Forum: Politik
Militärmanöver in Polen: Im Würgegriff der "Anakonda"
DPA

Beim Großmanöver "Anakonda" spielen 31.000 Soldaten eine Attacke Russlands auf Polen durch. Warschau fordert damit die Solidarität der Nato ein - doch in deren Hauptquartier ist man genervt.

Seite 2 von 39
carsten.hertzberg 07.06.2016, 14:38
10. hat sich einlullen lassen..

Zitat von karstenlohser
die Putin vielleicht noch versteht. Also weiter so und Haltung zeigen.
Das Polen provoziert, scheint bei dem Herren nicht angekommen zu sein. Erst stationiert Polen US-Mittelstreckenraketen, jetzt führen sie ein Manöver durch, dass eine klare Beleidigung ist.
Die USA tritt gegen alle Türen Russlands und der Russe ist der Böse. Das haben unsere Medien inzwischen gut rübergebracht, aber der denkende Mensch sollte das hinterfragen.

Beitrag melden
Allgemeinbetrachter 07.06.2016, 14:38
11. Auf der einen Seite auf der anderen Seite

zum einen wollen sich die Polen sicher fühlen. Kann ich auch verstehen. Aber mit so nem Militärmanöver, ob dass der richtige Weg ist, vorallem da es eigentlich langsam wieder ruhig geworden ist bzgl. neuer Meldungen seitens Russland. Man muss doch nicht neues Holz in die noch heiße Glut legen. Es muss endlich mal wieder Ruhe einkehren in die Köpfe der Machthaber. Es gibt bei sowas keine Gewinner, dass die das nicht begreifen... . Russland zu provozieren / heraus zu fordern ist nicht der richtige Weg.

Beitrag melden
Fuscipes 07.06.2016, 14:38
12.

"In der Nato-Russland-Grundakte hat die westliche Allianz Moskau ein Versprechen mit drei Elementen gegeben, nämlich in Osteuropa keine zusätzlichen, substantiellen und permanenten Kampftruppen zu stationieren." Wenn man sich jetzt nicht mehr daran halten möchte, dient es nicht der Sicherheit Europas.
Das die USA überall Flagge zeigen und später Konflikte ausbrechen ist nicht neu. Ein gefährlicher Holzweg.

Beitrag melden
sanfernando 07.06.2016, 14:38
13. Verstaendlich...

Dass man in Bruessel genervt ist. Das alles fue einen "Partner", der sich in fragen des Rechts und des Umgangs mit den Medien lieber an Russland als an EU-standards orientiert

Beitrag melden
Alonso 07.06.2016, 14:39
14.

Zitat von jojack
...Für das Unrecht der russischen Annexion Ostpolens im Jahre 1939 ...
Hups. Im Oberstufenunterricht nicht aufgepasst? Ich hab vor Schreck gerade nochmal bei google-maps nachgeschaut. Nein, Ostpolen ist nicht durch Russland annektiert.

Mit ein bisschen Chuzpe könnte man vielleicht von einer "sowjetischen Annexion" sprechen. Allerdings fehlte dafür der Sowjetunion eigentlich die imperialistische Grundhaltung. Ich erinnere mich auch dunkel, dass um das Fleckchen Erde, das hier "Ostpolen" heisst, des häufigeren Krieg geführt wurde. Da wären eine Menge Entschuldigungen fällig, womöglich wechselseitig.

Beitrag melden
ricson 07.06.2016, 14:39
15.

Wieder einmal zeigt sich wie gefährlich Nationalismus ist.

Beitrag melden
elgrande78 07.06.2016, 14:40
16. Einfach nur lächerlich!

Selbst wenn es die EU schaffen würde alle Armeen Europas zu vereinen, würden wir von den Russen innerhalb von ein paar Monaten überrannt werden! Mal abgesehen davon, dass Russland überhaupt keinen vernünftigen Grund hat in ein europäisches Land einzumarschieren. Was sollte das den Russen bringen? Bodenschätze? Land? Davon hat Russland mehr als genug.
Das einzige wovor Russland Angst hat, sind die USA. Und das zu Recht! Amerika pfeift wirtschaftlich aus dem letzten Loch: Schulden bis zum Geht-nicht-mehr und die eigenen Ölvorräte und Bodenschätze ausgeplündert--> Da muss schnellstens Ersatz her!

Sollten die EU und Russland sich annähern (vor allem wirtschaftlich), sind die USA am Boden. Und das wissen diese Spalter nur zu gut.
Einfach mal bei Youtube die Schlagworte "George Friedman" und "Stratfor" eingeben. Danach sollte auch dem letzten Schaf ein Licht aufgehen.

Beitrag melden
rainer60 07.06.2016, 14:40
17. freunde

es geht doch nichts über " demokratische " freunde wie polen und die türkei.

Beitrag melden
kaltschale 07.06.2016, 14:40
18. Ich war gerade zum dritten mal auf der Krim

Das mit der Annexion sollte der Westen nochmal durchdenken, ich kenne keinen dort auf der Krim der das so sieht. Und wenn Polen gerne Krieg spielen will, sollen sie es doch machen, aber die anderen Länder raushalten. Die können ja gerne ihr Kavallerieregiment wieder aufstellen. Ach so, und ihre russische Waffentechnik putzen, was neueres haben die auch noch nicht. Und hoffen, dass die Russen blöd genug sind noch Ersatzteile für die polnischen Mig-29 zu schicken. :-)

Beitrag melden
salsabiker 07.06.2016, 14:41
19.

Für mich waren und sind die leider ehemaligen Ostblockländer russische Einflußzone, die hätten niemals in die NATO gedurft (geschweige denn in die EU), weil politisch viel zu instabil. Von der Mentalität passen die Polen viel besser zu den Russen.
Diese Fehler rächen sich jetzt.

Beitrag melden
Seite 2 von 39
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!