Forum: Politik
Militärbericht: Nordkorea soll Geschosse ins Meer gefeuert haben
AP

Erst vor wenigen Tagen soll Nordkorea Raketen getestet haben, nun sind offenbar erneut Geschosse ins Meer geflogen. Südkoreas Militär beobachtet seinen Nachbarn.

frankfurtbeat 06.08.2019, 07:31
1. nun ...

nun solange Südkorea zusammen mit den USA immer wieder auf´s Neue Mannöver vor der Haustüre Kim´s abhalten ... provozieren sie damit weitere Aktionen Nordkorea´s - Aktion bedingt Reaktion. Auch wenn Trump herum posaunt das Kim ein Freund sei ... billiges blablabla ... Kim ist sicherlich intelligenter (viel braucht´s nicht dazu) und wird sich, wie der Rest der Welt seinen Teil denken.

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AndreasKurtz 06.08.2019, 07:37
2. So what?

Skandal? Nee, der Skandal ist, dass die USA aus allen Abrüstungsverträgen aussteigen, neue Atomwaffen entwickeln und gleichzeitig ihre Militärdoktrin verändern um letztere leichter einsetzen zu dürfen. Dass die NATO und damit Deutschland das gut finden und dass es weltweit keine ensten Abrüstungsbemühungen gibt, dass Israel heimlich-offen Nukearwaffen besitzt und Raketen entwickelt ist genauso ein Skandal. Was Nordkorea in diesem Kontext macht ist stinknormal. Aber eben dass es so normal ist, ist das wirkliche Problem. Und zwar ein mindestens so großes wie der Klimawandel.

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eichenbohle 06.08.2019, 08:00
3. Fuchs zum Igel

Der Fuchs sprach zum Igel: "Lege dein Stachelfell ab, sonst wird es keinen Frieden geben!"
Was mit Igeln passiert, die nicht wehrhaft sind, hat man ja bei Panama, Grenada, Afghanistan, Irak und Libyen gesehen. US Truppen drangen auch erst in Syrien ein, nach dem es seine Chemiewaffen vernichtet hatte. Trump hatte den Atomvertrag mit dem lran gekündigt und kurz danach einen "deal" angeboten. Ein neuer Atomvertrag, der den Abbau der iranischen Raketensysteme beinhalten sollte. Aber der "Igel" sagte nööö. Dann wurden die Krallen ausgefahren um den Igel zur Aufgabe zu zwingen. Aber der wehrt sich noch, genau wie N-Korea.

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Zuspitze 06.08.2019, 08:02
4. Es handelt sich doch lediglich um Scheinkonflikte

Trump kündigt den Atomwaffenvertrag in Abstimmung mit Putin lediglich deshalb auf, damit sie China in die macht- und militärpolitische Zange nehmen können. Zudem sorgen neue Waffensysteme - wenn auch auf Pump beschafft - für neue Arbeitsplätze in den USA. Und Trumps bester Freund Kim macht seine Tests ja ganz offensichtlich auch in Abstimmung mit seinem Busenfreund. Ob es bei Trump dafür ein Konzept gibt? Das weiß nur Trump. Eher nicht. Aber er kann sich innenpolitisch bei seinen Anhängern feiern lassen. Die Interessiert eh keine Wirklichkeit.

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drent 06.08.2019, 08:38
5. Geschoße ins Meer

Verstößt doch gegen alle Naturschutzgebote. Leidtragende sind die Fische etc.

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r.mehring 06.08.2019, 08:54
6. soll oder hat oder offenbar?

Dieser Artikel ist sein Geld nicht wert. "Nordkorea SOLL Geschosse ins Meer gefeuert haben
Erst vor wenigen Tagen soll Nordkorea Raketen getestet haben, nun sind offenbarOFFENBAR erneut Geschosse ins Meer geflogen." Was denn nun? Wortbedeutung:
1) ursprünglich hieß "offenbar": für jeden zu sehen, klar ersichtlich (kein Zweifel möglich)
2) seit etwa 1990, vor allem im Journalismus: anscheinend (es gibt sichtbare Anzeichen dafür, aber die Sache ist noch unbestätigt)
3) gelegentlichheute bei SPON sogar schon: vermutlich, mutmaßlich (jemand vermutet es)
Ein typisches Beispiel dafür das ein Journalist eine Reuters-Meldung aus dem Ticker gerissen hat und ein paar Sätze drum gezaubert hat bevor er es einem staunenden Publikum verkündet hat. Fakten, Fakten, Fakten aber bloß nicht an die Leser denken.

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JDR 06.08.2019, 10:40
7.

Nun, einen der Gründe, waum die Vereinigten Staaten von Amerika ein Interesse daran haben, Mittelstreckenwaffen in Asien zu stationieren, sehen wir hier. "Andere Mächte" sahen diese Waffen bisher als ein rein amerikanisches Problem und mögen hinter vorgehaltener Hand solche Entwicklungen sogar als Gewinn für sich verbucht haben. Washingtons Antwort kehrt diese Rechnung nun um. Raketen, die auf der koreanischen Halbinsel stationiert sind können in kürzester Zeit russische und vor allem chinesische Ziele treffen. Der "Deal", den Präsident Trump anstrebt scheint klar. Pekings Fortsatz in Pyongyang bedroht nicht nur die Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika, sondern in Fortsetzung nun auch die chinesische. Wenn China keine Raketen der Vereinigten Staaten von Amerika vor seiner Haustür haben will, muss es die nordkoreanische Raketenbedrohung beenden. Den Einfluss dazu hat es. Den Willen versucht Präsident Trump nun zu erzeugen. Dieser Schritt ist angemessen und nicht einmal "unchinesisch". Statt des plumpen, direkten Weges eines "Westerners" verschiebt Washington dezent das Gleichgewicht. Peking hat alle Optionen, durch weises maneuvrieren jeden Gesichtsverlust zu verhindern, wenn es selbst die Initiative ergreift.

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