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Militärbündnis in der Krise: Pentagon-Chef wirft europäischen Nato-Partnern Versagen

Diese Kritik gleicht einem Donnerhall. Der scheidende US-Verteidigungsminister Robert Gates*wirft den europäischen Nato-Staaten mangelnden Einsatz vor. Er prophezeit dem Militärbündnis eine "düstere Zukunft" - und droht: Die USA könnten ihr Engagement künftig zurückfahren.

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JohnDoe24 10.06.2011, 19:28
100. Wen meinen Sie

mit Freunden und Partnern?? Was wissen Sie schon von den USA? Die MS Medien haben Ihnen offenbar zu lange in den Kopf geschi...n. Niemand steht alleine, wenn er was tut und Erfolg dabei hat. Und ohne dem waere Deutschland schon lange verschwunden.
JD

Zitat von cour-age
Wie egoistisch gedankenlos und fahrlässig, Freunde und Partner zum Teufel zu schicken. Euro Kinder und Enkel werden einmal allein dastehen...

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harrold 10.06.2011, 19:29
101. Mit freundlichem Gruß

Zitat von keo
Die Nato-Sprecherin Oana Lungescu sagte, es gebe "eine ständige Sorge über den transatlantischen Unterschied bei den Verteidigungsausgaben". "Es gibt eine Gefahr, dass die europäischen Verbündeten bei technologischen Entwicklungen noch weiter hinter den USA zurückfallen." Mit freundlichem Gruß: Ihre US-Rüstungsindustrie
Das letzte Aufbäumen des schon von Eisenhower erwähnten, um nicht zu sagen kritisierten, military-industrial complex? Zumal vor dem Hintergrund schwacher Wirtschaftsdaten sicher gern auch von Politikern genannt. Man wagt ja nicht an einen Exitus zu denken, aber es kommt einem schon vor wie ein Grizzly, der von Pfeilen tödlich getroffen sich ein letztes Mal - eben doch -aufbäumt, um dann tot zu Boden zu Krachen.

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derandersdenkende 10.06.2011, 19:29
102. Richtig !

Die NATO, die ohnehin kein Verteidigungsbündnis ist und wohl auch nie war, sollte aufgelöst werden.
Gegen künftige Verteidigungsbündnisse, die freiwillig und zum gemeinsamen Schutz geschlossen werden, habe ich prinzipiell nichts einzuwenden.
Beitritte als eine Art Schutzzoll, damit man selbst nicht überfallen wird, sollten unterbleiben.
Wie sagte G.W., denn willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein.

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Liberalitärer 10.06.2011, 19:29
103. 1776

Zitat von Michael O.
Nun, wegschauen und "nichts tun", wenn Gaddafi Demonstranten abknallt, nimmt wohl auch "billigend "Collateralschaden" in Form von hunderten Zivilisten in Kauf". Nicht ? Bequem. Scheinheilig. Schadenfreudig. Deutsch.
Falls sie das nicht verstehen, wie so viele hier. Gates war GEGEN diesen dummen Krieg eines Neu Napoleons. Passt das das nicht in ihr limitiertes Weltbild von Gut und Böse und Schwarz Und Weiss und Rechts und Links? D hat nur eine Überlebenschance, wenn es an der Seite der USA steht. Beim Thema Europa werden die Abgeordneten des deutschen Parlaments wahlweise besoffen gemacht oder bedroht, wie man der Presse entnehmen kann. Ds Zukunft liegt in einer Föderation mit den USA. One culture, one nation.

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martin-gott@gmx.de 10.06.2011, 19:30
104. Missverständnis

wenn die USA ihr militärishes Engagement reduzieren würde ih das als positive Nachricht sehen und niht als Drohung.

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ernesto c 10.06.2011, 19:30
105. Donnerhall ?

Zitat von sysop
Diese Kritik gleicht einem Donnerhall. Der scheidende US-Verteidigungsminister Robert Gates*wirft den europäischen Nato-Staaten mangelnden Einsatz vor. Er prophezeit dem Militärbündnis eine "düstere Zukunft" - und droht: Die USA könnten ihr Engagement künftig zurückfahren.
Was fuer ein Donnerhall ? Habe nichts gehoert.
Offensichtlich scheint es unseren amerikanischen Freunden endlich klar zu werden, dass die NATO voellig funktionslos geworden ist. Es gibt einige NATO Laender, die Kaempfeinsaetzen erst gar nicht zustimmen, ähem, andere stimmen zwar zu, leisten aber weder einen militaerischen noch einen finanziellen Beitrag ...
Und die amerikanische Aussenpolitik der Falken ist doch auch gescheitert: die Welt laesst sich nicht vom US-Unilateralismus dominieren und die NATO eben auch nicht.
Wenn einer der bankrottesten Staaten der Erde, sorry, ich spreche von den USA, ihr Geld besser einsetzen moechte als fuer die NATO: herzlichen Glueckwunsch !

