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Migranten aus Nordafrika: Flüchtlingsansturm spaltet Europa

Europas Innenminister zanken wie selten zuvor: Italiens Umgang mit der Flüchtlingswelle aus Nordafrika erbost vor allem Frankreich und Deutschland. Rom fordert Solidarität, Paris und Berlin machen die Grenzen dicht. Eine Lösung ist nicht in Sicht.

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Tall Sucker 11.04.2011, 20:14
10. :

"All men are born free and equal" (Constitution of the Commonwealth of Massachusetts). Dieser Satz ist unbestreitbar richtig und wahr.
Dann aber ist auch ein weiterer richtig:
"Niemand hat mehr Rechte, an einem bestimmten Platz zu wohnen, als ein anderer" (Renee Descartes).

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NormanR 11.04.2011, 20:15
11. Soll ganz Afrika nach Europa??

Wie soll das gehen? Sollen wir ein Dach über Europa spannen und alle aufnehmen?
So ein Quatsch!
Warum hat Italien nicht sofort die jungen Männder zurückgeflogen?? Das verstehe ich nicht.

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c++ 11.04.2011, 20:21
12. .

Zitat von boam2001
Deutschland und Frankreich machen sich "einen schlanken Fuss", wenn sie Italien in der Flüchtlingsproblematik alleine lassen.
Haben sich die Italiener beteiligt, als es eine sehr viel größeren Flüchtlingsstrom nach Deutschland gab?

Wie würde der italienische Innenminister sagen: dafür sind wir nicht in der EU, um Deutschland beim Flüchtlingsproblem zu helfen, sondern um uns helfen zu lassen.

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Over the Fence 11.04.2011, 20:28
13. ???

Zitat von heliconia
Man kann nicht einfach in ein fremdes Land einmarschieren, damit einen halben Kontinent destabilisieren, mit Waffen herumfuchteln und dann erwarten das die Menschen nicht in Sicherheit fliehen. Die Franzosen und dessen Verbündete sollen hier gefälligst Verantwortung übernehmen. Solange bis sich die Situation in den Ursprungsländern gebessert hat.
Wer ist denn in ein fremdes Land einmarschiert (mit Bodentruppen?), und hat einen halben Kontinent destabilisiert?
Die überwiegende Anzahl der Migranten kommt aus Tunesien. Da ist niemand einmarschiert. Genausowenig wie in Ägypten.

In Libyen hätte die Abwesenheit des Westens (der dort übrigens nicht "einmarschiert" ist) auch Flüchtlinge produziert, denn Ghaddafi hätte ein Blutbad unter den Aufständischen angerichtet. Flüchtlinge von dort sollte auch Asyl gewährt werden, aber das ist die Minderheit.

Und falls Sie auf die Elfenbeinküste anspielen: da ist man heute ein gutes Stück weitergekommen, was die Beendingung des Bürgerkrieges dort angeht. Und von dort sind auch meines Wissens keine Flüchtlinge auf Lampedusa angelandet.

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teenriot 11.04.2011, 20:33
14. .,-

Zitat von rohanseat
Wir als menschen sind machtlos wenn gesissenlose herrscher sich die taschen füllen und ihre völcker der not preis geben.
Zumindest könnte man das Wählen der Partein unterlassen, die solche Diktatoren unterstüzten und die deutsche Wirtschaft sich mit bereichern lässt.

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christiane006 11.04.2011, 20:40
15. absurd

Zitat von Tall Sucker
"All men are born free and equal" (Constitution of the Commonwealth of Massachusetts). Dieser Satz ist unbestreitbar richtig und wahr. Dann aber ist auch ein weiterer richtig: "Niemand hat mehr Rechte, an einem bestimmten Platz zu wohnen, als ein anderer" (Renee Descartes).
wenn er es selbst finanziert, kann man darüber ja gern reden. Also, wenn jemand seinen Wohnort wechselt, dann möge er bitte Bares mitbringen!
Aber in ein anderes Land reisen und fordern, nun finanzier mich doch bitte einmal, dies werden Sie bei Descartes wohl nicht finden. Da wir bei den Flüchtlingen überwiegend Wirtschaftsflüchtlinge haben, die aus Tunesien stammen, ergo keineswegs politisch verfolgt sind, sehe ich keine Verpflichtung diese Leute zu finanzieren.
Der Anspruch der hier formuliert wird, mag in ihren Augen wahr sein, in der Realität ist er wohl kaum umsetzbar. Würden 1 Milliarde Inder oder Chinesen auf den Gedanken kommen, einmal kurz den Wohnort zu wechseln, dann wird die ganze Absurdität dieser Vorstellung ziemlich schnell klar.

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heliconia 11.04.2011, 20:42
16. Re.:

Zitat von Over the Fence
Wer ist denn in ein fremdes Land einmarschiert (mit Bodentruppen?), und hat einen halben Kontinent destabilisiert? Die überwiegende Anzahl der Migranten kommt aus Tunesien. Da ist niemand einmarschiert. Genausowenig wie in Ägypten
Dort gibt es keine klar definierten Grenzen, genauso wenig wie eine klar definierte Rechtsauffassung. Das einzige was diese Menschen dort zusammengehalten hat waren Diktatoren wie Gaddafi.

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teenriot 11.04.2011, 20:48
17. .,-

Zitat von Over the Fence
Die überwiegende Anzahl der Migranten kommt aus Tunesien.
Woher wissen Sie das? Die Behörden vor Ort können keine Fakten vermelden, das sie sie nicht kennen.

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karmamarga 11.04.2011, 20:49
18. Die Situation in den Ursprungländern wird sich nie ändern

Zitat von heliconia
Man kann nicht einfach in ein fremdes Land einmarschieren, damit einen halben Kontinent destabilisieren, mit Waffen herumfuchteln und dann erwarten das die Menschen nicht in Sicherheit fliehen. Die Franzosen und dessen Verbündete sollen hier gefälligst Verantwortung übernehmen. Solange bis sich die Situation in den Ursprungsländern gebessert hat.
weil dort niemand eine säkulare Ordnung unterstützen oder aufrichtig dafür kämpfen würde. Es gilt die religiös getragene α-Tier Mentalität des Clanwesens, ohne die das Individuum sich nicht gesichert fühlt. Entsprechend geht man auch untereinander miteinander um. Alle sind darüber unzufrieden und schauen auf uns. Sie sehen den Wohlstand nicht aber das, was diesen Wohlstand trägt.

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brux 11.04.2011, 20:59
19. Irrtum vom Amt

Die Kommissarin irrt. Italien kann niemandem mit ungeklaertem Status Reisepapiere ausstellen. Zunaechst muss ein eventueller Asylantrag bearbeitet werden, und zwar in Italien.

Die Berlusconi-Truppe ist wirklich daneben. Mit dem angedrohten EU-Austritt wuensche ich viel Spass. Das werden sich die Italiener nicht gefallen lassen.

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