Forum: Politik
Migranten aus Nordafrika: Flüchtlingsansturm spaltet Europa

Europas Innenminister zanken wie selten zuvor: Italiens Umgang mit der Flüchtlingswelle aus Nordafrika erbost vor allem Frankreich und Deutschland. Rom fordert Solidarität, Paris und Berlin machen die Grenzen dicht. Eine Lösung ist nicht in Sicht.

Seite 3 von 8
jenom 11.04.2011, 21:07
20. Outing

Zitat von heliconia
...Das einzige was diese Menschen dort zusammengehalten hat waren Diktatoren wie Gaddafi.
Prima Outing: geben Sie es doch zu, sie interessieren sich sind nicht für das Wohl Deutschlands, sondern offensichtlich nur für die Vernichtung von Afrikanern.
Wer wirklich an der Lösung der Probleme interessiert ist, muss auch die Ursachen bekämpfen. Kurzfristig hilft Grenzsicherung, langfristig müssen Demokratien unterstützt werden, sonst werden die Flüchtlingsströme immer größer. Und dann helfen auch 200 Schiffe nichts mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Montanabear 11.04.2011, 21:09
21. Migranten aus Nordafrika

Zitat von sysop
Europas Innenminister zanken wie selten zuvor: Italiens Umgang mit der Flüchtlingswelle aus Nordafrika erbost vor allem Frankreich und Deutschland. Rom fordert Solidarität, Paris und Berlin machen die Grenzen dicht. Eine Lösung ist nicht in Sicht.
Was sind es denn nun, Migranten oder Flüchtlinge ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Phil_O_Soph 11.04.2011, 21:26
22. Beck?.......

""Volker Beck die Grünen: Die Flüchtlinge aus Nordafrika bräuchten "unsere humanitäre Unterstützung und kein innenpolitisch motiviertes Law-and-Order-Gerede." Europa müsse solidarisch handeln, Friedrichs Äußerungen seien "völlig daneben".""

Wir müssen aber über einen "innenpolitisch motiviertes Law-and-Order-Gerede" diskutieren und realistisch an das Problem rangehen. Helfen ja... aber nicht einfach Menschen ins Land aufnehmen,die von Anfang an hier keine Chance haben. Sie werden hier nicht arbeiten dürfen und so schnell nach Hause werden sie auch nicht wiederkommen(wozu auch). Deswegen völlig richtig die Grenzen zu kontrollieren...naivität der Politik bzw "Populisten" aus den einigen Parteien,müssen dann Menschen hier ausbaden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
meinefresse 11.04.2011, 21:40
23. -

Zitat von jenom
Prima Outing: geben Sie es doch zu, sie interessieren sich sind nicht für das Wohl Deutschlands, sondern offensichtlich nur für die Vernichtung von Afrikanern. Wer wirklich an der Lösung der Probleme interessiert ist, muss auch die Ursachen bekämpfen. Kurzfristig hilft Grenzsicherung, langfristig müssen Demokratien unterstützt werden, sonst werden die Flüchtlingsströme immer größer. Und dann helfen auch 200 Schiffe nichts mehr.
Was bringt ihnen eine Demokratie, wenn 70% der Bevölkerung die Moslem-Bruderschaft wählen, welche wiederum die Scharia als Rechtssystem einführt?
Die Frage die man sich wirklich mal stellen muß - sind diese Länder reif für die Demokratie? Eine Demokratie benötigt einen säkularen Staat, aber lassen sich in Nordafrika ohne Gewalt säkulare Staaten am Leben erhalten? Wenn die Mehrheit der Bevölkerung - vor die Wahl gestellt - doch wieder den religiösen Eiferern nachläuft?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
heliconia 11.04.2011, 21:40
24. Re.:

Zitat von jenom
Prima Outing: geben Sie es doch zu, sie interessieren sich sind nicht für das Wohl Deutschlands, sondern offensichtlich nur für die Vernichtung von Afrikanern.
Das wohl Deutschlands und anderer europäischen Länder bedeutet die Vernichtung der Afrikaner. Ich bin ein Befürworter einer Ethikkommission in Europa die den Handel mit Diktaturen regelt und streng überwacht. Insbesondere wenn es um Waffenhandel u.s.w. geht.

Natürlich bräuchte eine solche Einrichtung weitreichende Kompetenzen.

Diktaturen lassen sich am besten damit bekämpfen wenn man sie erst gar nicht entstehen lässt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ginlai 11.04.2011, 22:09
25.

