Forum: Politik
Militäreinsatz: Luftangriffe auf Libyen schon in wenigen Stunden möglich

In Libyen überschlagen sich nach der Uno-Entscheidung für einen Militäreinsatz die Ereignisse: Gaddafis Streitkräfte beschießen Misrata, die Rebellen-Hochburg Bengasi*soll gestürmt werden. Während Frankreich ein schnelles Eingreifen forciert, meldet Bundesaußenminister Westerwelle Bedenken an.

Seite 8 von 41
M@ESW 18.03.2011, 10:37
70. _

Zitat von momps
Auf das Enthalten in dieser Angelgenheit sollte Deutschland nicht stolz sein.
Doch sollten wir
Zitat von momps
Wir sind das größte Land der EU und haben seit Jahren den Anspruch ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat zu werden, dass passt nicht zusammen!
Wenn ein städniger Sitz die Teilnahme oder nur das abnicken von Angriffskriegen bedeutet dann lassen wir das mit dem ständigen Sitz besser

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Crom 18.03.2011, 10:37
71. ...

Interessant das plötzlich so vehement Luftschläge gefordert werden. In Ex-Jugoslawien war das für viele ja Teufelszeug. Selbst die Linkspartei scheint nicht aufzumucken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mitwisser 18.03.2011, 10:37
72. habe auch Bedenken, was Westerwelle macht

Zitat von maxmehr2008
Merkt hier keiner was abgeht? Warum hat man bisher nicht eingegriffen? Weil man wollte, dass Gadaffi an der Macht bleibt, war doch ein guter Partner, nur jetzt hat man Muffensausen, da er angekündigt hat, den Ländern den Ölhahn zuzudrehen, die sich gegen ihn gestellt haben und DAS kann man ja nun nicht auf sich sitzen lassen. An alle Träumer hier, der Welt sind die Menschen in Lybien schei..egal, alle wollen nur das Öl... angekommen ?
Merken Sie nicht, dass man die Gaddafi-Clique gewähren ließ, weil die internationalen Verträge keine Möglichkeiten hergaben?
Jetzt hat sich aber die halbe arabische Welt - friedlich - gegen seine Despoten erhoben. Und wir sollen alle nur zuschauen? Richtig, wurde genauso gemacht - und Gaddafis Truppen stehen kurz vor Bengasi. Es war spät aber notwendig!
Sonst sehen wir ein weiteres Abschlachten, Chaos, einen Rückschritt für die Menschlichkeit und auch in Zukunft zu viele Despoten.
Aber Westerwelle meldet Bedenken an...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
semper fi 18.03.2011, 10:38
73. -

Zitat von sysop
In Libyen überschlagen sich nach der Uno-Entscheidung für einen Militäreinsatz die Ereignisse: Gaddafis Streitkräfte beschießen Misrata, die Rebellen-Hochburg Bengasi*soll gestürmt werden. Während Frankreich ein schnelles Eingreifen forciert, meldet Bundesaußenminister Westerwelle Bedenken an.
Ja, die Deutschen sind wieder sehr tapfer. Sie verteidigen die Freiheit bis zum letzten US-, Franzosen, Briten-Soldaten. Bravo Westerwelle.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Merlin_21 18.03.2011, 10:38
74. Deutschland macht das richtig

Das in Lybien hat nichts mehr mit einem Bürgerauftand zu tun und das friedliche Demonstranten gemeuchelt werden.
Das ist ein Bürgerkrieg !! Große Teile der Amree sind ja zu den Rebellen übergelaufen. Das sind keine einfachen friedlichen Demonstarnten mehr wie in Tunesien oder Ägypten.
Ich halte es für richtig sich da nicht einzumischen, und habe großen Respekt für Westerwelle und seine besonnene Haltung. Ohne Bodentruppen wird sich der Konflikt nicht entscheiden lassen. Wo war den Frankreich in Somalia oder im Chad oder im Kongo bei den Bürgerkriegen, da hat sich kein Mensch darum gekümmert wie Hunderttausende von Diktatoren und Rebellen gemäuchelt werden, nur Lybien ist natürlich wieder was anderes --> Öl

Merkel, Westerwelle weiter so...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Reiner Wein 18.03.2011, 10:38
75. ErbÄrmlich !

