diese Verschleppungen der Verfahren verursachen solche unhaltbaren Zustände und sind systemisch bedingt!!

Ergo, man redet ständig an den Ursachen völlig vorbei, die solche unhaltbaren Zustände produzieren.

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th.hausner 17.07.2015, 10:07
64. Charakterfrage

Politik kann verdammt hart sein, wie dieses Beispiel zeigt. Die Frage ist, ob man ehrlich ist oder vage, vielleicht nicht haltbare, Versprechen macht. Sehr kritisch ist, wenn man wie Frau Özoguz über ein so emotionales Thema spricht, der Kleinen Hoffnung macht, aber laut eigener Aussage die Details in Ihrem Fall überhaupt nicht kennt. Noch schlimmer ist das, wenn man sich Flüchtlingsbeauftragte schimpft. Ich würde jetzt gernenoch Dieter Nuhr zitieren...

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ihawk 17.07.2015, 10:08
65. Zurück in die Steinzeit

Zunächst stört mich gewaltig, wie das Kanzleramt ein 6-jähriges Kind zur Schau stellt, damit sich die Bundeskanzlerin als bürgernahe Politikerin darstellen kann - etwas was sie erwiesenermaßen nicht ist.
Von der politischen Seite mal abgesehen, halte ich dieses zur Schau stellen für groben Missbrauch von Kindern.

Im weiteren kann man sich für die meisten Beiträge in diesem Forum nur zutiefst schämen. Ist es schon wieder soweit, dass nur blauäugige, blondhaarige Menschen das Recht haben in Deutschland zu leben? Zugegebenermaßen das ist jetzt übertrieben, aber es geht doch in diese Richtung.

In Wirklichkeit ist diese unverhohlene Fremdenfeindlichkeit ein Ausdruck peinlicher Feigheit. Warum sagen diese Menschen nicht, dass es ihnen wirtschaftlich schlecht geht und stimmen bei der Sonntagsfrage für CDU/CSU und den rechten Flügel der SPD. Das liegt m.E. auch an der permanenten Medienpropaganda gegen menschenfreundliche Politiker denen die Menschen wichtiger sind als die Milliardengewinne der Industrie und der Finanzmafia.

Flüchtlinge sind auch Menschen und so sollten wir uns ihnen gegenüber verhalten.
Frau Merkel unterstützt mörderische Faschisten in der Ukraine und dafür verachte ich sie als Politikerin. So jemand sollte von Kindern ferngehalten werden.

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jesaja43 17.07.2015, 10:10
66. Ursachen bleiben unangetastet

Der Auftritt von der Bundeskanzlerin macht zweierlei deutlich. Zum einen, auch sie ist nur ein Mensch, der,wie jeder andere auch, seine Unzulänglichkeiten hat. Diese Erkenntnis ist nicht unwichtig, haben doch einige Zeitgenossen, wegen der überschwänglichen Huldigungen ihrer Person, sie schon in der Rolle der „Übermenschlichen“ gesehen. Zum anderen macht ihre Äußerung deutlich, dass angesichts des zunehmenden Widerstandes in der Bevölkerung gegen die Asylpolitik und der explodierenden Kosten, eine Korrektur fällig wird. Das ganze Elend unserer Welt passt unmöglich in den „Deutschen Sack“ hinein und löst auch keinerlei Probleme in den Krisenländern selbst, sondern schafft neue komplizierte Probleme hier vor Ort. Was man aus dem Auftritt der Kanzlerin leider nicht erkennen konnte, dass die Bundesregierung endlich aufhört, eine das Elend und die Flüchtlingsströme produzierende amerikanische, aggressive Außenpolitik zu unterstützen. Nach wie vor soll z.B die legitime Regierung Assad gestützt werden - koste es noch so viele weitere Menschenleben und werden noch so gewaltige Flüchtlingsströme erzeugt.

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J.NoName 17.07.2015, 10:27
67. @58... Nein!

Nationalität und Staatsangehörigkeit sind zwei verschiedene Paar Schuhe! Das mag kontrovers diskutiert sein, aber ich sehe das so. Frau Özoğuz ist und bleibt bis an ihr Lebensende eine Türkin, die in Deutschland geboren wurde. Ihre Kinder genauso, wenn sie nicht einen Vater deutscher Nationalität haben. Denn ein Schaf, Hund oder eine Katze zufällig im Kuhstall zur Welt kommt, ist dadurch nicht automatisch ein Kalb. Um Ihnen vorab den Wind aus den Segeln zu nehmen: ich habe rein gar nichts gegen eine Frau Özoğuz als Bürgerin in Deutschland. Aber als "Deutsche" im Sinne ihrer Nationalität kann ich sie nicht sehen.

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molokai 17.07.2015, 10:48
68. J.NoName und die Biologie

Vergleich hinken oft, dieser ist überhauppt nicht lebensfähig.
Schaf, Hund und Katze sind für sich stehende Tierarten, die sich nicht kreuzen lassen. Der Vergleich mit Menschen ist nicht nur falsch, sondern absurd, obendrein grob rassistisch. Natürlich ist Frau Özoğuz in jeder Hinsicht Deutsche. Sonst wären in Bayern die Franken keine Bayern (nicht katholisch; schwätzen anders), in Sachsen die Lausitzer Sorben keine Sachsen (geschweige denn Deutsche), und die Sorben leben schon ein paar Tage dort!!!
Wehret den Anfängen, denn wenn wir damit anfangen, kommen wir in Teufels Küche.
Mitbürgerin Frau Özoğuz!

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7-zwerge 17.07.2015, 10:50
69. Raus mit der Kleinen

wir wollen doch nicht wirklich Menschen hier behalten die sich integrieren wollen bzw. schon integriert haben. Das ist unmöglich. Behalten wir doch lieber die zurückkehrenden IS-Kämpfer, die benötigen unsere Hilfe. Die sind traumatisiert, haben die doch womöglich gemordet und getötet. Die kommen dutzendweise zurück und haben womöglich schon einen deutschen Pass. Lieber für den Verbleib von Mehmed aus München (Medienname) demonstrieren, der hatte mit 14 Jahren schon über 60 Gewaltstraftaten hinter sich. Oder für den Kalifen von Köln. Den durften wir nicht so einfach an die Türkei ausliefern, der lebte von Sozialhilfe, von Schutzgelderpressung, von Mädchenhandel usw. Der rief zur Abschaffung der Demokratie für ein Kalifat aus. Das sind ehrenwerte Mitglieder der Gesellschaft. Aber doch nicht das kleine Mädchen und ihre Familie, das stellvertretend für die integrierten Flüchtlinge steht. Bevor jetzt ein Shitstorm losgeht: das war ironisch gemeint!

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