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Michael O. 10.06.2011, 19:31
106. Flüchtlinge gehen uns dann aber wohl was an...

Zitat von Kelton the Cop
Ich weiß, was Sie meinen. Aber ehrlich: Was in Libyen passiert, geht uns nichts an.
Nun, wohin fliehen denn dann die Flüchtlingsströme, wenn Sie Gaddafi ungestört sein Volk massakrieren lassen ? Ich verrate Ihnen was : Burkina Faso oder Mali ist es NICHT !

Die stehen dann vor UNSERER Tür ! Na, geht uns das immernoch nichts an, was direkt vor Europas Tür passiert ?

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olli0816 10.06.2011, 19:31
107. Bitte macht es wahr, dass die westliche Welt ihre Präsenz reduziert

Lieber amerikanischer Verteidigungsminister, das war wahrscheinlich das schlaueste, was Sie in ihrer Amtszeit gefordert haben. Es gibt in der Tat sehr viele Staaten in Europa, die nicht wollen, das andere Länder angegriffen werden, weil sie nicht unserem demokratischen Standard entsprechen. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, warum unsere Idee von Freiheit die allein selig machende sein soll.
Warum dürfen andere Völker nicht versuchen, ihren Weg zu finden und zu gehen. Natürlich wird es böse Diktatoren geben, Menschen zu schaden kommen oder Intoleranz herrschen. Aber viele dieser Systeme werden auch wieder verschwinden. Das Böse in der Welt ist unausrottbar, auch wenn wir so wie in Lybien versuchen, dieses wegzubomben. Die Frage, die sich die Amerikaner dabei nicht stellen: Was sind denn die Auswirkungen des Handelns, wenn ich die Infrastruktur eines Landes komplett zerstöre? Hilft das der Bevölkerung dort wirklich, wenn ihr Hab und Gut vernichtet wird, wenn viele Familienangehörige sterben müssen? Sind die vielen Tausend Opfer das wirklich wert? Ist eine unbefriedete Region wie Afghanistan oder Irak erstrebenswert? Ich habe damit so meine Zweifel.

Andererseits besitzt der durchschnittliche Amerikaner ein Defizit: Er kann sich nicht in andere Vöker reindenken. Das ist nicht böse gemeint, sondern eine jahrelange Beobachtung. Durch den Aktivismus und dem Bekehrwillen (Amerika ist in nicht unerheblichen Teilen religiös mindestens genauso militant wie extreme Araber und Juden) sehen sie nicht, dass sie häufig über das Ziel hinausschiessen. So wie die Mama ihren 45 Jährigen Sohn begluckt und ihn zu Hause wohnen lässt, damit ihm ja nichts passiert. Die Absicht dabei ist häufiger gut, als ihnen negatives unterstellt wird. Aber sie schiessen halt gern über das Ziel hinaus. Und die USA haben sich seit dem ersten Weltkrieg in der internationalen Einflußnahme stark geändert. Das Problem dabei ist, dass von der Mentalität und dem "über den Tellerrand hinausblicken" sie leider vor Hundert Jahre stehen geblieben sind. Und deshalb begreifen sie nicht, warum sie in großen Teilen dieser Welt ungern gesehen sind.

Ich wünsche ihnen, dass sie durch die finanziellen Zwänge, die sie gegenwärtig durchleben müssen, lernen, auf andere Völker besser zuzugehen. Die Amerikaner sind insgesamt ein positives Volk und ich finde, Europa sollte sie nicht so oft vor den Kopf stoßen sondern ihnen ehrlich wie einem guten Freund sagen, wenn sie sich gerade verrennen. Leider ist das unsere Schwäche, wir reagieren viel zu schroff und ablehnend anstatt mit unseren Freunden den Kontakt aufzunehmen. Streiten ist gesund, man rauft sich und danach gibts meistens den besten Sex, wie wir bekanntlich wissen :).

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rincewind 1111 10.06.2011, 19:31
108.

Zitat von franziskus
Herr Gates will, dass die Europäer den USA die Rüstungsgüter abkaufen, damit sie noch mehr Staaten in die Leibeigenschaft schicken können. In Deutschland verkauft ja auch die öffentliche Hand alles, was nicht niet- und nagelfest ist.
Was soll dieses herumgemeckere? Darf ich Sie freundlich daran erinnern das Deutschland inzwischen der drittgrößte Waffenexporteur des Globus ist. Wenn man sich das mal klar macht, ist ein solches geschreibsel nur noch scheinheilig.

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Marie Laveau 10.06.2011, 19:32
109. China

Zitat von Michael O.
Übrigens: auch der Prozessor Ihres Rechners ist "made in USA". Das Betriebssystem zu 90% ganz genauso...

Also, meiner ist Made in China

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