Forum: Politik
Mexiko reagiert auf Trumps Mauerbau: Wie eine Kriegserklärung
AFP

Donald Trump leitet den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko ein - die Wut der Mexikaner ist groß. Intellektuelle, Aktivisten und Politiker fordern ihren Staatschef auf, seinen Besuch in Washington abzusagen - um der Würde willen.

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smoothways 26.01.2017, 11:14
260. Amerikanische Produkte

Das einzige was dazuführen wird, dass die Produkte weniger gekauft werden von Deutsche oder sogar Europäern ist der Preis ud die Verfügbarkeit. Weder Politik noch marginale Qualitätsunerschiede können Käuferverhalten bewegen.

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balouchen 26.01.2017, 11:15
261. verstehe die Aufregung nicht

Ein Land schützt seine Grenze mit einer Mauer gegen die extrem starke illegale Einwanderung und den Drogenhandel. Ich sehe.nicht, wo das Problem ist. Das ist völlig legitim

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Morpheus Nudge 26.01.2017, 11:15
262.

Zitat von Schlumperli
Nächstenliebe bedeutet nicht Selbstaufgabe. Bedeutet auch nicht, den Rest der Menschheit aufnehmen und durchfüttern zu müssen. Am besten: Hilfe zur Selbsthilfe - vor Ort.
"Selbstaufgabe" und "Rest der Menschheit durchfüttern" sind polemische/populistische Slogans und schlicht Unsinn.
Ganz abgesehen davon, dass Nächstenliebe uneigennützig ist und wir gern Helden feiern, die sich geopfert haben, um anderen zu helfen und Nächstenliebe deshalb durchaus bis zur Selbstaufgabe gehen kann.

Aber darum geht es überhaupt nicht, da auch nicht fremdenfeindlichen Menschen völlig klar ist, dass eine beliebige Menge an Wirtschaftsflüchtlingen nicht gestemmt werden kann.

[...]

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moeter1976 26.01.2017, 11:16
263. Erinnert .......

Zitat von schelmig13
wer in der USA die großen Ernten einfährt, wenn alle Illegalen nicht mehr im Land sind. Den Farmern in Texas und Kalifornien die Früchte und Baumwolle an den Bäumen verfaulen. Der Müll auf den Straßen überquillt. Die ganzen Jobs, die die Trumpies nicht machen wollen, nicht mehr bedient werden, weil keiner mehr da ist. Da bin ich gespannt...
sich noch jemand an den großen Erfolg, als deutsche Bauern statt polnischer Erntehelfer Langzeitarbeitslose beschäftigen sollten ?

Einen ähnlichen Erfolg erwarte ich in den Staaten.

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ackermart 26.01.2017, 11:16
264. Physikalische Korrektur der politischen Unkorrektheit einer Mauer

Die kinetische Energie beim Prallen auf eine Wand ist nur halb so groß wie der Aufwand, sie mit einer Gegenbewegung zu stoppen. So wie der Aufprall auf einen gleich schnell und schweren Geisterfahrer sich ja auch verdoppelt auswirkt wie der Prall an eine Wand. Wenn wir das nun aber besonders unkorrekt finden, sollten wir unsere Besuche der Chinesischen Mauer genauso befinden. So sollten wohl auch die Chinesen wieder zu einer Ausgewogenheit von Produktion und Konsumtion im eigenen Lande finden, selbst wenn sich danach viele Einwanderer dazu einfinden wollen. Denn spätestens an China wird klar, dass das letztlich Grenzen hat wie hatte, die auch nicht fieser als unsere schönen alten Stadtmauern sind. Die übrigens die längste Zeit ihrer Funktion keine militärischen sondern Waren-Handelsschranken waren.

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petromax 26.01.2017, 11:16
265.

