Forum: Politik
Mexiko reagiert auf Trumps Mauerbau: Wie eine Kriegserklärung
AFP

Donald Trump leitet den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko ein - die Wut der Mexikaner ist groß. Intellektuelle, Aktivisten und Politiker fordern ihren Staatschef auf, seinen Besuch in Washington abzusagen - um der Würde willen.

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olude 26.01.2017, 07:49
1. Trampolin

Na, wenn schon, dann sollen die Mexikaner die Inlandsvermögen aller Amerikaner beschlagnahmen.

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tomatosoup 26.01.2017, 07:50
2. Sie kapieren nichts

Sie argumentieren in der Sache. Sie sagen, die Mauer war nie weniger notwendig als heute, weil mehr Leute zurückkehren als kommen. Das mag schon sein, ist aber völlig irrelevant. Sie sehen nicht, worum es geht. Die Mauer ist ein ganz großes Geschäft. Wenn Sie wissen, welches Ubternehmen sie baut, wissen Sie, warum sie gebaut wird. Sie glauben es vielleicht nicht, aber es ist wirklich wie bei George Orwell. Nur viel moderner.

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novalis28 26.01.2017, 07:55
3. Was genau macht Mexiko,

um illegale Grenzübertritte seiner Bürger zu verhindern? Nichts ? Es ist froh, dass es die Leute los ist ? Ach so.

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h_grabowski 26.01.2017, 07:55
4. Erfrischen anders

Wie ich schon in einem anderen Forum zu dem Thema schrieb:
Man kann von Trumps Charakter ja halten was man möchte, aber ein Politiker der seine Wahlversprechen einhält und nicht erst mal vier Jahre darüber debattiert und am Ende wieder verwirft, ist mal erfrischend anders, und auch für die Wähler eine ganz neue Erfahrung.
Das konnten die Wähler ja auch nicht vorhersehen, dass sich Politiker nach der Wahl an Ihre Wahlversprechen erinnern. Vielleicht wäre er ja dann gar nicht gewählt worden!?
Vielleicht wäre dies ja auch hier ein zu verfolgendes Konzept? Einfach mal im Wahlkampf realistische Punkte (Muss ja keine Mauer sein ;-)) versprechen und diese im Nachgang konsequent und zügig umsetzen!?
Mal drüber nachdenken...!?

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360° 26.01.2017, 07:56
5. Man müsse wissen, rote Linie verläuft.

Klar doch. Wenn ein Staat seine Grenzen nicht mehr schützen kann, weil ein anderer alle zu ihm durchschleust und zulässt, dass kriminelle Gruppen daran verdienen, dann ist das in Ordnung. Wenn dieser Staat dann gegen illegale Einanderer etwas unternimmt - ist das eine rote Linie.

Das kenne ich irgendwo von uns. Die Überbevölkerung weltweit wächst. Alle wollen in die - noch - wohlhabenden Staaten. So kann es nicht funktionieren. Wir werden mit Mauern zu leben lernen. Zumindest bis die Entwicklungsländer ihre Geburtenraten in den Griff bekommen.

Traurig, aber wahr.

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black-mamba 26.01.2017, 07:56
6. Mexiko hatte es doch in der Hand

Jahrzehnte hat Mexiko - wohl kaum bedauernd - zugesehen, wie seine Landsleute, die im eigenen Land kein Auskommen fanden, zu einem nichr geringen Teil illegal in die USA auswanderten. Auch Kriminelle wurden von Mexikos Behörden nicht daran gehindert, obwohl ich sicher bin, dass so mancher bekannt war. Mexiko war sicher froh, Probleme auf solch einfache und für deren Regierung risikolose Art loszuwerden. Wenn die USA (egal unter welchem Präsidenten) nun hier die Reißleine zieht ist das doch legitim. Trastisch? Ja! Aber legitim. Ich habe zu keinem Zeitpunkt mitbekommen, dass Mexiko auch nur ansatzweise vrsucht hat die USA zu unterstützen, was die Unterbindung weiteter illegaler Grenzübertritte angeht. Ich denke, die Mexijaner hätten ja wenigstens versuchen können zu zeigen, dass eine Mauer nicht notwendig ist. Haben Sie aber nicht. Jetzt ist das Geschrei groß, aber eine bessere, oder wenigsten irgendeine Alternativ-Lösung bieten sie trotzdem noch immer nicht an. Dann werden sie sich halt mit der schlechteren Lösung abfinden müssen. Und auch das ist doch legitim.

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ahartmann 26.01.2017, 07:58
7. Und

Einbrecher glauben nicht an Schlösser...

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Honk 26.01.2017, 07:59
8. Dann wird es vielleicht Zeit...

...dass Europa unterstützende Signale in Richtung Mexiko sendet. Hier könnten ganz neue Beziehungen entstehen. Bisher ist das Land - in den deutschen Nachrichten zumindest - ja nur im Zusammenhang mit der Grenze zu USA oder als Land eines Drogenkrieges aufgetaucht. Das kann doch nicht alles gewesen sein.

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Kater Bolle 26.01.2017, 07:59
9. Mit Wahlversprechen ist das nun mal so......

Er hat ja auch versprochen die US-AStaatsschulden innerhalb von 8 Jahren zurück zu zahlen.
Das wird dann wohl am Freitag per Dekret erledigt.
Ich bin gespannt wer sich mit dem Bau der Mauer die Taschen voll macht?
Bestimmt große US-Bauunternehmer?
Freunde von Mr. Trump?
3200 km Mauer just doch ein schöner Großauftrag.
Auch die 20 +X Mrd. gehen wieder auf den Deckel des kleinen Mannes.
Die Großen zahlen ja kaum Steuern.

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