Forum: Politik
Mietprotest in Berlin: Nackte Subjekte in begehrten Objekten

Münchner Preise für Berliner Apartments - das wollen sich empörte Hauptstädter nicht gefallen lassen. Polit-Aktivisten haben die Form des Wohnungs-Flashmobs bis auf ihren Kern entblößt. Sie*tanzen nackt durch teure Mietobjekte, um Makler und Eigentümer zu erschrecken.

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Mulharste 18.10.2010, 16:23
10. -

Zitat von Hubert Rudnick
--------------------------------------------------------- Aber das ist doch nichts neues, wer in einer florierende Großstadt und dann noch ins Centrum wohnen möchte, der sollte schon über das entsprechende Einkommen verfügen. Für den Bürger mit einem kleinem....
Na da kann ich mich ja endlich zu dne Besserverdienenden zählen :-)

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mako_zero 18.10.2010, 16:32
11. Simmt.

Zitat von Hubert Rudnick
--------------------------------------------------------- Aber das ist doch nichts neues, wer in einer florierende Großstadt und dann noch ins Centrum wohnen möchte, der sollte schon über das entsprechende Einkommen verfügen. Für den Bürger mit einem....
Man sollte die Reichen lieber unter sich lassen. Die Armen und weniger Verdienenden stören einfach mit ihrer anwesenheit. Wer will schon beim Brunchen im In-Liokal diese Habenichtse am Fenster vorbeischlurfen sehen.

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Dodol 18.10.2010, 16:39
12. Mietdeckelung für den Wohnungsverfall

Verwöhnte Berliner: Anstatt den Rest der Republik dauernd anzuschnorren und noch mehr Zuschüsse und "Deckelungen" zu erjammern, sucht euch mal eine richtige Arbeit. Dann könnt ihr euch auch richtige Wohnungen leisten. Wenn ihr so weitermacht und erwartet dass eine Wohnung sich selber renoviert oder gar selber baut, dann vergammelt halt der Rest der jetzigen billigen Wohnungen irgendwann. Denn kein Mensch wird in so einem Umfeld investieren. Und dem Berliner Senat Geld leihen, um euch zu subventionieren, wird bald auch keiner mehr.

Das Rote Kreuz wird euch dann gnädigerweise Zelte (made in und gespendet von China) im Tiergarten aufstellen.

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Hubert Rudnick 18.10.2010, 16:44
13. witzig?

Zitat von Pnin
Danke, der war witzig.
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Wenn sie da witzig finden, dass der Großteil der Deutschen vom gesellschaftlichem Leben ausgeschlossen ist, dann sollten sie sich mal mit den Menschen unterhalten.
Den meisten Bürgern unseres Landes ist es nicht witzig, sie sind die Betroffenen, über die sie aber nur lachen wollen.
HR

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muhammaned 18.10.2010, 16:47
14. richtig Arbeit ist nur, was richtig weh tut

Zitat von mmueller60
Sie "machen Stadtteilarbeit". Schon klar. Im besten Fall Sozialpädagogikabbrecher, die jetzt auf Staatskosten "in Projekten" arbeiten. Und nebenbei solchen Unsinn veranstalten.
wer würde nicht lieber auf Kosten der wirklich Begüterten ebenso sinnvolle wie effektive Arbeit leisten? Anlässe dafür gibt es in diesem Land ja zunehmend - nur leider haben die Geldgeber in spe weiterhin etwas dagegen ....

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schokotanja 18.10.2010, 16:47
15. Wohnungsknappheit?

Zitat aus dem Artikel: "Bislang ist nur dann von Mietwucher zu sprechen, wenn in einer ganzen Stadt Knappheit herrscht. Die Bundesratsinitiative drängt nun darauf, das Gesetz auch auf einzelne Bezirke anzuwenden. Wenn in einem Viertel Wohnungsnot ist..."
Häh? Wenn ein Bezirk besonders begehrt ist, dann steigen dort eben die Preise. Ist doch ganz normal. Wenn man das nicht bezahlen kann oder will, zieht man eben in einen anderen Stadtteil. In Berlin gibt es doch keine Wohnungsknappheit, sondern jede Menge Leerstand und viel zu viele Wohnungen. Man kann doch nicht den Anspruch haben, in einem hippen Viertel von Berlin wohnen zu wollen, aber nur Provinzpreise zu zahlen. Es gibt doch in jeder Stadt teurere und weniger teure Wohngegenden, je nach Attraktivität. Warum halten es die Berliner für eine Zumutung, in einen anderen Stadteil zu ziehen?