Zitat von spiegelobild
Der Spiegel berichtet, wie die Mexikaner die Angelegenheit sehen. Das ist auch gut so, damit wurde die Chronistenpflicht erfüllt. Interessant wäre aber auch eine Information, wie die Menschen in den südlichen Bundesstaaten der USA die illegale Einwanderung erfahren und beurteilen. Ich meine, in Deutschland mit einer Tasse Cappucino vor dem PC sitzend kann man natürlich leicht dampfplaudern über die Probleme im Grenzland zwischen den USA und Mexiko. Und in deutscher Tradition alles besser wissen
..das ist ganz einfach, viele Menschen in den südlichen Bundesstaaten leben mit diesen Einwanderern z. T. friedlich Tür an Tür:

Die Hälfte der Illegalen sind Mexikaner, ihr Anteil geht seit einigen Jahren zurück zu Gunsten von Asiaten und Bürgern aus Zentralamerika. Rund jeder zwanzigste Arbeitnehmer in den Vereinigten Staaten ist illegal: 8,1 Millionen Illegale arbeiten oder suchen einen Job. Die größten Anteile von Illegalen im Arbeitsmarkt haben Nevada, Texas und Kalifornien mit jeweils rund zehn Prozent. Trump, der Enkel deutsche Großeltern, will also ein Zehntel der Arbeiter diese drei großen Bundesstaaten heimschicken.

Ferner ist über die Illegalen zu berichten, dass fast 90 Prozent schon länger als 5 Jahre im Land der unbegrenzten Möglichkeiten leben, mehr als 60 Prozent sind schon mehr als zehn Jahre in den Vereinigten Staaten, viele haben eigene Häuser.


Was daran "typisch deutsch-traditionelle" Besserwisserei ist, sollten Sie schon erklären... .

Fakt ist: Insbesondere in der Landwirtschaft und Gastronomie kommt die amerikanische Wirtschaft ohne diese Menschen nicht aus.

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Schlumperli 26.01.2017, 11:17
266.

Zitat von syracusa
Und auf gar keinen Fall ist es demokratisch, wenn ein mehrheitlich gewähltes Regime antidemokratische Maßnahmen beschließt. Das gilt auch dann, wenn diese antidemokratischen Maßnahmen Teil des Wahlprogramms waren.
Und was ist jetzt an Grenzsicherung "antidemokratisch" ?

Wohlgemerkt: Trumps Mauer soll nicht, wie in der DDR, die eigenen Leute einsperren, sondern illegale Einwanderer abhalten.
Das darf jeder Staat.

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sl2016 26.01.2017, 11:17
267.

Zitat von hanseathl
Ja da hilft wohl nur eines - Keine Coca Cola, kein Starbucks und kein Apple mehr......Heute fange ich an. Uns natürlich kein Procter und Gamble...:)))
Vergessen Sie nicht, Ihren PC zu verschrotten. Das ist auch solch amerikanisches Teufelszeug.

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spon_3409330 26.01.2017, 11:17
268. Wahnsinn

Ist der Trumpel noch zu bremsen?
Kann ihm einmal jemand erklären, wieviele Farmen auf südländische Erntehelfer angewiesen sind?
Dieser Psychopath macht Amerika nicht groß, schafft keine Arbeitsplätze, sondern nur die Gegenteile, leider.
Und leider sehen die Europäer nicht ihre Chance gemeinsam zu erstarkten und dem Lümmel Paroli zu bieten.

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denkdochmal 26.01.2017, 11:18
269. Wie wäre es mit dem

Zitat von jan07
Es sind doch Mexikaner, die zu Millionen illegal über die Grenze gehen. Und es wäre Mexikos Aufgabe, im eigenen Land Zustände zu schaffen, dass so etwas nicht mehr passiert. Die USA reagieren hingegen nur auf unhaltbare Zustände. Denn es handelt sich schließlich nicht um Flüchtlinge oder Asylsuchende, sondern um Einwanderer. Es gibt aber kein Menschrecht auf Einwanderung.
Also, überlegen Sie einmal von vorn:
Es kommen arbeitslose Mexikaner illegal in die USA. Warum?
Weil es dort Arbeit gibt.
Diejenigen, die dort Arbeit entgegennehmen, zahlen Hungerlöhne, weil sie es können und wollen.
Sie wollen es, weil sie ihren "Gewinn" maximieren wollen.
Sie können es, weil die legale Einreise der Menschen nahezu unmöglich ist und sie daher illegal dort leben (müssen).
Das ist der Hebel, mit dem sie sich jegliche - mit Verlaub - Schweinerei mit "ihren" Arbeitern/innen erlaben, und niemand geht ernsthaft dagegen vor.
Somit befinden sich die Illegalen in einem nie stehen bleibenden Hamsterrad. Wenn Sie sich darin wohlfühlen - gehen Sie dorthin!
Ansonsten: Sie sollten sich einmal Gedanken über "Menschenwürdiges Leben" machen und zwar nicht nur Sie als Nutznießer.

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