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Militäreinsatz in Westafrika: Was Frankreich in Mali wirklich will
AP

Die französische Militärmission in Mali birgt enorme Risiken, Islamisten drohen mit Racheanschlägen in Europa. Trotzdem schickt Präsident Hollande weitere Soldaten in den rohstoffreichen Krisenstaat. Welche Interessen verfolgt Paris? Wer kämpft gegen wen? Die wichtigsten Fakten im Überblick.

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nichtnotwendig 16.01.2013, 14:32
130. Deutsche Transall nach Mali?

Da muss aber vorher noch ein geeigneter Flughafen gebaut werden ;-)

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lebenslang 16.01.2013, 14:35
131. reden wollen

Zitat von pragmat.
Frankreich prischt vor und will andere, die nicht wollten, zwingen nachzuziehen. Das sollte Deutschland sich überlegen. Unter dem Vorwand Demokratie verbreiten zu wollen werden Machtinteressen vertreten und wird um Rohstoffe gekämpft. Das ist kein ehrenwerter Krieg!
es geht nicht um ehrenwert oder nicht sondern um richtig oder falsch.
das liegt dann im auge des betrachters.
aus sich der islamisten ist er richtig, weil nur durch krieg und gewalt hat der islamistische männerbund al-kaida und gesinnungsgenossen eine existenzberechtigung.

die sind für jedes militärische engagement des westens dankbar, menschenleben (auch das eigene) zählen nicht.

aus sicht des westens ist er ebenfalls richtig, die chnace zu siegen sthen wie in libyen nicht so schlecht und es erscheint alle mal notwenig eigene stärke zu demonstrieren und die schatten afghanistans und iraks auszubügeln.
aus sicht der bevölkerung malis ein himmelsgeschenk, da sie allein nicht in der lage ist der willkürherrschaft des islamistischen männerbundes zu widerstehen, sie wird aus qual und knechtschaft befreit.
deutschland selbst würde erst aufwachen wenn wien gefallen ist, bis dahin würde man gerne reden wollen und geschäfte machen.
deutschland ist so auf sich selbst fixiert und ein wenig noch europa, deutschland ist es wurscht was sonst in der welt passiert, hauptsache man hat genug geld um audi und bmw`s verkaufen zu können.

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Hansespirit 16.01.2013, 14:36
132. vielschichtige Gründe

So plump wie viele es gerne hätten, läuft es nicht.
Der Konflikt schwelt schon länger und solange nur die Tuareg den Norden kontrollierten und für unabhängig erklärten, galt das Problem als nicht eingriffswürdig.
Erst seit die Tuareg die Kontrolle an die beiden islamistischen Gruppierungen des Nordens verloren und jene sodann rasant weiter in den Süden vordrangen, rief die Regierung Malis Frankreich zur Hilfe.
Es ist doch klar, dass jenes westliche Land um Hilfe gebeten wird, welches die besten Kentnisse, die Möglichkeiten zum schnellen Eingriff und vor allem das größte Eigeninteresse an einem halbwegs stabilen Mali hat.
Ecowas will seit Monaten ein paar tausend Soldaten senden aber es kommt nichts.
Hier sah man wohl die Möglichkeit, mit relativ wenigen Kräften relativ viel erreichen zu können, bevor das ganze Land verloren geht und ein zweites Somalia wird.

Menschenrechtsfragen spielen eine untergeordnete Rolle.
Würde man diese zum aussenpolitischen Prinzip machen, dann müßte man fast ganz Afrika wieder unter europäischer Kontrolle und Verwaltung bringen aber das will und kann ja nun auch Niemand.

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Idahoe 16.01.2013, 14:36
133.

Zitat von i_tra
Wer im Namen eines Hirngespinstes tötet, hat seine Daseinsberechtigung vertan! Wieso müssen diese Islam-Idoten mit Waffen vorgehen? Können sie nicht politisch gegen die französische Ausbeutung (falls es eine sein sollte) vorgehen? Sind sie zu dumm dazu? Sollen wir ausländische Firmen auch mit Waffen angreifen, wenn sie sich bei uns niederlassen?
JEDES Hirngespinst basiert auf den Emotionen des GLAUBENS an sich.

Folglich finden sich die Idioten auch hier:
Es gibt keine(n) Staat, Eigentum, Geld, Markt, Regeln/Gesetze/Vorschriften, Unternehmen, juristische Personen, Werte...

Alle diese Begriffe sind mit Gewalt verbunden. Gewalt ist nicht nur physischer, sondern auch psychischer Natur.