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diefreiheitdermeinung 18.10.2010, 16:47
16. Was ist die Loesung

des Problems in einem Staat mit klammen Kassen ? Und weshalb sind Mieten in Muenchen so hoch ? Wer Zersiedlung als Umweltzerstoerung ansieht, der ist mit einem Gemeinwesen wie DE einig, welches nur sehr zoegernd Ackerland zu Bauland umwidmet um so die Grundstueckspreise niedrig zu halten. Bestes Beispiel: USA wo in vielen Stadtrandgegenden das Bauland sehr wenig kostet. Die Zersiedlung ist enorm. Das wollen wir nicht. Wer aber gegen diese Politik ist muss sich damit abfinden, dass die Landpreise durch die kuenstliche Verknappung nach oben entwickeln. Es bleiben eigentlich nur diese Alternativen:

a) rapide Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus UND strikte Ueberwachung der Mieter im Bezug auf Einkommen. Klartext: wer ueber eine bestimmte Einkommengrenze kommt fliegt aus der Sozialwohnung raus, erst recht wenn der Porsche gleich um die Ecke geparkt ist. Das wuerde Raum schaffen fuer Menschen, die aufgrund ihres Einkommens und Vermoegens wirklich auf niedrige Mieten angewiesen sind

b) Alle anderen werden den Regeln des freien Markts unterworfen. Der aber ist nicht frei, wegen rigider Baubestimmungen, Abrissverboten von maroder Altsubstanz, die dann mit Riesenkosten saniert wird, althergebrachten, sehr zeitaufwendigen Baumethoden z.T. weil fuer die Ewigkeit gebaut wird und nicht zuletzt durch ein demotivierendes Mietrecht. Baut der Staat nicht genug Sozialwohnungen, so kann er ja auch beduerftige Mieter frei finanzierter Wohnungen subventionieren. Vorausgesetzt es ist Geld in der Kasse.

Zum Mietpreisniveau. Man kann sich die Sache leicht aurechnen: Je nach Qualitaet kostet die Errichtung eines Apartments von 1500 bis 3000 Euro. Es geht auch teurer. Nehmen wir mal 2000. Eine 100 qm Wohnung kostet also 200 000 Euro. Ist diese finanziert, kostet die Hypothek heute vielleicht 3 % pro Jahr. In frueheren Jahren war das leicht das Doppelte. Dort gehts es vielleicht auch wieder hin. 3 Prozent auf 200 000 waeren 6000 Euro im Jahr, also 500 Euro im Monat. Bei doppelt so hohen Zinssaetzen aber schon 1000 Euro. Wer nicht zumindest die Hypothekenzinsen durch die Mieten hereinbekommt, ist besser beraten sein Geld - so er welches hat - auf ein Sparkonto zu legen. Denn zu den Zinskosten kommen nun noch: umgelegte Betriebskosten, Leerstaende, Reparaturen, Steuern. Aus den 500 werden so schnell fast 1000 und aus den 1000 ohne viel Aufwand 1500.

Wer jetzt meint, so eine Wohnung duerfe aber nur 200 oder 300 Euro kosten hat nicht begriffen, dass dies nur durch sehr hohe staatliche Subvention, zinslose Darlehen fuer Immobilienentwickler, ein total veraendertes Mietrecht oder ueber den Standort (da wo einem das Land quasi nachgeworfen wird) ginge. Resume: wer sich Berlin nicht leisten kann, dem bleibt noch Wilhemshaven...Brutal aber wahr.

Ach ja, man koennte wie das manche traeumen den ganzen Wohnungsbestand verstaatlichen. Dazu hat der Staat aber nicht die Mittel. Und fuer den Erhalt und die Modernisierung dieses Bestands erst recht nicht. Unrealistisch also.

Ich rate gegebenenfalls zur Auswanderung in ein weniger teures Land als es Deutschland ist.

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schwarzer Schmetterling 18.10.2010, 16:51
17. Aua, aua

Zitat von Cathetel
Frage mich wo die Mieten noch hinführen sollen? Könnten ja ins Umland flüchten - zb Potsdam *ironie*
Dank Jauch, Joop und Co. sind die Mieten in Potsdam deutlich höher als in Berlin. Da wird ganz heftig gentrifiziert. Schauen Sie nach Babelsberg, der Kiez aus dem Deichgraf kam - heute das Viertel der Beamten und Gutverdiener aus Berlin, die dort vor Unruhen sicher wohnen können.
Ansonsten hat unsere Kanzlerette ja gerade beschlossen die Ökoziele auf die Mieter umzulegen - prima.
Wann stehen die ersten deutschen Zigeunerlager im Tiergarten?
Die US-höriger Claqeure der Industrie haben vergessen, dass wir keinen sonnigen Süden haben.

Nehme mal an, dass alte Buwe-Kasernen demnächst in H4-Lager umgewandelt werden - spart Unsummen. Und unter Kontrolle hat man dann auch alle - zur Not schliesst man ab und wirft den Schlüssel weg.

Dann haben alle Schickis die Ruhe, die sie wünschen. Aber ja nicht sozial abrutschen!

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FrankDr 18.10.2010, 16:57
18. Studenten

In Stuttgart oder S-Hohenheim kosten allein Wohnheimsplätze für Studenten von 15m² weit jenseits der 300€ (mit Küche oder Toilette auf dem Flur).
Und man kann froh sein, auf seine Bewerbung hin einen zu erhalten, sonst wirds oft noch teurer.

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drullse 18.10.2010, 16:58
19. asdlcfhaösdlfhaösdf

Zitat von rufus008
LOL. Das sind "Luxusprobleme". Ich zahle für meine Wohnung über 15 Euro/qm.
In welcher Stadt und bei welchem Einkommen?

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