Zitat von deppvomdienst
... Wie pervers kann denn ein deutscher Außenminister denken, der glaubt, sich dabei der Stimme enthalten zu dürfen, wenn eine "reguläre Armee" (weil sie unter Kontrolle eines Stammes ist) die eigene Zivilbevölkerung zusammenschießt und bombt?...
Ich schäme mich unsäglich für unser degeneriertes Land, für diesen rückgratlosen Außenminister und eine abgetauchte Kanzlerin!
Man schämt sich in Grund und Boden, und möchte der Welt am liebsten zurufen:"Wir sind hier nicht alle so erbärmlich!"
Schande, Schande, Schande !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Brand-Redner 18.03.2011, 10:39
76. Achtungszeichen

Zitat von merovingien
Ich, für meinen Teil, bewundere Herrn Westerwelle für sein besonnenes Verhalten.
Bis zu meiner Bewunderung ist es für Guido Westerwelle noch ein sehr, sehr weiter Weg. Aber zweifellos hat er im Moment erst mal nichts Falsches getan.
Das ist bei ihm und dieser ganzen Bundesregierung schon mal ein Achtungszeichen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
M@ESW 18.03.2011, 10:39
77. _

Zitat von alijak
Anders als im Irak (Völkerrechtswidrig) und in Afghanistan (Trotz UN-Resolution im Grunde eine US-Initiative), geht der Wunsch nach Intervention/Hilfe hier eindeutig vom Volk aus!!
Von einer Partei innerhalb des Volkes zu lasten der anderen Partei innerhalb des Volkes. Strikte NIchteinmischung ist die Devise

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sevitas 18.03.2011, 10:39
78. Sichtweise

Zitat von alijak
Ich melde dann mal "Bedenken" an der Zurechnungsfähigkeit unserer Regierung an. Also dieser Einsatz ist ja mal mehr als gerechtfertigt... Anders als.......
Man kann sich natürlich alles zurechtlegen wie man es braucht.
Im Irak hat Hussein mehr Menschen ermordet und gefoltert als Gadaffiin dies 20 Jahren tun kann - aber da sind ja die bösen Amerikaner einmarschiert wegen des Öls.

In Afghanistan war eine Regierung an der Macht, gegen die Gaddafi ebenfalls wie ein Weisenjunge aussieht - keine Rechte für Frauen, Ermordung und Folter Andersdenkender - hier fordern dieselben Leute, dass man aus Afghanistan raus soll, aber in Libyen eingreifen soll zugunsten von Rebellen, die von einem ehemaligen Minister Gaddafis angeführt werden.
Die Deutschen sind schon sehr schizophren

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nixkapital 18.03.2011, 10:39
79. ...

Zitat von BeitragszahlerwiderWillen
und wieder wird ein neuer Krieg begonnen - als ob in Afghanistan und Irak nicht schon genug Unheil angerichtet worden wäre. Vermutlich werden wir in einigen Tagen 100x so viel Tote zu beklagen haben wie bisher in Libyen. Bald werden dann sicherlich auch die Schwächen der Amerikaner offenbar, die sich an vielen Kriegsschauplätzen hoffnungslos verzetteln und langfristig nicht in der Lage sind, eine Entscheidung herbeizuführen...zuück wird dann nur langfristig Tod und Elend für die Zivilbevölkerung bleiben.
...naja...während Afghanistan als Reflex für die Anschläge des 11. September herhalten muss(te), ist der Irak-Krieg m.E. ein reiner Ressourcenkrieg, dessen Begründung bewußt herbeigelogen wurde. Lybien stellt sich doch etwas anders da: Ein Diktator, der seine Macht mit einem Blutbad unter der eigenen Bevölkerung erhalten will. Die westlichen Demokratien verraten ihre Ideale durch taktierende Passivität. Wenn die Amerikaner nun (vielleicht zu spät) reagieren, ist das u.a. für das zerstrittene Europa als angebliche Einheit schon wie im Fall des Balkankriegs eine schwere Schlappe und zeigt, dass wir auf lange Zeit keine ernsthafte Rolle spielen werden. Schon aus humanitären Gründen hätte ein deutscher Militäreinsatz gegen Ghaddafi eine größere Akzeptanz, als die vermeintliche "Verteidigung der Freiheit Deutschlands am Hindukush".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 8 von 41