Forum: Politik
Militärbündnis in der Krise: Pentagon-Chef wirft europäischen Nato-Partnern Versagen

Diese Kritik gleicht einem Donnerhall. Der scheidende US-Verteidigungsminister Robert Gates*wirft den europäischen Nato-Staaten mangelnden Einsatz vor. Er prophezeit dem Militärbündnis eine "düstere Zukunft" - und droht: Die USA könnten ihr Engagement künftig zurückfahren.

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Gerhard_Rohlfs 10.06.2011, 21:07
220. Europa muss schon auf eigenen Beinen stehen

Zitat von cour-age
wenn sich Europa von den USA und der NATO trennt, und jeder sich nur noch um sich selber kümmert, dann erleben Sie es noch, und nicht erst Ihre Kinder, dass Sie zu chinesischen Löhnen arbeiten müssen - und wahrscheinlich auch zu anderer Leute Sitten und Religion am heimischen Tisch sitzen werden - Der nordafrikanische-südamerikanisch-asiatische Raum hat locker die 300 Millionen Menschen, die er dafür ins schutzlose Europa schicken kann...
Eins nach dem anderen.

Chinesischen Löhne drohen doch nur, wenn Deutschland die Rettungsschirme, egal ob für fremde Länder oder Banken, nicht widerruft und sich von chinesischen Importen nicht abschirmt, denn sonst wird es sich logischerweise in einigen Jahren als Schuldner Chinas wiederfinden. Zumindest die Rettungsschirme erfolgen zugunsten des Spielbankensystems, welches wiederum eine der Hauptstüzten der US-Wirtschaft ist.

In Südamerika ist der Lebenstandard in vielen Regionen inzwischen besser als im Westen, nicht weil die da unten so viel leisten, sondern wegen der Verschlechterung der Lebensbedingungen in Europa und den USA. Und selbst wenn Südamerikaner nach Europa kommen, ist das keine Katastrophe, da es sich hier um denselben christlichen Kulturkreis handelt.

"Anderer Leute Sitten und Religion": Der Türkeibeitritt zur EU ist doch ein Projekt der USA!

Und wenn Europa keine ungebetenen Gäste bewirten will - China macht das z.B. nicht - dann sind die USA die letzten, von denen es da Hilfe erwarten kann.

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mr.zoui 10.06.2011, 21:07
221. Irritationen am Abend

Zitat von Thomas Kossatz
Interessant... wie breit die Unterstützung der Positionen von Außenminister Westerwelle doch sind: Kein Einsatz in Libyen, möglichst bald raus aus Afghanistan, Abzug amerikanischer Nuklearwaffen aus Europa. Gut zu wissen.
Na wo er Recht hat...

Das ist aber kein Alleinstellungsmerkmal von Herrn Westerwelle oder gar seiner Partei.

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raka 10.06.2011, 21:08
222. .

Aha, Sie wissen wie ein nukleargetriebener Flugzeugträger funktioniert. Mir diesem Wissen klagen Sie Ihre Schulden in DC ein. Wundern Sie sich nicht über ein breites Lachen. DC zahlt, wenn DC zahlen will. Ich verstehe Ihre Antwort auf meinen Beitrag nicht ...

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mayer60 10.06.2011, 21:08
223.

Zitat von jboese2
Natürlich, die neuen Mächte wie China, der mittlere Osten und Russland werden schon dafür sorgen, dass die Welt demokratischer und gerechter wird. Gates hat leider Recht, Europa ist heute eine feige Bande von Opportunisten, die so tief in den Hinterteilen der meisten Diktaturen stecken, dass sie die Mandeln sehen können. Einige mögen es ja toll finden, als standpunktloser Feigling durchs Leben zu gehen, aber dann soll man doch nicht hehre Worte wie Freiheit oder Gerechtigkeit in den Mund nehmen: man verkauft sich halt an den Meistbietenden und Schluss. Solange uns China billige Unterwäsche liefert sollen sie doch einsperren wen sie wollen.
Melden Sie sich doch einfach freiwillig. Die Bundeswehr sucht momentan Leute!

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nairobi 10.06.2011, 21:09
224. Ja, er hat Recht!

Die Amerikaner und vor allem die Republikaner mögen zwar einigen Unsinn verzapfen, aber in diesem Punkt haben Sie vollkommen Recht.
Zu recht beklagen wir das hohe Haushaltsdefizit der USA, auch bedingt durch hohe Militärausgaben. Aber auf der anderen Seite sind wir nicht bereit, die Amerikaner in diesem Punkt zu entlasten. Im Gegenteil, wir sparen die Bundeswehr bis in die Einsatzunfähigkeit. Die Drecksarbeit, selbst vor der eigenen Haustür überlassen wir dann den USA und beschweren uns dann noch, dass die das nicht richtig machen.