Zitat von teenriot
Woher wissen Sie das? Die Behörden vor Ort können keine Fakten vermelden, das sie sie nicht kennen.
Offensichtlich haben Sie den Artikel nicht vollständig gelesen:
Zitat von
Seit Januar haben 26.000 Menschen die Insel Lampedusa erreicht, 23.000 davon waren Tunesier.
Scheinbar wissen Sie mehr als Spon, warum lassen Sie uns nicht ein wenig an Ihrem Wissen teilhaben?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Erich72 11.04.2011, 22:55
26. Asylarbeit

Zitat von Phil_O_Soph
""Volker Beck die Grünen: Die Flüchtlinge aus Nordafrika bräuchten "unsere humanitäre Unterstützung und kein innenpolitisch motiviertes Law-and-Order-Gerede." Europa müsse solidarisch handeln, Friedrichs Äußerungen seien "völlig daneben"."" Wir müssen aber über einen "innenpolitisch motiviertes Law-and-Order-Gerede" diskutieren und realistisch an das Problem rangehen. Helfen ja... aber nicht einfach Menschen ins Land aufnehmen,die von Anfang an hier keine Chance haben. Sie werden hier nicht arbeiten dürfen und so schnell nach Hause werden sie auch nicht wiederkommen(wozu auch). Deswegen völlig richtig die Grenzen zu kontrollieren...naivität der Politik bzw "Populisten" aus den einigen Parteien,müssen dann Menschen hier ausbaden.
da ich mich viele Jahre für politische Flüchtlinge aus Togo engagiert habe, die in Deutschland Asyl wollten, kann ich aus eigener Erfahrung zum Thema beitragen.

Zunächst wird jedem unterstellt, als Wirtschaftsflüchtling gekommen zu sein. Arbeiten darf ein Flüchtling bei uns nicht, selbst wenn er will. Er darf den Landkreis nicht verlassen. Tut er es, um in einer Stadt -und sei es nur 5 km außerhalb des Landkreises- einen Freund zu besuchen, so wird er im Wiederholungsfall sogar mit Gefängnis bestraft.

Schlimm ist, dass einige europäische Länder -vor allem Frankreich, aber auch Deutschland - durchaus bereit sind mit Diktatoren in afrikanischen Ländern zusammen zu arbeiten und deshalb so restriktiv sind, bei der Anerkennung von Asyl.

Natürlich gibt es auch "Wirtschaftsflüchtlinge". Aber wer verlässt denn seine Heimat, wenn er dort auch nur die geringste Chance sieht, mit seiner Familie zu überleben.
Den Kolonialismus gibt es offiziell nicht mehr, aber die Ausbeutung afrikanischer Staaten existiert weiter in Zusammenarbeit mit korrupten Staatsregierungen.

Erich72

Beitrag melden Antworten / Zitieren
testthewest 11.04.2011, 23:23
27.

Zitat von Erich72
Zunächst wird jedem unterstellt, als Wirtschaftsflüchtling gekommen zu sein.
Was ja auch korrekt ist. Wegen des guten Wetters kommen sie nicht. Und wir brauchen sie hier nicht, grade die Tunesier sollten jetzt mal ihr Land aufbauen, anstatt ins gemachte Nest flüchten zu wollen.

Zitat von Erich72
Schlimm ist, dass einige europäische Länder -vor allem Frankreich, aber auch Deutschland - durchaus bereit sind mit Diktatoren in afrikanischen Ländern zusammen zu arbeiten und deshalb so restriktiv sid, bei der Anerkennung von Asyl.
Der Zweck heiligt die Mittel.
Zitat von Erich72
Natürlich gibt es auch "Wirtschaftsflüchtlinge".
Nein, es sind alles Wirtschaftsflüchtlinge. Gings nur ums Entkommen, könnte man in ein NAchbarland auswandern, oder in einen anderen afrikanischen Staat.
Aber nein, dann lieber 8000km und mehr, um dann Euros heimschicken zu können.

Man sollte diesen "Flüchtlingen" lieber den rest nehmen den sie besitzen und sie in Unterhose in Tunis aussetzten. Dann käme kein Tunesier mehr.
Ganz einfache Maßnahme mit großer Wirkung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Marc W. 11.04.2011, 23:28
28. Ach, tatsächlich?

Zitat von Tall Sucker
"All men are born free and equal" (Constitution of the Commonwealth of Massachusetts). Dieser Satz ist unbestreitbar richtig und wahr. Dann aber ist auch ein weiterer richtig: "Niemand hat mehr Rechte, an einem bestimmten Platz zu wohnen, als ein anderer" (Renee Descartes).
Es gibt da sicher einige Interessenten für Ihre Wohnung. Packen Sie schonmal.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Marc W. 11.04.2011, 23:39
29. Mal wieder typisch

Zitat von Erich72
Den Kolonialismus gibt es offiziell nicht mehr, aber die Ausbeutung afrikanischer Staaten existiert weiter in Zusammenarbeit mit korrupten Staatsregierungen. Erich72
Irgendwie ist Europa an allem Schuld. Arrangiert man sich mit Diktatoren unterstützt man sie - pfui. Lässt man sie gewähren sieht man weg - pfui. Macht man mit Sanktionen Druck zerstört Europa die afrikanische Wirtschaft - pfui. Treibt man weiter mit ihnen Handel nutzt man die missliche Lage der Bevölkerung schamlos aus und betreibt Wirtschaftskolonialismus - pfui. Unterstützt man die Opposition mischt man sich nach Kolonialmachtmanier in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten ein - pfui. Greift man Diktatoren mehr oder weniger direkt an ist man ein Kriegstreiber - pfui. Immer ist Europa an allem Schuld und niemals haben weder die Einwohner dieser Länder noch die meist korrupten und inkompetenten Machthaber auch nur einen Funken Eigenverantwortung.
Und falls Europa doch mal nicht schuld ist, dann sind es sicher die USA.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 8