Das ist wohl der Grund, weshalb viele lieber Regeln gehorchen, als selber zu denken, denn der Schmerz der Anstrengung überfordert den durchschnittlichen Leistungsträger des mittelmäßigen Standes.

Der Mensch kann entweder Regeln gehorchen oder Rücksicht nehmen.
Das eine schliesst das andere aus.

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plue123 16.01.2013, 14:37
134. @121 air 2005

Die Regierung von Mali hat ausdrücklich um Hilfe gebeten. Warum sollte Frankreich Mali dann nicht helfen dürfen!?

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M. Thomas 16.01.2013, 14:38
135. Überall

sind es immer pöööhse Islamisten (gewesen): Irak, Afghanistan, Iran ... und jetzt eben Mali. Und überall sind es immer die guten Resourcen: Öl, Uran und mehr.
Aber was der globale Depp nach mehreren Reinlegversuchen nicht begreift, funktioniert eben auch weiterhin: in zwanzig Jahren und tausende von Gräbern später fragt keiner mehr danach. Und damit all das zuverlässig funktioniert, erklärt uns die europäische Politik Islam schon mal zum "Feind" der "Kultur", die wir hier angeblich so haben sollen. Es schießt sich einfach leichter auf die rechtmäßigen Eigentümer der Rohstoffe, wenn der vermeintliche "Feind" vor dem Soldaten ungefähr so aussieht wie der, vor dem ihn seine Politiker bereits gewarnt hatten.

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egypthossam 16.01.2013, 14:39
136. optional

Mal ein ''guter'' beitrag
Mali wird zum 2ten Afghanistan

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Stauss 16.01.2013, 14:46
137. Unsinn

" Ihre vorübergehend starke Rolle haben die Tuareg inzwischen eingebüßt, längst haben im Norden Malis islamistische Rebellen das Sagen. Zuletzt boten sich die Tuareg nun sogar als Verbündete Frankreichs im Kampf gegen die Islamisten an."

Die Bevölkerung im Norden Malis sind u.a. die Tuareg´s, aber auch die Fulani und die Mauren. Und ihre Religion ist nun mal der Islam.

Hier muss wohl wieder unbedingt die al-Quida-Karte gezogen werden. aber die sticht nicht mehr. Die Wüstenstämme wollten schon immer die Befreiung von Bamako und und von der Vorherrschaft der Bambara und der Malinké.

Die al-Quida wird doch wieder nur dazu benutzt, um die Bevölkerung im Westen über die Ursachen des Konflikt zu täuschen und eine Rechtfertigung für die neue kolonialistische Politik zu finden. Dass die Tuareg´s sich den Franzosen angebiedert haben, ist eine völlig unbelegt Behauptung und wenig wahrscheinlich bei der Verachtung, die die ehemalige Kolonialmacht Frankreich nach dem Algerienkrieg in der Region geniesst.

Das Gegenteil ist der Fall. Frankreich greift auf der Seite einer Militärdiktatur die Bevölkerung von Nordmali an.

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adal_ 16.01.2013, 14:46
138. Transall. Aus gutem Grund nicht ausgemustert.

Zitat von nichtnotwendig
Deutsche Transall nach Mali Da muss aber vorher noch ein geeigneter Flughafen gebaut werden ;-)
Nö. Die Transall landet auch auf Schotterpisten.

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Idahoe 16.01.2013, 14:48
139.

Zitat von spalthammer
Den Franzosen viel Glück bei ihrem überstürzten Abenteuer (und das meine ich ernst - Mali hat schließlich auch selbst nach Hilfe gefragt). Schade nur, dass auch die Franzosen vorher das Ableben Mr. G. aus L. in A. unterstützten. Wieviele NATO Waffen sind nun in den Händen der Gotteskrieger? Schade schade, wieder nur bis 5 vor 12 gedacht... Lasst ......
Freiheit ist ein Zustand zwischen Menschen, der mit ihren Vorschlägen in gänzlichem Widerspruch steht.
Ihre Behauptung des Begriffes Sicherheit, ist irreführend, denn ihre Bechreibung beschreibt den korrekten Begriff SCHUTZ.
Diese beiden Begriffe sind allerdings gegenläufig:
Je mehr Schutz Menschen einfordern, umso WENIGER ist der Zustand Sicherheit zwischen Menschen gewährleistet.

Das ist es, was ich bei konservativ eingestellten Menschen kritisieren, daß sie nicht in der Lage sind die Konsequenzen zu begreifen. Der Konservative ist längst zu einem emotionalisierten Wrack verkommen, unfähig, den eigenen Verstand zu gebrauchen.
Wirklich bedauerlich.

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