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Miguel Díaz-Canel übernimmt in Kuba: Von Castros Gnaden
REUTERS

Miguel Díaz-Canel greift in Kuba nach der Macht - als erster Nicht-Castro seit Jahrzehnten. Doch wie viel Raum gewähren ihm die alten Granden? Und will der als Hardliner geltende neue Präsident überhaupt Reformen?

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carlitom 19.04.2018, 16:46
1.

"Die alten Granden" sterben (leider sehr) langsam aber sicher auch weg. Dann ist der Typ sein eigener Chef, wenn sie nicht jetzt schon zu schwach sind, um ihm was entgegenzusetzen. Es spricht nichts dagegen, dass der Mann eigene Akzente setzt. Egal, ob das jetzt gut oder schlecht ist. Die alten Zeiten mit Fidel und Co. sind lange, lange vorbei. Nostalgie (noch dazu unberechtigte) wird Kuba mit Sicherheit nicht in die Zukunft führen. Höchste Zeit, dass da mal was passiert.

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Dr Vielgut 19.04.2018, 17:14
2. Es gibt viele Menschen die einst langes Haar trugen ...

... und Rockmusik hörten. Vielleicht gab es damals für Herrn Díaz-Canel eine Zeit, in der er dem Westen sogar nacheiferte. Ich denke aber gerade in der allerjüngsten Zeit (z. B. in der der Westen über andere Länder herfällt), erkennen immer mehr Menschen, das der Sozialismus für eine Große Mehrheit, das gerechtere/friedlichere Gesellschafts-System darstellt ... vermutlich war es bei Herrn Díaz-Camel auch so.

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ththt 19.04.2018, 17:20
3. Kuba bleibt Kuba

Einseitiger kann man einen Artikel ja wohl nicht schreiben. Plötzlich wird ein Online-Blogger zum Sprachrohr der jungen kubanischen Generation. Wer schon mal auf Kuba war, weiß: die jungen Kubaner stehen zu 100% hinter der Revolution. Und daran wird sich auch so schnell nichts ändern.

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conr0y 19.04.2018, 17:22
4.

Hoffentlich ist er ein "Hardliner" und will KEINE Reformen nach dem Gusto der Bürgerlich-Liberalen und Reaktionären im Westen. Dann wäre Schluß mit null Kriminalität, guter, kostenloser Schulbildung für alle Bürger, der höchsten Alphabetisierungsrate in Lateinamerika und Schluß mit einem hervorragenden kostenlosen Gesundheitssystem. Kuba muß sozialistisch bleiben und das Erbe der Castros und Che Guevaras fortführen, sonst verkommt das Land im Nu zu einer instabilen Bananenrepublik im Hinterhof der USA, in dem wie in den anderen Bananenrepubliken Putsche, Mord und Totschlag an der Tagesordnung sind und die Ressourcen und Erträge der Wirtschaft von einigen wenigen Oligarchen und einer korrupten Beamtenkaste außer Landes geschleppt und in diversen Steueroasen gebunkert werden, jedoch nicht dem Volke zugute kommen.

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giftzwerg 19.04.2018, 18:24
5. Humor

Zitat von ththt
Wer schon mal auf Kuba war, weiß: die jungen Kubaner stehen zu 100% hinter der Revolution. Und daran wird sich auch so schnell nichts ändern.
Und wie genau wissen Sie, dass die jungen Kubaner "zu 100%" hinter der Revolution stehen? Gibt es da zuverlässige wissenschaftliche Statistiken aus dem Politbüro Havanna zu?

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giftzwerg 19.04.2018, 18:26
6.

Zitat von conr0y
Hoffentlich ist er ein "Hardliner" und will KEINE Reformen nach dem Gusto der Bürgerlich-Liberalen und Reaktionären im Westen. Dann wäre Schluß mit null Kriminalität, guter, kostenloser Schulbildung für alle Bürger, der höchsten Alphabetisierungsrate in Lateinamerika und Schluß mit einem hervorragenden kostenlosen Gesundheitssystem. Kuba muß sozialistisch bleiben und das Erbe der Castros und Che Guevaras fortführen, sonst verkommt das Land im Nu zu einer instabilen Bananenrepublik im Hinterhof der USA, in dem wie in den anderen Bananenrepubliken Putsche, Mord und Totschlag an der Tagesordnung sind und die Ressourcen und Erträge der Wirtschaft von einigen wenigen Oligarchen und einer korrupten Beamtenkaste außer Landes geschleppt und in diversen Steueroasen gebunkert werden, jedoch nicht dem Volke zugute kommen.
Welche Erträge der Wirtschaft sollten denn von Oligarchen außer Landes geschleppt werden? Kuba produziert doch nichts, kann nicht mal die eigene Bevölkerung ernähren!
Null Kriminalität ist auch lustig: Wo es nichts gibt, kann auch nichts geklaut werden.
Aber herrlich die Sozialismus-Romantik hier, für den Hunger und das Leid der Bevölkerung unter einer knallharten Diktatur, die Andersdenkende gnadenlos verfolgt, interessieren sich die Salonlinken nicht die Bohne!

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loquuntursaxa 19.04.2018, 18:30
7. Neue Zeiten un Cuba

La gama aber sicher kommen die Reformen und ich hoffe mitHilfe der UE die fast die einzige Wirtschaftliche Macha die keinen kalten Krieg en will.

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Darwins Affe 19.04.2018, 18:37
8. Fake News

Zitat von ththt
Einseitiger kann man einen Artikel ja wohl nicht schreiben. Plötzlich wird ein Online-Blogger zum Sprachrohr der jungen kubanischen Generation. Wer schon mal auf Kuba war, weiß: die jungen Kubaner stehen zu 100% hinter der Revolution. Und daran wird sich auch so schnell nichts ändern.
Die Kubaner haben die Nase voll von Diktatur und Armut. »Die jungen Kubaner, die zu 100% hinter der Revolution stehen«, haben sie wohl bei einem kommunistischen Parteikongress kennengelernt. Die anachronistischen kommunistischen Systeme in Kuba und Venezuela sind zum Untergang verdammt.

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pauschaltourist 19.04.2018, 18:57
9. +

100% der Jugend stehen "hinter der Revolution"?
Klar. Ebenso wie in der DDR immer 99,8% die SED wählten...

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