Welch erbärmliches Bild, das Europa abgibt.

Im Grunde müsste die Bundeswehr und andere europäische Armeen wieder vergrößert und modernisiert werden.
Im Gegenzug könnten die Amerikaner beim Militär deutlich sparen und damit ihre Finanzen in Ordnung bringen.
Ziel sollte eine 50/50 der Lasten und Kapazitäten sein.

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jackweil 10.06.2011, 21:10
225.

Zitat von sysop
Diese Kritik gleicht einem Donnerhall. Der scheidende US-Verteidigungsminister Robert Gates*wirft den europäischen Nato-Staaten mangelnden Einsatz vor. Er prophezeit dem Militärbündnis eine "düstere Zukunft" - und droht: Die USA könnten ihr Engagement künftig zurückfahren.
Aus amerikanischer Sicht mag er ja recht haben, Aber die USA sollten sich mal überlegen, ob sich nicht doch immer ein bischen mehr tun als sie müssten? Und so ein ganz, ganz kleines Körnchen eigennutz ist ja nun auch immer dabei gewesen.

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raka 10.06.2011, 21:10
226. .

Zitat von meisterschlau
(...) kein usa-fan, aber vertrag ist vertrag und bündnis ist bündnis!
Ja, aber ein (Selbst)Verteidigungsbündnis und nicht ein Zusammenschluss von Staaten, die sich in eine Kanonenbootpolitik hineinteilen sollen.

Zitat von meisterschlau
und die amerikaner haben auch für die deutschen genug blut vergossen! vergesst das nie!
Nicht aus edlen Motiven, sondern durchaus aus Eigennutz.
Das Ergebnis des Zweiten Weltkrieg war die dominierende Rolle der USA auf der Weltbühne, auch und besonders auf wirtschaftlichem Gebiet.

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rincewind 1111 10.06.2011, 21:12
227. ...

Zitat von moliebste
Der Riese Amerika, verstrickt in zu viele weltweite Kriege -wird zum gefesselten Gulliver. Rat an den zornigen Riesen: Stelle Deine Wirtschaft auf 100% alternative Energie um und auf 100 % -Rohstoff-Recycling. Und schon brauchst Du keine Rohstoff-Kriege mehr zu führen !
Bei Ihnen kommt der Strom auch aus der Steckdose, bin ja mal gespannt ob Sie auch noch so reden wenn der Liter Sprit 3 oder 4 Euro kostet. Vielleicht geht es ja auch mit ein bisschen weniger Polemik und dafür mehr Realitätssinn.

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einzelkönig 10.06.2011, 21:14
228. Das Ziel?

Eines scheint es schon zu geben: Weltfrieden.
Dass aus innenpolitisch langzeitgehegten Befindlichkeiten heraus von heute auf morgen kein spontan gegründetes Weltfriedensbündnis bis heute entstehen konnte, vermag ich menschlich nachzuvollziehen.
Es scheint sich erst sehr, sehr langsam die Erkenntnis zu verbreiten, daß wir auf dem selben Planeten sitzen.
Auch gibt es die uralte Wahrheit, dass, wenn Gemeinschaft und Einigkeit real sein sollen, es eines gemeinsamen Feindes bedarf (zumindest solange es sich um Menschen handelt, die zur Gemeinschaft geformt werden sollen).
Evolutionsfrage?

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G-Kid 10.06.2011, 21:15
229. Deutschkenntnisse

Zitat von wibo2
Nein, die Nato ist ein Auslaufmodell wegen dem Versagen Deutschlands. Es wird harte Konsequenzen geben. Die linken Gutmenschen werden dumm gucken. was nicht ewig dauern kann, wird enden. Das gilt auch und insbesondere für Realitätsverlust in der Politik. Politik beginnt mit Betrachtung der Wirklichkeit! Verquere Logik und schräge Ideologien führen sich ad absurdum! zu Guttenberg wurde als letzter deutscher Freund von den Amis angesehen. Aber der wurde verjagt! Jetzt wird ein hoher Preis fällig. Deutschland sollte ehrlicherweise die Nato verlassen, bevor es rausgeschmissen wird.
Der Dativ ist dem Genitiv sein Feind!!

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